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Meine Geschichte!

Meine Geschichte!

Beitragvon TraurigerEngel2901 » 29.07.2010 20:45

Hallo!
Ich habe schon ewig nix mehr hierein geschrieben, war ziemlich beschäftigt mit meinem Leben.
Naja, trotzdem habe ich nie aufgehört zu schreiben. Das gehört zu mir, denn so komme ich besser mit mir und meinem Leben klar. Ich habe angefangen, ein Buch zu schreiben. Es ist wirklich erst ein kleiner Anfang. Aber vielleicht habt ihr Lust, es zu lesen und mir einfach mal zu schreiben, wie ihr es findet. Es ist schwer, dass selbst zu beurteilen. Ich würde mich freuen.
Liebste Grüße
TraurigerEngel2901 :angel:

Es war ein warmer Sommertag und sehnsüchtig sah sie dem besonderen Abend entgegen. Sie wusste nicht, was sie denken oder fühlen sollte. Ihr war eiskalt, Sekunden später total heiß. Egal was sie machte, alle Gedanken wanderten auf direktem Weg zu ihm. Einige Male hatten sie sich schon gesehen, aber nie hatte sie so etwas gefühlt. Was denkt er wohl? Wie wird der Abend enden? Immer wieder kommen Fragen, dessen Antworten sie so unglaublich gern erfahren möchte.
Einerseits fühlte sie dieses unglaubliche Kribbeln im Bauch, die Schmetterlinge, die wie verrückt in ihrem Bauch zu flattern begannen. Andererseits natürlich auch Angst. Angst vor Enttäuschung, Abweisung und Desinteresse. Beide Gefühle spielten bis zur seiner Ankunft verrückt. Doch als sie ihn sah, in seine wundervollen grünen Augen, waren alle bösen Gedanken wie fortgejagt und die Schmetterlinge in ihrem Bauch wurden immer wilder. Es war, als ob all ihre Sinne nur ihn wahrnehmen würden. Ihre Nase nahm nur seinen unwiderstehlichen Geruch auf, ihre Ohren hörten nur den Klang seiner Stimme, ihre Augen sahen nur seine Augen, als würden nur sie beide anwesend sein. Es war unmöglich wegzuschauen, denn so etwas war ihr einfach noch nie passiert. Sie starrte und starrte, ohne jegliches Augenzwinkern, bis ihre Freundin ihr durch ein unangenehmes Boxen in die Seite klarmachte, doch etwa unauffälliger zu „starren“. Natürlich trug das zur Nervosität bei. Trotzdem versuchte sie cool zu bleiben, woran sie kläglich scheiterte, denn jeder wusste was los war. Alle, bis auf einer. Er war sehr schüchtern und es schien, als ob er kaum Selbstbewusstsein habe, was sie überhaupt nicht verstand. Für sie war er perfekt, einfach vollkommen. Es war nicht unbedingt das Aussehen, was sie so faszinierte, sondern eher seine Ausstrahlung. Er war nicht wie die typischen Jungs in seinem Alter. Er war 17 Jahre, aber eindeutig reifer. Er hatte dieses gewisse Etwas, wovon sie immer geträumt hatte.
Gemütlich saßen alle am Lagerfeuer, tranken ihr Bier und genossen den Abend. Doch sie hatte für diese Nacht etwas anderes im Sinn, denn sie wollte ihn, mehr als alles andere auf der Welt. Sie ging hinunter zum Fluss, natürlich mit dem Hintergedanken, er würde ihr möglicherweise folgen und genauso war es dann auch. Sie war gerade im Wasser, da kam er schon hinter ihr her. Sie bemühte sich, ihn ins Wasser zu locken, doch ohne Erfolg. Er stand aber weiterhin da und sie unterhielten sich, lange, viel zu lange ihrer Meinung nach, denn eigentlich hatte sie ja anders geplant. Nicht das es nicht schön war, sich mit ihm zu unterhalten. Er hatte eine wahnsinnig angenehme Stimme, der man stundenlang zuhören konnte. Aber dennoch wollte sie mehr, also nutze sie die Gelegenheit, als sie total nass aus dem Wasser kam und vor Kälte zitterte, ihn zu bitten, sie ihn den Arm zunehmen, damit sie nicht friert. Und so zog er sie an sich, an seine Brust, ohne weiter nachzudenken. Es war der Himmel auf Erden, als er die Arme um sie schling, ihren Kopf an seinem warmen Körper gepresst, seinen Atem auf ihren nassen Haaren zu spüren, seinen Herzschlag, der von Sekunde zu Sekunde schneller wurde, zu hören. Erst vermutete sie, ihr Herz zu hören, das so wild und heftigst in ihrer Brust zu schlagen begann, doch anscheint ging es ihm ähnlich wie ihr. Möglicherweise fühlte er sich ebenso wohl wie sie, weswegen sie sich ein Grinsen nicht verkneifen konnte. So standen sie da, Arm in Arm, ohne ein einziges Wort, ohne jegliche Bewegung. Ihre Gedanken spielten wieder mal verrückt und waren wie so häufig weniger hilfreich, eher im Gegenteil. Was sollte sie denn nun tun? Sollte sie so stehen bleiben, den Moment einfach genießen? Oder sollte sie den Mut haben, ihn einfach zu küssen? Sie überlegte nicht lang, nahm ihren Kopf hoch, schaute ihm kurz in seine wundervollen Augen und um nicht noch nervöser zu werden, legte sie blitzschnell ihre Lippen auf seine . Und was sie in diesem Moment fühlte, war einfach unbeschreiblich. Davon hatte sie niemals zu träumen gewagt. Es war, als würde seine Zunge ein eigenes Leben leben und diese Lippen, so wahnsinnig weich und voller Zärtlichkeit. Es war ein Traum, der niemals enden durfte. Das musste man ihm lassen, er konnte küssen, als ob er sein ganzes Leben nichts anderes täte. Sie konnte einfach nicht genug bekommen, spürte seinen heißen Atem, seine hämmernden Herzschläge.
Alles war perfekt. Sie war glücklicher als jemals zuvor, denn seitdem sie ihn das erste Mal gesehen hatte, sehnte sie sich nach diesem Moment, nach diesem Augenblick, der so wahnsinnig schön war. Alles war so einfach, so wahnsinnig leicht.
Auf einmal hörte er auf, ihr blieb der Atem stehen, als könne sie nicht ohne seine Küsse leben, als würde er ihr die Luft zu Atmen geben. Er sah, wie blass sie plötzlich wurde und gab ihr zügig noch einen Kuss, „Ich hör doch nur auf, damit wir oben am Feuer weitermachen können!“ Sie spürte die Luft, die wieder durch ihre Lungen sauste. Er war sichtlich amüsiert und konnte sich das Lachen nicht verkneifen. Schon wieder war sie wie verzaubert, denn dieses Lachen, es war das, was sie so sehr liebte und ohne weiterhin drüber nachzudenken, lachte sie einfach mit. Er nahm ihre Hand, hielt sie ganz fest, ließ sie auch nicht vor seinen Freunden los.
Sie gingen zum Lagerfeuer, suchten sich da ein kuscheliges Plätzchen und setzten sich. Ihr Po hatte den Boden gerade eben berührt, da zog er sie schon zu sich rüber und gab ihr direkt einen so wahnsinnig leidenschaftlichen Kuss, der wieder Mal das Feuer in ihr zum Kochen brachte. Es war einfach unbeschreiblich, was sich da zwischen den beiden abspielte. Jede Berührung, jeder einzelne Kuss war von einer Leidenschaft geprägt, von der jede Frau zu träumen wagt. Es war der bisher schönste Moment in ihren 15 jährigen Leben.
So saßen sie lange da, ließen die Zeit an sich vorbeirauschen. Alles war perfekt, alles bis auf die Tatsache, dass er am nächsten Morgen arbeiten und aus diesem Grund irgendwann nach Hause musste. Der Moment war einfach zu schön, um ihn zum Ende kommen zu lassen. Sie hatte das Gefühl, die Stunden wären wie Sekunden verflogen. Er hatte es plötzlich ziemlich eilig, als ob er es gar nicht abwarten könnte, endlich zu verschwinden. Genauso kurz war dann auch der Abschiedskuss, trotz des Hundeblickes, den sie einsetzte, um ihn zum bleiben zu überreden. Es ließ ihn völlig kalt. Klar verstand sie, dass er noch ein wenig Schlaf brauchte, aber dennoch hätte er ein wenig mehr Verständnis zeigen können. „Kannst du nicht noch einen Augenblick bleiben, du wirst es auch nicht bereuen..., “ ein freches Lächeln konnte man in ihrem Gesicht erkennen. „Nein es geht wirklich nicht. Ich muss ehrlich los.“ Und so ging er zügig zu seinem Roller und fuhr los. Sie blieb noch eine ganze Zeit stehen, bis die Rücklichter seines Rollers nicht mehr zu erkennen waren, immer noch in der Hoffnung, er würde es sich anders überlegen und zurück kommen. Aber dieser Gedanke war völlig hoffnungslos.
Sehr nachdenklich ging sie wieder zum Lagerfeuer, die anderen waren schon längst im Zelt verschwunden, sodass sie sich ohne störende Mitmenschen Gedanken über die letzten Stunden machen konnte. Sein Verhalten war echt merkwürdig. Ob er den heutigen Abend bereut? Sie setzte sich wieder an das Lagerfeuer, die Decke, die er ihnen beiden übergelegt hatte, roch noch nach seinem unvergesslichen Duft, der die wildesten Phantasien in ihr weckte. „Es wird schon alles gut sein. Wahrscheinlich ist er einfach nur müde gewesen. Es war doch ein schöner Abend, was er bestimmt ähnlich sieht.“ Definitiv sprach sie nicht das aus, was sie eigentlich dachte. Eigentlich hatte sie unglaubliche Angst vor dem morgigen Tag. Sie hatten sich verabredet, wollten gemeinsam ins Kino, doch nun machte sie sich schon Gedanken.

