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 Betreff des Beitrags: Was gegen Depressionen tun?
BeitragVerfasst: 30 Dez 2016 18:57 
Also ich war bei einer Therapeutin, weil ich seit längerer oft müde bin. Der Therapeutin habe ich unter der Vorraussetzung, dass sie niemandem davon erzählt anvertraut, dass ich Bulimie habe. Sie hat mir gesagt, dass sie das meinen Eltern sagt (bin noch minderjährig). Daraufhin habe ich meiner Mutter unter der Vorraussetzung, dass sie diesmal niemandem davon erzählt von meiner Bulimie erzählt. Sie hat das dann meinem Vater erzählt. Danach war ich total enttäuscht und habe meine Freunde verloren. Das habe ich wieder unter der Vorraussetzung, dass sie es niemandem erzählt und ich auch nicht in die Klinik muss erzählt. Daraufhin hat sie mich trotzdem in die geschlossene Psychatrie gesteckt. Die Psychatrie hat alles nur noch schlimmer gemacht. Ich bin seitdem depressiv, kann aber nicht zu einem Therapeuten oder zum Arzt gehen, weil ich keinem mehr vertaue, ich mich für meine Geschichte schäme und ich angst habe, dass sie meine Situation nur noch verschlimmern. Antidepressiva möchte ich auch nicht nehmen, weil die pure Chemie sind, ich große Angst vor den Nebenwirkungen habe (in der Psychatrie haben einige Antidepressiva bekommen und die waren total müde und kaum ansprechbar) unweit ich für Antidepressiva zum Arzt gehen müsste.
Meine Idee ein Haustier zu uns zu nehmen wollte meine Mutter nicht.

Hat jemand eine Idee oder wüsste irgendwas anderes, was mir helfen könnte? Bitte ich halte die Depression nicht mehr aus!


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 Betreff des Beitrags: Re: Was gegen Depressionen tun?
BeitragVerfasst: 30 Dez 2016 21:35 
Oje, da hast du ja bereits einiges durchgemacht. Ich weiß nicht allzu viel über Bulimie, ist es das gleiche wie Ess-Brech-Sucht? Es ist wohl am ehesten als Krankheit anzusehen. Hast du eine Ahnung, wie du dir das zugezogen hast? Jungen und Männer richten ihre Agressionen und Frust überwiegend gegen ihre Umwelt und andere Personen, Frauen und Mädchen dagegen richten ihn in der Regel gegen sich selbst, indem sie ihren Körper und ihrem Selbstwertgefühl schaden.
Du warst wegen deiner Müdigkeit bei der Therapeutin, ich schätze du hast dich auch antriebslos gefühlt und eventuell Probleme mit dem Einschlafen gehabt? Hast du oft über Probleme gegrübelt? Was beschäftigt dich sonst so?


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 Betreff des Beitrags: Re: Was gegen Depressionen tun?
BeitragVerfasst: 30 Dez 2016 22:08 
Erst mal vielen Dank für die Antwort.
Ess-Brech-Sucht und Bulimie sind das Selbe. Die Bulimie habe ich wegen meiner Mutter bekommen, weil sie mir über Jahre gesagt hat, dass ich dick geworden bin. Aber die Bulimie ist in erster Linie mein kleinstes Problem. Ich bräuchte Hilfe wegen meinen Depressionen kann aber wie oben beschrieben nicht zum Therapeuten oder zum Arzt gehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was gegen Depressionen tun?
BeitragVerfasst: 08 Jan 2017 05:11 
Das tut mir total leid, dass du an diesem Punkt bist. Wie alt bist du denn? Und warum hast du deine Freunde verloren, nachdem dein Vater von deiner Bulimie erfuhr?!

Weißt du, ich glaube deine Mutter hat sich Sorgen gemacht und extrem hilflos gefühlt und wusste nicht, wie sie dir sonst helfen soll und hatte Angst etwas Falsches zu tun und dich ganz zu verlieren.

