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Lesevergnügen der anderen Art

Lesevergnügen der anderen Art

Beitragvon annarory » 25.11.2014 17:04

Hallo,
ich mache euch das heute einfach einmal schmackhaft :roterose:

Mein neues Werk "Phantomina" ist ein (Erotik-)Thriller mit garantiertem Nervenkitzel!
Als kleinen Teaser präsentiere ich euch keine Inhaltsangabe oder Kurzzusammenfassung, denn das könnt ihr auf amazon selbst nachlesen!
Hier findet ihr einen kleinen Ausschnitt eines Kapitels:

Man begegnet nur einmal in seinem Leben einer solchen unglaublichen Frau zweimal hintereinander. „Kann ich mich an Ihren Namen nicht mehr erinnern?“ Martin wusste zwar, dass sie ihn nicht erwähnt hatte, aber vielleicht war es ja auch ein Versehen gewesen.
„Nein, Sie können sich nicht daran erinnern, weil ich ihn nicht genannt habe.“ Megans Lächeln war noch verzaubernder als er es für möglich gehalten hatte. Eine Reihe weißer Zähne standen im perfekten Kontrast zu ihren blutroten Lippen.
„Wieso die Anonymität wahren?“
„Das könnte ich mit einer Gegenfrage beantworten. Wieso nicht?“ Megan warf ihre Haare über die Schultern und blieb an der roten Ampel vor dem Zebrastreifen stehen. Die Regenwolke über ihnen konnte sich auch kein besseres Timing aussuchen und begann sich genau jetzt zu entleeren. „Schnell gehen wir zurück!“ Martin wollte ihre Hand fassen, doch sie blieb wie angewurzelt stehen. „Wegen Regen?“ Sie lachte laut auf und drehte sich mit ausgestreckten Händen ein paar Mal im Kreis, ihr Gesicht dem Himmel zugewandt. Die einzelnen Tropfen glitzerten auf ihrer Haut und als einer auf ihren Lippen aufschlug, leckte sie darüber. Das hätte sie besser nicht tun sollen. Martins Blick war nicht das einzige, das sich versteifte. Wie weich diese Lippen wohl waren, wie süß sie schmecken würden? Süß mit einer gefährlich erotischen Mischung, das war ihm klar. Sie war keine leicht zu beeindruckende Frau. Man gab ihr entweder alles oder ließ es bleiben. Martin wollte ihr alles geben! Immer mehr Regentropfen prasselten auf sie ein, doch Megan schien die Nässe nicht weiter zu stören. Sie verharrte in ihrer zufriedenen Position, während ihre samtweiche Haut verlockend feucht wurde.
[...]
„Also, Sie haben etwas gesehen?“ Wenn er gleich zum Beruflichen kam, würde er später mehr Zeit für das Vergnügen haben. Martin verkreuzte die Finger am Tisch und beobachtete Megan genau. Und wie viel Vergnügen er mit dieser Frau haben könnte.
„Ich bin mir nicht sicher. Aber ich habe gestern Nacht am Parkhotel eine junge Frau mit einem Mann verschwinden sehen und kurz darauf ist nur die Frau alleine wiedergekommen. Aber wahrscheinlich ist es ein Irrtum gewesen, immerhin gab es kein neues Verbrechen, oder?“
Martin runzelte die Stirn, diese Frau hatte anscheinend wirklich die Täterin beobachtet. Doch wie weit durfte er ihr Informationen bezüglich des Falls geben? „Doch, es gab gestern Nacht einen neuen Anschlag!“
„Das ist ja schrecklich, ist der Mann tot?“
„Ja!“ Da tauchte etwas Befremdliches in ihrer Mimik auf. Es war, als würde sich ihr rechter Mundwinkel nach oben verziehen. Nur den Hauch einer Sekunde lang, wirkte es wie ein Lächeln, dann war sie wieder betont kühlt. Hatte er es sich eingebildet? Die Getränke wurden serviert und Martin verstummte für einen Moment. Brennender als die Frage, ob sie die Täterin beschreiben konnte, war ihm ein persönliches Anliegen. Er musterte ihre Finger, konnte aber keinen schweren Klunker entdecken, der zu einer verlobten Frau gehört hätte. Auch keinen goldenen Reif, der sie als fremdes Territorium kennzeichnete.
„Was haben Sie denn spätabends am Hotel gemacht?“ Seine Stimmlage klang betont gelangweilt, er wollte den Eindruck erwecken, als sei es eine rein dienstliche Frage.
„Sagen wir einmal, ich war privat da.“ Megan umfasste das Weinglas und prostete ihm zu. Die Geste wirkte intimer, als sie hätte sein können, und als sich ihre geschwungenen Lippen an das dünne Glas legten und die rote Flüssigkeit ihnen entgegen rann, musste Martin zwangsläufig schlucken. Wie ihre Lippen sich wohl auf seiner nackten Haut anfühlten…
„Eine Verabredung?“ Die Frage hatte zu forsch geklungen und er wurde mit einem belustigten Blick gestraft. Ein kleines Grübchen bildete sich an ihrer Wange. „Sie wollen alles ganz genau wissen, nicht wahr?“
Auch Martins Nervosität sank, er wusste zwar noch nicht, woran er bei ihr war. Aber auf diesen Flirt würde er sich einlassen und ihn genießen, so viel stand für ihn fest.
„Das war ein ja! Ehemann, Geliebter oder flüchtiger Bekannter?“
„Wie wäre es mit Option vier.“ Sie hatte den Kopf gesenkt und schaute ihn verspielt an. Immer warf sie ihm nur Brotkrümmeln zu und er musste sie schlucken, um den eingeschlagenen Weg weiterverfolgen zu können. „Und die wäre?“
„Verlobter!“ Sie umschloss den Stiehl des Weinglases mit Daumen und Zeigefinger und ließ sie das Glas entlang gleiten. Auf und ab. Pause. Auf und ab. Pause… Nicht weitermachen, Martin fixierte die Fingern gierig, während sein ganzes Blut die Hirnregion verließ.
„Autsch!“ Martin war selbst erschrocken über diese kläglich klingenden Worte.
„Was wäre denn so schlimm daran?“ Megan hielt inne und beobachtete ihn. Er wandte den Blick von ihren Händen ab und sah sie nun wieder direkt an.
„Sagen wir mal so: Das wäre eine Schande!“ Eine Schande, weil sie viel zu heiß sind, um sich lebenslänglich an nur einen Mann binden zu wollen – außer der Mann bin ich.
„Sie schmeicheln mir?“
„Nein, als schmeicheln würde ich das noch nicht bezeichnen. Hätte ich wirklich vor, mit Ihnen zu flirten, dann würde sich das in etwa so anhören“, er räusperte sich und senkte seine Stimmlage, „was für wunderschöne Augen sie haben und …“
„Also abgehalfterte Anmachsprüche wären Ihre Taktik?“ Megan schien sich köstlich über ihr kleines Intermezzo zu amüsieren.
[...]