Der nächste Morgen war schrecklich. Wie gern wäre sie in seinen Armen aufgewacht, wie gern hätte sie seine Lippen auf ihren gespürt? Aber naja, es sollte wohl noch nicht sein. Umso größer war die Freude auf den bevorstehenden Abend, denn heute würde sie ihn schon wiedersehen, würde ihn wieder küssen und endlos viel Zeit mit ihm verbringen können. Der Tag zog sich natürlich endlos hin, Sekunden wurden zu Stunden, Minuten zu Tagen. Trotz ewig langen Wartens war es dann endlich so weit, ihr Handy klingelte und als sie seinen Namen auf ihrem Display sah, wusste sie, es war alles kein Traum, es war die Realität. Während dem Gespräch sanken ihre Mundwinkel immer weiter runter und als sie auflegte, wusste sie nicht, wie sie das Telefonat verstehen sollte. Er hatte das Date abgesagt, angeblich wollte er was mit den Jungs machen, weil es ja auch nicht 7 Tage sondern nur einen Tag in der Woche gibt. Sie war echt enttäuscht, hatte sich während des Telefonates aber nix anmerken lassen, das war ihr dann doch zu blöd. Super, was sollte sie denn jetzt an einem Samstagabend alleine machen, von den Mädels hat keiner Zeit, so ein Mist.
Sie schrieb ihm eine Sms, obwohl sie echt wütend und enttäuscht war. „Hey. Schade dass das mit heut Abend nicht klappt. Hoffe wir holen das nach. Würde mich freuen.“ Sie wartete und wartete, aber es kam einfach keine Antwort. Sie suchte verzweifelt nach Möglichkeiten, warum er ihr nicht schrieb. Möglicherweise hat er die Sms ist nicht bekommen oder vielleicht hat er sein Handy nicht mit, vielleicht auch garnicht an. Oder einfach keine Zeit zum antworten? Männer brauchen doch auch Fragen in einer Sms oder wie war das noch?
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Re: Meine Geschichte!

