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Die letzten Beiträge des Themas - Was würdet ihr machen?
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  Betreff des Beitrags:  Re: Was würdet ihr machen?  Mit Zitat antworten
Ich sehe es einfach so, das ich viele Jahre nach dem Studium diskriminiert wurde und sogar in Vorstellungsgesprächen gefragt wurde, ob ich schwanger sein könnte. Ich habe dann ewig nach einem Job gesucht und eine Absage nach der anderen kassiert, nur weil ich eine Frau im gebärfähigen Alter bin, wie man so schön sagt. Der Arbeitgeber nimmt keine Rücksicht und handelt in seinen Entscheidungen unsozial, deswegen fahre ich persönlich jetzt die gleiche Tour. "Erstmal sollte man sich selber retten" ist inzwischen meine Einstellung aufgrund dieser unfairen Behandlung und Diskriminierung... Aber zum Glück ist die Situation der TE auch ohne Job nicht so hoffnungslos wie sie denkt.
Beitrag Verfasst: 14 Mär 2020 20:45
  Betreff des Beitrags:  Re: Was würdet ihr machen?  Mit Zitat antworten
Also, ich könnte das nicht. Sobald du den Job hast, und dann mit der Sprache rausrückst, weil du es eh nicht ewig verstecken kannst, würde ich mich schämen. Dein Chef und deine Kollegen würden sich zurecht veräppelt vorkommen, und Du wärst den Job spätestens aufgrund von fehlendem Vertrauensverhältnis dann bestenfalls nach der Elternzeit los. Im schlimmsten Fall wäre es bis dahin ein Spießrutenlauf für Dich, weil es eben einfach keine Art ist. Ich verstehe den Grundgedanken, aber wer sich beim letzten Job in der Probezeit krankschreiben lässt, muss sich eben so was früher überlegen. Sorry, meine Meinung. Je nach Größe des Betriebs, kann man als Schwangere und Elternzeitlerin den AG ganz schön ins Dilemma reiten, und damit sämtliche Arbeitsplätze gefährden. Und auch wenn Du einen großen Betrieb finden würdest, dem es vermeintlich „nicht so weh tut“, kannst Du Dir sicher sein, dass die nicht gerade begeistert wären. Kann man machen, ist aber nicht nett. Musst Du selbst wissen, ob Du das möchtest. Ich würde es niemals machen.

Ich würde an Deiner Stelle einen Job für nach dem Mutterschutz suchen und dann ehrlich wieder reinhauen. Oder Du machst halt Elternzeit und suchst Dir einen 30-Stunden-Job. Das geht auch. Elterngeld Plus macht es möglich und Dein Mann könnte sich das auch mit Dir teilen. Oder eben 300€ Elterngeld und Hartz IV, je nachdem, was Euch zusteht.

Mit Kind einen Job zu suchen ist, wenn man es vernünftig organisiert, möglich und immer noch besser als sich durch die Gegend zu lügen. Und ja, bevor da 1000 Einwände kommen: Das geht. Und sorry für die direkten Worte, aber ich finde so was persönlich einfach richtig daneben. Es kann keiner was dafür, wenn man Kinder kriegt und vorher seine Verhältnisse nicht abgesichert hat. Sorry.
Beitrag Verfasst: 27 Feb 2020 09:15
  Betreff des Beitrags:  Re: Was würdet ihr machen?  Mit Zitat antworten
Eine Schwangerschaft darfst du auf keinen Fall im Bewerbungsgespräch erwähnen. Versetz dich doch mal in deren Lage: Würdest du eine Arbeitskraft einstellen, die in kurzer Zeit wieder verschwindet? Das ist absolut unwirtschaftlich für das Unternehmen. Das Recht ist auf deiner Seite und wenn sie dann sauer sind, lässt du dich krank schreiben. Hauptsache du hast erstmal einen Job.

