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Die letzten Beiträge des Themas - Feedbackgespräch
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  Betreff des Beitrags:  Re: Feedbackgespräch  Mit Zitat antworten
Mei, den meisten Leuten ist auch im Feedbackgespräch klar, dass es sich bei den Praktikantenjobs meistens nicht um einen Traumjob handelt. DEN Traumjob gibt es in Reinform sowieso nicht. Die sehr globale Aussage war trotzdem nicht klug. Wenn etwas Konkretes nicht passt UND es kann geändert werden (Nicht: 2000 € mehr im Monat) kann man das themaisieren und sachliche Arguemnte liefern.

Mayuko hat recht, dir anzuraten, das Praktikum weiteruführen. Die insgesamt 6 Monate machen schon Eindruck im Lebenslauf. Wichtiger ist allerdings, dass du die Erfahrung gemacht hast, dass du dich auch durch weniger spaßige Aufgaben durchbeißen kannst. Das schreibt man nirgends hin, sondern verbucht es im eignen Leitz-Ordner des Lebens.

Über das Zeugnis würde ich mir aus mehreren Gründen wenig Sorgen machen. Erstens kommt es primär auf die Leistung an, die du im Kontext deines Verantwortungsbereichs erbringst. Sekundär wird immer wieder gerne etwas über das kollegiale Verhalten berichtet und die Integrationsfähigkeit ins Team. Drittens ud letztens judiziert das BArbG, das Arbeitszeugnisse grundsätzlich wohlwollend verfasst werden müssen. Das ist ein zweischenidiges Schwert: Wenn das Arbeitszeugnis sehr negativ ausfällt, fragt sich den Personaler der nächsten Stelle schon, was in dem Laden eigentlich gelaufen ist, so dass das Arbeitszeugnis des Bewerbers so aus dem Rahmen fällt.

Zur Aufgabenplanung: Es ist kein Problem, wenn man den Kollegen/Vorgesetzten sagt, dass man noch diese 5-6 Aufgaben erledigen muss, und für dietermingerechte und fachlich korrekte Abgabe nicht mehr garantieren kann. Die Leute sind meist so mit ihren eigenen Aufgaben beschäftigt, dass sie schlicht nicht wissen, was du alles machst. Ich arbeite im Wissenschaftsbetrieb und terminiere meine Projekte meist in geeigneten Projektmanagement-Tools und einer Termin-kalender-Software um Intereferenzen vorzubeugen. Vllt. wäre das ein Organisationstipp- dann sieht im Falle der Fälle auch jeder Kollege, was noch ansteht und hat keinen Grund zu lamentieren.

Zum Lob: Du bist nicht in der Schule oder der Uni, wo die Leute dir nach einer sehr guten Arbeit einen Smiley druntermalen. Wenn du gelobt werden willst, solltest du das einfordern. Das bedeutet, du musst die deiner Meinung nach lobenswürdige Aktion auch entsprechend präsentieren. Ansonsten wird das Party-Projekt, von dem du sprachst, einfach als erledigt abgehakt und man wendet sich anderen Aufgaben zu. In meinem Bereich ist es wahrscheinlicher, dass kritisiert wird, anstatt zu loben. Aus dem Grund bietet es sich an, sich selbst für das Erreichte zu loben und sich darüber zu freuen. Man wird auf diese Weise auch unabhängiger von den Ansichten anderer auf das eigene Werk.

Zum Teamverhalten: Es gibt einen Punkt, den du in Zukunft tunlichst anders regeln solltest: Wenn du mit einem Kollegen nicht so zurecht kommst, nicht zum Chef laufen und da gleich petzen oder Fehler anprangern. Auch wenn es nur 6 Monate sind, die Leute merken sich das und Kritik, egal wie konstruktiv sie ist, wird in den seltensten Fällen wertgeschätzt. Daher lieber die Leute, die deiner Meinung nach einen Fehler bei der Ausübung ihrer Tätigkeite gemacht haben,möglichst zeitnah darauf ansprechen und vor allem sagen, wie es denn dann gehen sollte ("Es ist besser Problem Y mit Methode Z zu bearbeiten" statt "Methode X taugt für Problem Y nichts"). Meldung nach oben ist eines der letzten Mittel und sollte nur dann in Anspruch genommen werden, wenn entweder der Erfolg eines dringlichen Projekts dranhängt oder aber mildere Mittel nichts gebracht haben.

Zum Feedback: Hier gebe ich Mayuko auch recht: Einfach dein Zeug fertig machen, abliefern und draufschreiben, dass Feedback erwünscht ist. Besser, falls die Zeitplanung das erlaubt, ist natürlich das aktive Gespräch mit dem für dich fachlich zuständigen Mitarbeiter.