Beitragvon püppi » 03.06.2011 09:46

Sie hätte bestimmt das Gefühl gebrauchen können das sie wichtig für ihn ist,,, doch in diesem Fall waren die Jungs wichtiger und das hat sie enttäuscht..
Wie geht die Story denn weiter.??
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Re: Meine Geschichte!

Beitragvon TraurigerEngel2901 » 27.06.2011 14:44

Sie hatte ein ganz komisches Gefühl. Vielleicht hatte ihm der Abend doch nicht so gut gefallen. Sie dachte lange nach, ließ den Abend noch einmal Revue passieren, so dass sie garnicht merkte, dass es schon Mitternacht war. Sie blickte raus aus dem Fenster, die Nacht war so unglaublich dunkel und der Mond stand direkt vor ihrem Zimmer, so dass der Raum durch seine Kraft leicht erleuchtete. Wie schön der Sternenhimmel war, der dank der wolkenlosen Nacht so gut zusehen war. Sie liebte die Sterne, denn wenn sie zu ihnen hinauf blickte, vergaß sie alles um sich herum, nur für einen Moment und doch reichte dieser Augenblick, um ihren Körper in eine Ruhephase zu befördern, die ihr jedes Mal aufs Neue unwahrscheinlich gut tat. Sie fing an zu gähnen und ging in Richtung Bett, bevor sie noch hier im Stehen einschläft. Sie cremte noch wie gewohnt ihr Gesicht ein und wagte einen letzten Blick auf ihr Handy und darauf folgte ein Grinsen über ihr ganzes Gesicht. Er hatte ihr doch tatsächlich noch geantwortet, spät aber immerhin. Mit einem komischen Gefühl öffnete sie die Sms und während des Lesens sanken ihre Mundwinkel langsam nach unten.
Was meint der damit? „Hey. Der Abend gestern war schön, keine Frage. Aber ich weiß nicht ob ich ein zweites Treffen möchte.“ Ihre Pupillen weiteten sich und sie musste ein- zweimal schlucken. Ohne weiter Gedanken an diese Sms zu verschwenden, schrieb sie mit Wut im Bauch, dass er sie doch garnicht richtig kennen würde und dass er ihr doch aufjedenfall eine Chance geben könnte. Gerade als sie den Knopf “Senden“ gedrückt hatte, hätte sie sich mal wieder in den Arsch beißen können. Was für eine Scheiße schreibe ich eigentlich? Da sie nach dieser Sms eh nicht mehr an eine Antwort glaubte, legte sie sich hin und versuchte durch Augen schließen endlich den Schlaf zu finden und dem Himmel sei Dank, es funktionierte.

Mit zerzausten Haaren und einem langem Seufzer wachte sie am nächsten Morgen auf. Sie versuchte sich an die Träume der letzten Nacht zu erinnern, jedoch war in ihren Kopf nur der Gedanke an ihn und an den unglaublich schönen ersten Kuss. Sie reckte und streckte sich, wollte gerade den Sprung ausem Bett in Richtung Badezimmer machen, da vibrierte ihr Handy und als sie seinen Namen auf dem Display sah fing ihr Herz wie wild an zu schlagen und in ihrem Bauch spielten die Schmetterlinge wieder mal verrückt. Sie wusste nicht, was mit ihrem Körper los war, denn sie wusste ja nicht mal was in der Sms stand, wahrscheinlich nicht mal was Gutes, aber sobald sie seinen Namen hörte oder sah setzte ihr Verstand aus.
Mit zitternden Fingern öffnete sie die Nachricht und las . „Gott sei Dank“, sagte sie vor sich her und lächelte nur.
Keine Minute später hatte sie ihr Handy in der Hand und wählte direkt die Nummer ihrer besten Freundin, die zum Glück auch sofort dran ging. Schnell erzählte sie ihr von gestern und davon, dass das Date auf heute verschoben wurde, 14 Uhr beim Bootsanleger. „Seine beiden Kumpels kommen auch mit, also??Bitteeeee?“ Ihre Freundin sagte zu und sie verabredeten sich für 13.30 Uhr bei ihr zuhause.
Nach dem Telefonat sprang sie unter die Dusche, denn es war schon 12.30Uhr. Sie suchte sich ihr Lieblingskleid aus ihrem Kleiderschrank, das mit ihren langen blonden Haaren einfach super aussah. Sie ließ es locker über die Schultern fallen, trug ein wenig Make-Up und ganz dezent Wimperntusche auf, weniger ist schließlich mehr. Sie aß noch schnell eine Kleinigkeit, dann noch einen letzten Blick in den Spiegel, Flip-Flops an und ihre Freundin war da.