„Als nächstes würde ich jedes besondere Merkmal in Ihrem Gesicht mit wunderschönen Adjektiven schmücken. Sie würden mich zwangsläufig für einen Gentleman der alten Schule halten müssen.“ Martin starrte ihr fasziniert in die Augen, die funkelten, wie bei einer Wildkatze, die sich sogleich auf ihre Beute stürzen wollte. Er spürte elektrisierende Schockwellen seinen Körper durchströmen. Und wie er die Beute sein wollte. Fang mich! Noch nie hatte er sich eine Berührung so sehr gewünscht, wie in diesem Moment. Er konnte sich gerade noch beherrschen und sie nicht bei den Haaren über den Tisch zu sich ziehen. „Und dann?“ Megan wisperte die folgenden Worte. Sie verzog ihre Lippen zu einem leichten Lächeln, ohne Zähne zu zeigen, und wirkte wie eine Frau, die die entscheidende Frage gestellt hatte. Er vernahm ein leises Klicken, konnte es aber nicht zuordnen, bis er etwas an seinem Hosenbein spürte. Sie hatte sich den Schuh ausgezogen und fuhr nun mit ihrer Fußspitze an seinem Unterschenkel entlang, hinauf zum Knie, verharrte dort einen Moment und ließ sie Tortur erneut beginnen.
„Dann … dann, würde ich mich vorbeugen,“ er beugte sich näher zu ihr und ihr Gesicht war nun so nahe, dass er ihren Atem auf seiner Haut spüren konnte, „und würde sie küssen!“ Martins Lippen streiften ihre sanft. Doch diese wohltuende Zärtlichkeit befriedigte keine seiner aufkeimenden Gefühle. Er wollte den Kuss intensivieren...

Wie intensiv wird der Kuss?
Feuer gefangen?
Fortsetzung gefällig?


(Erotik-Thriller): Phantomina erhältlich über amazon
http://www.amazon.de/Phantomina-Anna-R-Winter-ebook/dp/B00Q3B4TX4/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1416863833&sr=8-6&keywords=Anna+R.+Winter

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