Mütter wollen eigentlich immer das Beste für ihre Kinder, aber die Wege sind oft falsch, oder nur so, wie sie sie selbst kennen gelernt haben. Vielleicht hat deine Mutter in ihrer Kindheit das gleiche gehört und dachte es sei der richtige Weg. All unsere Mütter sind geprägt von ihren Eltern und damals waren die Zeiten anders. Ich will sie nicht verteidigen, ich will dir nur aufzeigen, dass das wahrscheinlich rein gar nichts mit dir zu tun hat.

Zu den Depressionen, ich habe 2 Freundinnen die Antidepressiva nehmen.
Die eine hatte plötzlich Panickattacken ohne Ende, Ängste, ging nicht mehr zur Schule, nicht mehr raus, alles war ihr zu viel. Sie brach ihr Abi ab. Niemand wusste ihr zu helfen. Bis sie Citalopram bekam. Bis heute nimmt sie es und ist begeistert. Nichts haut sie mehr aus der Bahn, alle Emotionen sind normal eingependelt.

Dann die andere Freundin, ganz lieb und bodenständig, dann mit der Jugendliebe Schluss und plötzlich Highlife, super weltoffen und lustig drauf, ging alleine feiern, 1000 Leute kennen gelernt, völlig abgehoben, nur noch Party, dann plötzlich angefangen zu kiffen um runter zu kommen. Und dann kamen plötzlich Depressionen und Selbstmordgedanken. Allein das Kiffen lenkte sie ab davon. Sie sagte allen ab, war nur noch zuhause, konnte nicht zur Arbeit, brach dauernd in Tränen aus und ließ sich ständig krank schreiben bis ihr Arzt ihr mal ne geschlossene Klinik empfahl. Sie weigerte sich und kam allein doch nicht weiter und sah es irgendwann ein. Sie wollte auch nichts nehmen und hatte Angst vor den Medikamenten. Und dann wurde sie dort auf die Medikamente eingestellt und heute geht es ihr auch wieder super gut, sie hat nen Freund, geht zur Arbeit, normalen Aktivitäten nach und kifft nicht mehr.

Die erste Freundin meinte auch, dass sie mindestens 10 Leute kennt die dieses Medikament nehmen. Manchmal dauert es ein paar Wochen bis es wirkt bzw. man richtig eingestellt ist, aber es bringt die Gefühlslage wieder in die richtige Richtung. Sie hat es sogar in der Schwangerschaft durchgenommen!
Du siehst also, dass es nichts Schlimmes bewirken kann.
Auch wenn es dir schwer fällt, vertrau dich den Ärzten an!

Und zu dem Haustier- Tierheime bieten ja Möglichkeiten an wo man Tiere ausführen kann und in gewissen Fällen übernehmen die sogar die Kosten, wenn man ein Tier zu sich holt. Das hab ich zumindest von meinem Landkreis (WDR) letztens noch gesehen. Da ging es um Rentner, die sonst nichts haben, außer der Freude eines Haustiers und Heimtiere, die nichts haben außer die Freude eines ambitionierten Rentners.
Vielleicht erkundigst du dich da mal in einem Tierheim in deiner Nähe!
Und btw- was ist mit deinem Vater? Vielleicht kannst du ja auch ihn überzeugen. Väter scheinen meist härter aber für ihre Mädchen gehen sie durchs Feuer! Sag ihm was es dir bedeutet und vertrau dich ihm an! Das Vertrauen wird er hoffentlich schätzen und es ist nicht so beschädigt wie das zu deiner Mutter. In meinem Teenie Alter war mein Dad mein bester Freund nachdem meine Mutter mich verraten hat.
Ich hoffe ich konnte dich zu Vielem ermutigen! Hab noch mal Vertrauen und gib nicht auf!
Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft!


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 Betreff des Beitrags: Re: Was gegen Depressionen tun?
BeitragVerfasst: 27 Mär 2017 16:32 
Da gibt es nur eins. Gehe arbeiten und beschäftige Dich intensiv, aber nicht mit Dir selber.


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