Sie fuhren mit dem Fahrrad los. „Ich glaube ich pack das heute nicht!“ „Was redest du da schon wieder, mach dich doch nicht so verrückt.“ „Du hast leicht reden, ich bin total aufgeregt.“ „Jetzt mach dich mal locker!“ Als die zwei Mädels den Bootsanleger erreichten, waren die drei Jungs schon im Wasser und alberten herum. Ihre Freundin rief sie zu sich her und als er nur in Badehose und nassem Körper auf sie zu kam, fing ihr Herz an zu rasen und ihre Augen waren wieder nur auf ihn gerichtet. Hoffentlich spricht er mich jetzt nicht an!! „Na ihr zwei, “ das kam von einem seiner Kumpels. „Na Jungs! Alles klar bei euch?“ Gut das ihre Freundin das Reden übernahm, denn sie hätte kein Wörtchen rausbringen können. „Klar, wenn ihr endlich mit ins Wasser kommt“, ein freches Lächeln konnte man in seinem Gesicht erkennen. „Sicher kommen wir mit ins Wasser, aber geht ihr doch schon mal vor, wir müssen noch kurz was bequatschen, Mädchenthemen!?“ Sie zwinkerte den Jungs zu. „Aber beeilt euch“, sie blickte hoch und ihre beiden Blicke trafen sich, er lächelte sie an und sie lächelte zurück, sank den Blick aber wieder. Die Jungs drehten sich und gingen zum Wasser. „Was ist denn los mit dir, du bist doch sonst nicht so schüchtern?“ „Keine Ahnung, mein Körper spielt verrückt, sobald er in meiner Nähe ist.“ „Komisch, aber dann sag das nächste Mal wenigstens etwas, du wolltest dieses Treffen doch.“ „Es geht einfach nicht, ich krieg kein Wort raus. Vielleicht heut Abend, wenn wir bei ihm sitzen und ein paar Bierchen trinken, das lockert die Stimmung bestimmt.“ „Ich hoffe du hast Recht.“
So saßen sie da, ließen die Zeit vergehen. Die Jungs haben noch ein- zweimal gefragt, ob sie endlich ins Wasser kämen, aber ihre Freundin hatte zu ihrem Glück immer einen passenden Spruch parat.
Endlich waren sie bei ihm. Sie setzte sich extra ihm gegenüber, sodass sie ihm direkt in die Augen sehen konnte. Sie tranken ihr Bier, sprachen über Gott und die Welt. Sie genoss den Abend, immer wieder trafen sich ihre Blicke, die voller Leidenschaft geprägt waren. „Was haltet ihr von Billard?“, das kam von ihm. „Also ich hätte wohl Lust“, wand sie ein. „Dann machen wir Männer gegen Frauen!“Ein dickes Grinsen konnte man im Gesicht seines Kumpels erkennen. „Wir brauchen aufjedenfall noch Bier, wir drei können ja eben welches holen und ihr zwei geht schon mal nach unten“, ihre Freundin sprach seine Kumpels an und diese stimmten mit einem Lachen zu. Die drei flitzten los, er nahm ihre Hand und sie gingen gemeinsam runter.