Viele Grüße
dongo
Beitrag Verfasst: 25 Dez 2017 09:31
  Betreff des Beitrags:  Re: Feedbackgespräch  Mit Zitat antworten
Ich denke auch, dass das mit dem Traumjob keine angebrachte Aussage war. Das klingt, als würdest du dich zu der Tätigkeit, die du dort machst, nur herablassen (und selbst, wenn es so ist - das müssen die nicht wissen). Egal, man kann nicht alles perfekt machen, gerade nicht am Anfang, nimm es als Lehre mit :)

Wichtig ist - das habe ich in meinem ersten Praktikum gelernt - Nein sagen zu können. Ich hatte auch immer viele kleine Projekte mit Fristen, von vielen Leuten. Die andere Praktikantin hat sich da einmal richtig verzettelt und eine Sache deswegen echt versaut. Das war der Moment, in dem ich gemerkt habe, dass es viel besser ist, direkt "Tut mir Leid, aber ich habe in den nächsten drei Tagen leider überhaupt keine Kapazitäten mehr" zu sagen (ich finde, Kapazitäten ist ein herrliches Wort), weil dann alle informiert sind, anstatt alle Aufträge anzunehmen und dann Fehler einzubauen. Es war mir auch nie jemand böse, wenn ich keine Zeit hatte - und irgendwie haben die Leute es dann auch selber geschafft. Sowas findet sich immer irgendwie, du bist "nur" Praktikantin und mit der steht und fällt der Laden nicht (sollte zumindest nicht^^).

Wichtig ist auch, aktiv Feedback holen. Nach Abgabe des Projekts bei der entsprechenden Person im passenden Moment ruhig mal konkret fragen, was gut und was verbesserungsfähig ist. Offen dabei sein und lächeln, signalisiert Interesse und macht die Situation angenehmer. :)

Häng dich rein und mach dieses Praktikum für ein halbes Jahr zu deinem Traumjob, auch, wenn das gar nicht so ist. Sei selbstbewusster. (Und für das nächste Mal: Frag nicht, ob sie dich nicht mehr wollen. Einfach nur die Frage beantworten :) Falls sie dich loswerden wollen würden, müssten sie das sagen, fertig). Ein gutes Zeugnis ist so viel wert und die Erfahrungen, die du machst, sind unbezahlbar. Zieh es durch, du schaffst das! :)
Beitrag Verfasst: 27 Sep 2017 11:03
  Betreff des Beitrags:  Re: Feedbackgespräch  Mit Zitat antworten
Hey,
ich kenne mich da nicht so aus, aber ich glaube es war vielleicht nicht klug zu sagen, dass das nicht dein Traumjob ist. Oder Fehler von Kollegen zu erwähnen.
Da muss man vielleicht ein wenig diplomatischer vorgehen.
Da es nur ein halbes Jahr geht, heißt es gute Miene zum bösen Spiel machen.
Wenn die deine Kritikpunkte ernst nehmen und ändern, kannst du ja noch mal äußern, wie ernst du dich genommen fühlst und du merkst, wie du aufgehst und die Arbeit dir Freude macht, blabla.
Eigentlich richten sich Zeugnisse nach der Leistung im Verhältnis zur Erwartung, wenn die dir ein schlechtes Zeugnis geben, dann kannst du dagegen klagen.
Ich würd jetzt ein wenig rum schleimen und gegen Jahresende nach einem Zwischenzeugnis fragen, kannst ja sagen du willst noch ein Praktikum im Ausland machen oder so... Dann weißt du schon Bescheid und hast ggf. etwas in der Hand.
Beitrag Verfasst: 26 Sep 2017 23:29
  Betreff des Beitrags:  Feedbackgespräch  Mit Zitat antworten
Hallo,
ich muss gerade mal irgendwie meine Gedanken mit jemanden teilen...
Ich mache seit Anfang August ein halbjährliches Pflichtpraktkum von meinem studium aus im Personalmanagement.
Heute hatte ich mein erstes Feedbackgespräch und sie hatten ein paar Punkte was ich ändern soll genau so hatte ich auch paar Punkte aber es wurde nichts positives gesagt ...

Wir sind ein mittelständisches Unternehmen und unsere Abteilung ist mit 7 Leuten besetzt (unterbesetzt).... Ich arbeite als vollwertige Mitarbeiterin mit und habe mir mal angeschaut was meine vorherigen Praktikanten alles getan haben und ich erledige die Aufgaben von den letzten 3 Praktikanten zusammen ab....

Mir arbeiten einfach alle zu und ich versinke in Aufgaben und Fristen die eingehalten werden müssen. Dies habe ich auch gesagt heute und wir haben eine Lösung dafür gefunden nur durch dieses zuhäufen von Aufgaben wurde ich natürlich flüchtig, was Ihnen auch aufgefallen war. Ich meinte, dass es nicht mein Traumberuf ist wodrin ich arbeiten möchte und sie meinten man merkt, dass ich zwar alles artig abarbeite aber nicht mit herzblut dahinter stehe.

Mir ist so viel aufgefallen, was meine Kolleginnen auch falsch gemacht haben und ich ihnen gesagt habe aber heute wurde nicht eine gute Sache gesagt außer, dass ich mich gut im Team integriert habe. Ich bin ein bisschen traurig, dass nichts von dem anerkannt wird was ich gut mache wie zB eine Veranstaltung wo es ein Budget von 2000€ gab für 600€ organisiert habe und alle begeistert sind usw....

Sie hatten mich gefragt ob ich weiter machen will oder kündigen möchte, da es nicht mein Traumjob ist... natürlich mache ich weiter, weil ich das jetzt so in mein Studium integriert habe ... als ich daraufhin meinte, ob sie mich nicht mehr haben wollen meinte meine Kollegin "nein, so sollte das nicht rüberkommen, wir brauchen dich ja und würden das niemals von unser Seite beenden"

Ich habe Angst, dass ich ein schlechtes Zeugnis bekomme :/
Beitrag Verfasst: 25 Sep 2017 16:51

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