Ansonsten steht dir ja trotzdem Elterngeld zu. Ich persönlich würde erst nach der Elternzeit wieder arbeiten gehen und währenddessen nach einem neuen Job suchen. Inzwischen müsste man doch schon was sehen? Dann wird es schwer die SS zu verheimlichen und einen Job zu ergattern.

Alles Gute! Lass dich doch mal hinsichtlich Elterngeld, Mutterschaftsgeld, Wohngeld und Kindergeld beraten.
Beitrag Verfasst: 21 Feb 2020 09:25
  Betreff des Beitrags:  Was würdet ihr machen?  Mit Zitat antworten
Hallo, ich bin in einer kleinen Zwickmühle. Mein Mann und ich hatten knapp6 Jahre einen unerfüllten Kinderwunsch. Wir haben dann drei künstliche Befruchtungen durchführen lassen. Im letzten Versuch bin ich dann schwanger geworden. Ich hatte einen Vollzeitjob bis dahin und okay verdient. Kurz bevor ich schwanger geworden bin, bekam ich die Kündigung. I ich konnte also nicht dagegen vorgehen. Es ist einfach ungünstig gelaufen. Ich hatte mich dort auch nicht wohlgefühlt, wurde sehr stark ausgenutzt von den Kollegen und der Geschäftsführung, da dort Personalmangel herrschte und die GF auch nichts dagegen tun wollte trotz meines mehrfachen Beschwerens, es ging ja für die auch irgendwie so. Nur das ich permanent im Stress war, Kopf- und Bauchschmerzen hatte und Schlafprobleme. Ich glaube deswegen hatten die ersten beide Versuche auch nicht geklappt. Es war einfach auch körperlich zuviel.

Beim dritten Versuch ließ ich mich krankschreiben und es klappte dann auch. Das hatte denen aber nicht gepasst (war noch in der Probezeit knapp) und die haben mich trotz Attests gekündigt. Wie auch immer...seitdem ist es irgendwie unmöglich einen Job zu finden. Als ich Ende des 4. Monats war, hätte ich es fast geklappt. Ich habe es offen und ehrlich mitgeteilt (auch wenn ich dazu rechtlich nicht verpflichtet war). Das Vorstellungsgespräch lief super und die Stelle sagte mir zu 100% zu. Leider entschieden dort noch Gesellschafter mit, sodass die zwei Stimmen (GF und Prokuristin mit denen ich das Gespräch hatte) überstimmt wurden. Drei Mal darf man raten was der Grund für die Absage war. Haben die natürlich nicht so als Grund genannt, aber es war offensichtlich.

Nun bin ich Anfang des 6. Monats und ich muss und will unbedingt arbeiten. Ich bekomme ALG I und würde in der Elternzeit ALG II bekommen und das will ich einfach nicht. Ich möchte mehr Geld zur Verfügung haben und nicht nachher noch umziehen müssen (unsere Wohnung ist sehr schlicht, aber leider teuer, aber die Gegend ist perfekt für uns alles zu Fuß zu erreichen etc.). Mein Mann geht arbeiten, verdient aber sehr wenig.

Ich habe es dann bei mindestens 10 Arbeitgebern auf die offene und ehrliche Art versucht. Erst wurde ich bei ca. 10 Firmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen und dann als ich die Schwangerschaft mitgeteilt habe, kam die sofort die Absage oder spätestens nach dem Gespräch dann. Ich bin verzweifelt. Ich möchte meinem Kind doch etwas bieten. Soll ich es von nun an verschweigen und erst nach Vertragsunterzeichnung mitteilen? Die werden dann sicher ziemlich sauer sein, aber ich habe irgendwie keine andere Wahl. Ich möchte 1 Jahr Elternzeit nehmen und muss ja von etwas leben und ich möchte keine arbeitslose Hartz 4 Mutter sein. Es ist ein Alptraum. Ich habe jetzt schon ein schlechtes Gewissen, aber mit Ehrlichkeit komme ich irgendwie nicht weiter.

Was würdet ihr tun?
Beitrag Verfasst: 18 Feb 2020 09:47

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