Unten angekommen war direkt eine prickelnde Atmosphäre. Irgendwas lag in der Luft, was beide spürten. Sie spielten eine Runde und sie stellte sich mit Absicht „doof“ an, so dass er sich hinter ihr stellte, um ihr zu zeigen, wie sie die Kugeln schlagen muss. Ihre Körper berührten sich, was ein Kribbeln in ihrem ganzen Körper anrichtete. Sie nutzte den Augenblick und drehte sich langsam um, so dass sie ihm zugewandt stand. Sie blickten sich in die Augen, danach schaute sie ihm auf seine vollen Lippen, die sie so unglaublich gern ein weiteres Mal auf ihren spüren würde. Sie wagte es ihren Kopf in seine Richtung zu bewegen und darauf folgte direkt seine Reaktion, denn er legte seine Lippen auf ihre. Es war wieder ein mit Leidenschaft geprägter Kuss, der immer ein Reiz auf mehr war. Seine Hände lagen an der jeweiligen Wange und von dort über ihren Rücken bis hin zu ihrem Po, wo sie verweilten. Ein warmer Schauer fuhr ihr durch den Körper und sie forderte weiter, durch wilde, hemmungslose Küsse.
Sie versuchte an nichts anderes zu denken, aber es schwirrte die ganze Zeit eine Frage durch ihren Kopf, weswegen sie ihn langsam und zärtlich, aber trotzdem durch einen gewissen Druck von sich wegschob. In seinem Kopf schwirrten nur Fragezeichen, was auch sein Blick andeutete. „Was ist denn los? Hab ich was falsch gemacht?“ Ein dicker Kloß saß ihr im Hals, aber sie zwang sich zu sprechen, „Naja, bereust du jetzt das zweite Treffen?“ Ein vorsichtiges Grinsen konnte man auf ihren Lippen erkennen. „Natürlich bereue ich es nicht, “ er versuchte sie wieder zu küssen, doch sie stieß ihn zurück. „Also möchtest du mich besser kennenlernen?“ „Naja, meine Gefühle haben sich hier durch nicht geändert, aber...“ Ohne ihn aussprechen zu lassen, lief sie nach oben, hörte nicht auf seine Rufe, doch stehen zu bleiben, denn wenn sie das täte, würde er ihre Tränen sehen und diese Blöße würde sie sich nicht auch noch geben. Oben angekommen schnappte sie sich ihre Freundin, ohne eine Erklärung, die gerade mit einem seiner Kumpels am flirten war und lief mit ihr zu den Fahrrädern. Sie hörte ihn rufen, also fuhren die beiden blitzartig los, bis seine Stimme irgendwann nicht mehr zu hören war. Ihre Freundin trat in die Bremse, denn so war sie gezwungen zu halten. Ihre Freundin wollte gerade mit einer „Moralpredigt“ beginnen, da sah sie ihre Tränen, stieg vom Fahrrad und nahm sie in den Arm. Was würde ich nur ohne sie machen! Ihre Freundin hielt sie lange fest, sodass der Schmerz weniger wurde. „Danke dass du immer für mich da bist!“ „Ist doch selbstverständlich, wozu hat man eine beste Freundin. Aber was ist denn los? Ich versteh nur Bahnhof! Ist beim Billard spielen nix gelaufen?“ „Doch, aber es hat Garnichts geändert, dieser ganze Tag war total für den …!“ „Was ist denn passiert? Jetzt rede doch mal!“ Sie erzählte ihr alles, wischte sich immer wieder die Tränen weg, die trotz Anstrengung immer wieder über ihre Wangen rollten. „Dieser Typ macht mich wahnsinnig, was will der denn von dir?“ Ihr Handy fing an zu klingeln und sein Name stand auf den Bildschirm. Mit einem ängstlichen, aber in gewisser Weise auch frohen Gesichtsausdruck schaute sie ihre Freundin an, die nur mit dem Kopf schüttelte. „Nein, du gehst da jetzt nicht dran, der soll ruhig merken wie blöd das war.“ „Aber...!“ „Nichts aber, lass den man ruhig n bisschen zappeln, das bewirkt Wunder!“ Mit einem komischen Gefühl befolgte sie die Anweisung ihrer besten Freundin, obwohl sie doch gern dran gegangen wäre. Keine fünf Minuten später schrieb er ihr eine Sms, in der er sich entschuldigt und sie bat wieder zurückzukommen. „Lass uns nach Hause fahren und wenn du ihm wirklich nicht egal bist, wird er sich bei dir melden. Da bin ich mir ganz sicher.“ Und so fuhren sie los, ohne eine Reaktion auf seine Sms. „Ich vermisse ihn jetzt schon, was soll ich denn nur tun, ich mag ihn so gern, aber ich habe keine Lust darauf sein Spielzeug zu sein.“ „Und so ist es auch richtig, lass nicht mit dir spielen, er muss es schon ernst meinen, denn so wirst du auch nicht glücklich.“ „Du hast ja Recht, aber aufgeben werde ich auch nicht, er wird genauso fühlen wie ich, denn ich will diesen Mann, mehr als alles andere.“ Ihre Freundin nickte nur mit ihrem Kopf und schwieg. Zu Hause angekommen ging sie direkt ins Bett und zwang sich zum schlafen, aber wie immer wollte ihr Körper nicht so wie sie. Dieser Mann macht mich wahnsinnig. Ihn zu küssen ist ein einziges Paradies und seinen Körper zu berühren ist der Himmel auf Erden. Aber warum lässt ihn das alles kalt? Was mache ich denn falsch? Ob ich ihm nochmal schreiben sollte? Nein! Sie hörte auf ihre Freundin und schrieb ihm nicht.

Sie zwang sich zu schlafen, doch immer wieder musste sie sich die Sms von ihm durchlesen. So egal kann ich ihm doch nicht sein oder? Sie hätte ihm so gern geantwortet, hätte ihm so gern geschrieben, dass sie am liebsten jetzt bei ihm sein würde, in seinen Armen liegen und einfach den Moment genießen würde. Doch wahrscheinlich hatte ihre Freundin Recht. Er musste langsam mal merken, dass das so nicht ging, mal hü mal hott, woher sollte sie denn so auch wissen was er will. Und bei diesem Gefühls- bzw. Gedankenchaos war es ja auch kein Wunder, dass sie keinen Schlaf fand. Vollkommen verwirrt und aufgebracht setzte sie sich wieder auf ihre Fensterbank. Sie riss das Fenster weit auf und atmete die frische Luft tief ein. Es war eine lauwarme Sommernacht, der Geruch war unverwechselbar.
Sie saß eine ganze Weile dort, dachte lange nach, aber sie kam nicht wirklich auf Antworten ihrer ganzen Fragen, sodass sie trotz der ganzen verrückten Gedanken ins Bett ging und nach einigen Minuten auch ihren Schlaf fand.
Sie schlief lange und war erschrocken als es schon 13 Uhr war. Sie machte sich schnell frisch, frühstückte und wollte sich dann auf den Weg zu ihrer Freundin machen. Als sie das Haus verließ zwitscherten die Vögel, ein warmer Windstoß fuhr ihr durch das Haar und die Sonne schien ihr direkt ins Gesicht. Sie liebte den Sommer einfach.

Zusammen mit ihrer Freundin fuhr sie mit dem Fahrrad in die Stadt, sie setzten sich in ein Café und aßen bei diesem Wetter einen köstlichen Erdbeerbecher. Die Erdbeeren waren richtig frisch und der Geschmack erinnerte sie an ihre Kindheit, in der sie immer mit ihrer Mutter Erdbeeren gepflückt hatte. Wenn sie an diese Zeit zurückdachte, musste sie feststellen, wie unbeschwert sie war. Bis auf die Trennung ihrer Eltern, die wirklich Spuren hinterließ, hatte sie eine schöne, glückliche Kindheit. Sie war schon immer sehr aufgeweckt und lebendig, wollte immer Dinge, die verboten waren, wie viele Kinder in dem Alter. Wenn es Probleme gab, hatte sie die positive Eigenschaft alles auf Durchzug zu stellen, so war jedenfalls immer der Anschein. Und dennoch hatte sie sich schon immer viele Gedanken gemacht, was wirklich nicht immer als Vorteil galt. Schwierig wurde es besonders in der Pubertät, so dass sie anfing ihre Gedanken auf Papier zu bringen und es half ihr in gewisser Weise ein Stück weit.
Ihre Freundin erzählte von Gott und der Welt und obwohl sie in Gedanken am liebsten über ein ganz anderes Thema geredet hätte, hörte sie gespannt zu und der Ablenkungsmanöver gelang ihrer Freundin, jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, als ihr Handy klingelte und sein Name auf dem Display stand. Mit fuchtelnden Händen und tausend Fragezeichen im Gesicht schaute sie fragend ihre Freundin an, die ihr durch ein Zunicken ihre Zustimmung für das Telefonat gab. Mit zitternden Fingern drückte sie den grünen Knopf und als sie nach ein paar Minuten den roten Knopf gedrückt hatte, konnte sie sich ein Grinsen nicht verkneifen und sprang immer wieder auf und ab. „Er will mich wiedersehen… er will mich wirklich wiedersehen!“ „Jetzt beruhig dich doch mal. Was hat er denn genau gesagt?“ „Naja er hat sich halt entschuldigt für sein Verhalten und sagte ausdrücklich, dass er mich gern wiedersehen will.“ Das Lächeln wurde größer und größer und mit nur einem Telefonat fiel ihr eine riesen Last vom Herzen ab.

Der besagte Abend war gekommen, er und seine beiden Freunde wurden schon sehnlichst von ihr erwartet und auch auf ihre Freundinnen waren von ihr eingeladen worden. Bei der Ankunft schickte sie ihren Besuch direkt über die Garage, wo sie ihre Sitzecke hatte.
An sich hatte sie sich ganz normal gekleidet, trug eine Jeans mit einem Shirt, die Haare offen und ein dezentes Make-Up dazu. Und dennoch fühlte sie sich bereit für den Abend und begrüßte die Männer mit einem gewissen Hauch von Selbstbewusstsein.
Seine Platzwahl fiel auf den Stuhl neben ihren, wo er scheinbar mit Genuss merkte, wie sie ihn den ganzen Abend beobachtete. Dieser Abend war anders als die Vorigen. Es hatte sich zwischen ihnen beiden etwas ganz Besonderes entwickelt, langsam aber sicher wuchs es von Tag zu Tag weiter, was auch er so langsam realisierte.
Sie war schon eine Wahnsinns Frau, was er auch endlich durch seine Augen sah. Plötzlich spürte er einen Stich in seiner Brust und er sehnte sich förmlich nach ihrer Berührung, ihrer Haut, die sich unter seiner Hand so weich und zart anfühlte, nach ihren Küssen, die in ihm das Feuer zum brodeln brachten, was dank dieser sinnlichen Lippen auch kein Wunder war. Am liebsten hätte er sie am Oberarm gefasst, sie zu sich auf den Schoss gezogen, um sie dann direkt mit der Leidenschaft zu küssen, die in ihm aufkam. Er wollte sie einfach überall berühren und sachte streicheln. Er atmete tief durch, um locker zu bleiben, wobei er ihren Geruch durch seine Nase aufnahm, den süßlichen Duft, der das Verlangen auf mehr in ihm weckte. Durch seine Fantasie wurde die Nervosität mehr und mehr, was sein Herumrutschen auf dem Stuhl bestätigte. Sie beobachtete alles aus dem Seitenwinkel, tat aber vollkommen cool, obwohl es ihr eigentlich genauso ging. Auch sie hätte seinen Körper am liebsten an ihren gespürt, denn auch ihr Verlangen wurde von Minute zu Minute stärker. Sie wollte seine Zunge mit ihrer verwöhnen, sodass er langsam aber sicher völlig erregt ihr unterworfen gewesen wäre. Sie schwelgte in Gedanken und in ihrer lustvollen Fantasie, aus der sie durch einen Kommentar ihrer Freundin gerissen wurde. Diese schlug vor, eine Runde mit dem Roller zu fahren. „Also wir wären dabei, “ so seine Kumpels. Er beobachtete die ganze Zeit ihre Reaktion und als sie ihrer Freundin klarmachte nicht wirklich Lust darauf zu haben, schlug er vor, mit ihr da zu bleiben.
Alle realisierten natürlich den Wink mit dem Zaunpfahl und fuhren ohne die beiden los. Als die Motorgeräusche nicht mehr zuhören waren, verstand sie erst richtig was los war und schluckte ein-zweimal.
Mit gemischten Gefühlen schaute sie ihn an, worauf er mit einem Grinsen reagierte. Was soll ich davon denn jetzt halten? Was will der denn von mir? Spaß? Das kann der sich abschmieren. Ich mach nicht noch einen Schritt auf ihn zu. Ich fang mir doch nicht noch einen Korb ein. Aber wenn der meint…“ „Möchtest du noch was trinken?“Er lächelte sie an und ohne sich noch weiter Gedanken zu machen nickte sie ihm zu. Er schlug vor auf dem Sofa platzzunehmen, was sie für eine sinnvolle Idee hielt, trotz der Alarmglocken in ihrem Kopf, denn von diesen blöden Holzstühlen fing man sich noch eine Druckstelle ein. Sie genoss das enge beisammen Sitzen, durch das sich ihre Beine an den Knien leicht berührten. Die Berührungen ließen ihr einen warmen Schauer über den Rücken sausen. Sie legte ihre Hand auf seinen Oberschenkel und begann ihre Hand immer auf und ab zu bewegen, was er als äußerst angenehm empfand. Er legte vorsichtig und langsam seine Hand auf ihre, was die prickelnde Situation noch weiter anheizte. Immer wieder trafen sich ihre Blicke, die beiderseits von Dankbarkeit geprägt waren. Sie spürte ihr Herz, dass wie wild in ihrer Brust schlug. Er musste einfach der „Richtige“ sein, anders konnte sie sich die Reaktion ihrer beiden Körper nicht erklären. Sie sehnte sich nach seinen Berührungen, seinen Lippen, die ihre zärtlich, aber voller Leidenschaft verwöhnen sollten. Ihre Gedanken, ihr Chaos im Kopf, die tausend Fragen, die sie die ganze Zeit schon auf der Zunge hatte, waren wie fortgeblasen, denn in diesem Moment zählte nur er, er allein. Sie wagte es, ihren Kopf an seine Brust zu legen und er reagierte mit einem Kuss auf ihren Haaren. Sie bekam total weiche Knie und wusste garnicht wie ihr geschieht. Was soll ich machen? Soll ich das ganze hier beenden, soll ich ihn von mir wegschieben? Es würde mir das Herz brechen, wenn er sich nach dem Abend wieder von mir abwendet. Ich bin nicht seine Spielfigur, die er, immer wenn ihm danach ist, versetzen kann. Und doch, ich würde vieles ertragen, würde so viel für ihn riskieren. Aber was ist richtig, was ist...! Er nahm ihr Kinn in seine Hand, zog ihren Kopf zu sich rüber und küsste sie. Und dieser Kuss war die Antwort auf all ihre Fragen, denn was sie empfand konnte einfach keine Einbildung sein. Sie wollte ihn, ganz oder garnicht und setzte so alles auf eine Karte, die knallrot war. Sie kuschelte sich ganz eng an ihn und küsste ihn mit der gleichen Leidenschaft und Zärtlichkeit, die auch er ihr widmete. Sie konnten nicht genug voneinander bekommen und vergaßen alles um sich herum. Und zum Glück ließen sich die anderen viel Zeit, sodass sie einfach den Moment für sich hatten.
Oben lag eine alte Matratze aus ihrem Zimmer, auf der die beiden es sich gemütlich machte, sie liebkosten sich, zärtlich und liebevoll strich er ihr blondes Haar aus ihrem Gesicht und staunte über ihren blauen Augen, die ihn erwartungsvoll anschauten. Wie schön sie durch ihre dezente Wimperntusche zur Geltung kamen. Und diese roten Lippen, die er am liebsten jede einzelne Sekunde küssen wollte. Wieso sah er sie erst jetzt mit solchen Augen? Warum…? Durch einen vorsichtigen, aber intensiven Kuss wurde er aus seinen Träumen und Gedanken in die Realität zurückgeholt, die seiner Meinung eh viel schöner war. Und so küssten sie sich wieder, hemmungslos. Trotzdem war er sehr vorsichtig und tat nichts was sie nicht auch wollte, hatte sie nicht einen Augenblick bedrängt, eher im Gegenteil, sie forderte und legte seine Hände an intime Stellen, was sein Verlangen nach ihr immer stärker werden ließ. Sie fühlte sich so unglaublich wohl in seinen Armen, am liebsten hätte sie die Welt angehalten. Doch der Moment verging und die Geräusche der Motoren waren zu hören. Sie wartete auf seine Reaktion aufzustehen um vor seinen Kumpels bloß nicht in Verlegenheit zu kommen, doch er blieb liegen, zog sie sogar noch weiter zu sich ran, küsste sacht ihre Stirn und flüsterte ihr ins Ohr „Heute Nacht werde ich dich nicht mehr loslassen!“ Zu ihrem Glück lag sie schon, denn ansonsten hätte sie dieser Abend und zudem noch dieser Satz umgehauen.
Als die anderen den Raum betraten und die beiden zusammengekuschelt oben lagen, mussten alle ein bisschen schmunzeln, es sagte jedoch zu diesem Anblick keiner was, es dachte sich nur jeder seinen Teil.
Der Abend ging langsam zu Ende und die Männer verabschiedeten sich. Er hatte es sich spontan anders überlegt und bat sie, noch bleiben zu dürfen und sie willigte ohne zu überlegen ein. Ihre Freundinnen fühlten sich dann sichtlich überflüssig und fuhren auch nach Hause, was zur Freude beider war. „Und was machen wir zwei noch so?“, er zwinkerte ihr zu. „Naja, ich hab da so eine Idee!“ Sie nahm ihn in die Arme und küsste ihn. So vergingen zwei Stunden wie im Flug und beide waren sehr erschrocken, als es schon 3.30 Uhr war. „Ich glaube es wird Zeit!“ „Leider, aber ich glaube auch.“ „Danke für den wunderschönen Abend“, er beugte sich vor und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Ich habe zu danken“, wand sie ein. Beide lächelten, gingen zu seinem Roller und diesmal war der Abschiedskuss perfekt, schon fast hollywoodreif. Als er nicht mehr in Sichtweite war, musste sie lauthals lachen und wusste garnicht wohin mit ihren ganzen Glücksgefühlen im Bauch, sie konnte das alles garnicht glauben und war einfach nur wahnsinnig glücklich. Und zu all dieser Freude schrieb er ihr noch eine Sms, in der er noch einmal bestätigte, wie schön der Abend für ihn war und das er froh war, das alles so kam. Dementsprechend schlief sie besser denn je.

Am nächsten Morgen hätte sie die ganze Welt umarmen können, trotz der Sehnsucht, die in ihr schrie. Aber zu ihrem Glück sah sie ihn heut Nachmittag schon wieder, denn sie wollten alle gemeinsam Beachvolleyball spielen. Sie konnte die ganze Zeit, bis zur Ankunft, an nichts anderes denken als an ihn. Sie wusste nicht wirklich, wie sich verhalten sollte, ihm gegenüber. Was ist wenn er es sich doch wieder anders überlegt? Was ist, wenn er mich trotz des gestrigen Abends nicht möchte? Das würde ich nicht schaffen, nicht ein weiteres Mal. Aber ich werde keinen Schritt auf ihn zu machen, wenn er es ernst meint und mich nur annähernd so will, wie ich ihn, wird er einen Schritt auf mich zu machen, er ist an der Reihe.
Sie trafen sich um 14 Uhr beim Beachvolleyballplatz und spielten einige Runden. Es gab kein Begrüßungsküsschen, keine Umarmung, er verhielt sich so wie er es immer tat. Was hatte sie sich auch erhofft. Sie war genervt und sauer, sodass sie garnicht bemerkte, wie er sie die ganze Zeit beobachtete. „Mein Gott, er ist einfach extrem schüchtern“, hörte man irgendwann ihre Freundin zu ihr sagen. „Schüchtern hin oder her, ich fang mir nicht noch einen Korb ein. Das kann der vergessen. Ich mach mich nicht ein weiteres Mal zum Depp!“ Der Tag verging und irgendwann konnte sich ihre Freundin die ganze Situation nicht mehr mit ansehen und schlug vor, dass sie ihm ja mal ihre Bank zeigen könnte. Er fand das für eine gute Idee und setzte sich direkt auf seinen Roller und klopfte mit seiner Hand auf den freien Platz hinter ihm. Sie warf ihrer Freundin einen bösen Blick zu und stieg auf den Roller. Ihre Freundinnen lachten nur und hofften, dass die zwei endlich mal vorankamen.
Er fuhr extrem schnell, sodass sie aus Angst zu fallen, ihn von hinten umschlingt und sich festklammerte. Er fand das äußerst amüsant und behielt das Tempo. Als sie bei der Bank ankamen, hielt er nicht an sondern fuhr noch ein Stück weiter, bis zu eine Kreuzung und dort standen die zwei dann. Sie blieben beide auf dem Roller sitzen und er drehte sich leicht nach hinten, damit sie sich unterhalten konnten. Sie redeten über alles Mögliche, außer über ihre Gefühle. Am liebsten wären sie beide übereinander hergefallen, aber keiner traute sich den ersten Schritt zu machen. Sie war noch immer genervt und wollte sich nicht noch eine Abfuhr einfangen und er war einfach wahnsinnig schüchtern, was sie an sich sehr an ihm mochte. Er war nicht einer dieser Machos, nein, er war extrem einfühlsam und liebevoll. Einfach perfekt halt. Und er liebte ihre offene, frohe Art, wie sie andere zum Lachen brachte und einfach das Leben genoss. Trotz der Unterschiede waren beide verrückt nach dem andren und jeder von ihnen realisierte, nicht mehr ohne den anderen zu können, doch keiner sprach darüber.
Sie spürte wieder dieses Verlangen in sich, ihn küssen zu müssen, ihn sanft in die Arme zu schließen und ihn nie wieder loszulassen. Sie rückte näher zu ihm hin und tat das, was ihr Herz sagte. Sie küsste ihn und er war glücklich, dass sie wiedermal den ersten Schritt machte. Sie gingen Hand in Hand auf eine Wiese und legten sich auf das grüne Gras. Dieser himmlische Geruch vom Sommer, der Gesang der Vögel, die Sonne, die ihre Strahlen direkt auf die beiden richtete, ließen die Situation perfekt werden. Sie genießten die Zweisamkeit und das Gefühl des Verliebt seins, keiner wollte mehr ohne den anderen. Es war einfach der Wahnsinn, welch Leidenschaft sich zwischen den beiden abspielte.
*Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum*
-->>Es lohnt sich, um seine Träume zu kämpfen<<--
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TraurigerEngel2901
 
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Re: Meine Geschichte!

Beitragvon BlackLady79 » 17.10.2011 05:47

Ich liege im Bett und denk nur an Dich!
Meine Tränen strömen über mein Gesicht!
Mein Körper das seht sich nach Deinem so sehr!
Ich glücklich, wenn Du bei Mir wärst!!!!
BlackLady79
 
Registriert: 17.10.2011 05:39


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