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Gedanken über Krebs Freunschaft, Liebe Famielie

Gedanken über Krebs Freunschaft, Liebe Famielie

Beitragvon Hoffnung-im-Herzen » 28.02.2011 23:00

Lange habe ich überlegt ob ich meine Gedanken hier noch einmal schreibe. Aber es ein Ort für mich, wo ich es tun kann. Gedanken, über die ich nicht reden kann. Seit einiger Zeit habe ich wieder etwas Probleme mit meiner Brust. Vor vielen Jahren hatte ich schon einmal eine Op, wo ich alles eigendlich ganz gut überstanden habe.
Es sind zur Zeit die Schmerzen die ich habe. Sie sind nicht besonders stark, aber sie sind da.
Und ich weiß, das ich es auch noch kontroöieren lassen werde.
Aber ich weiß auch schon meine Entscheidung, wie sie sein wird, wenn da doch wieder etwas sein sollte.
Es ist nicht leicht. Viele male habe ich genau diese Nachsorge Untersuchung vor mich her geschoben. Ich fühlte mich ja auch eugendlich ziemlich super gut.
Ich meine auch jetzt fühle ich mich soweit ok. Aber irgendwie sehe ich auch die Ängste die ich hatte und die Bilder wieder vor mir damals vom Krankenhaus und auch die Zeit der Bestrahlung, So richtig habe ich nie darüber gesprochen, wie es sich anfühlt was man empfindet, wenn man auch anderen Menschen begegnet die Krebs haben.
Irgendwie lernt man es doch ziemlich gut zu verdrengen und sein Leben zu leben. Ich wollte nie unbedingt etwas ändern. Wollte einfacht nur etwas glücklich sein.
Doch denke ich auch habe ich so einige Fehler gemacht. Menschen vor den Kopf gestossen. Davon würde ich mich auch nicht frei sprechen wollen. Aber nicht nur ich mache Fehler. Mit Vorwürfen ist den wenigsten geholfen. Mehr wie versuchen bei gemeinsammen ruigen Gesprächen irgendwie ein wenig da zu sein für einandern geht wohl nicht.
Namen möchte ich hier keine erwähnen. So etwas gehöhrt für mich nicht hier rein. Es ist nur eine Art wo ich versuchen möchte ein wenig das zu sortieren was mich einfach bedrückt.
Gerne würde ich am liebsten heute bei jemand bestimmtes einfach in den Arm genommen werden und einschlafen. Gemeinsam aufwachen Frühstücken und dann könnte der Tag, wieder wunderschön beginnen. Und man hätte ein wenig Angst für eine Weile vergessen. Ich werde sehn was die Untersuchung bringt. So direkt vor dem Ergebnis hätte ich diesmal keine Angst, wie damals. Nur eben dann diese Befangenheit würde da sein.
Ich habe mich oft gedragt wie Menschen wohl fühlen die wissen, wenn es keine Hoffnung mehr gibt und man den Krebs nicht heilen kann. Wie sie ihre letzte Zeit geniessen. Was für einen Wunsch sie sich wohl noch erfüllen würden? Habe mich auch nie direkt gedraut jemanden danach zu fragen. Ich denke eher das es oft für Freunde und Verwandte schwierig ist mit dieser Angst und dieser Ungewissheit umzugehn. Und manchmal zerstört es dann auch etwas.
Nehmt mir meine Gedanken einfach bitte nicht übel. Ich denke das auf einige wirken, als wenn ich ein kleines Chaos in mir hätte,
Zum Teil könnte das sogar stimmen. Aber es macht mich nicht kaputt, Denn ich bin der Meinung wenn ich die nächsten Tage und Wochen hier noch einiges schreibe sortiere ich das sicher ganz gut, Und vielleicht hilft es anderen ja später auch ein wenig was mich wirklich freun würde.
Wenn jemand mag kann man auch was dazu schreiben. Und auch Kretik nehme ich gerne an. Nur bitte versucht dabei dann auch freundlich zu bleiben.
Jetzt werde ich mir mich aber in mein Bett begeben. Und an einige die mir fehlen. Ich hab Euch lieb. Auch wenn ich nicht genau so perfekt bin wie es sich manch einer vielleicht wünscht.
Hoffnung-im-Herzen
 
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Re: Gedanken über Krebs Freunschaft, Liebe Famielie

Beitragvon sabinebine » 01.03.2011 10:00

Es ist schön wenn man seine Gefühle frei laufen lassen kann, wenn man sie aussprechen kann, es sind nicht viele dazu bereit oder können dies nicht. Schön von dir und auch schön für dich das du es kannst.
sabinebine
 
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Re: Gedanken über Krebs Freunschaft, Liebe Famielie

Beitragvon Hoffnung-im-Herzen » 03.03.2011 11:41

Danke sabinebine!

Eigendlich ein merkwürdiger Nick den Du hier hast. Mir geht es eigendlich soweit wieder super. Es gibt halt nur ein klein wenig Dinge die mich ärgern und etwas traurig machen. Aber solche Gefühle gehöhren nun mal zum Leben.
Genauso wie Enttäuschungen.
Damit setzt man sich halt auseinander verarbeitet diese Dinge für sich und trotzdem finde ich das, das Leben schön ist.
Gestern habe ich mir nur eine Frage gestellt? Estwas was mir eigendlich schon seit einiger Zeit durch den Kopf geht.
ZUm Beispiel: Kann ich einen Menschen genau danach beurteilen, wie mit wem er sie es befreundet ist?
Oder eben auch was er sie es hat?
Kann man verlangen das jemand nach dem oder wie gesagt so lebt sich verhält, wie andere es sich wünschen?
Ist man verpflichtet es so gut es geht jedem allen es Recht zu machen? Diese Fragen würde ich mir wünschen das sie mir jemand beantworten kann. Oder kann ich einen Menschen danach beurteilen was für Musik man gerne höhrt.
Ich denke eigendlich nicht.
Nun sitze ich hier warte eigendlich auf einen anruf der mir wichtig ist. Aber selbst wenn man versucht sich zu melden meldet sich keiner. Also werde ich ersteinmal versuchen es so weit es geht selber zu klären.
Die letzten Beiden Nächte nin ich ziemlich zeitig sschlafen gegangen und habe auch ziemlich gut durchgeschlafen. Bin also somit auch ziemlich zeitig aufgestanden, Naja vielleicht findet sich ja jemand der mir diese Fragen die ich hier reingeschrieben habe beantwortet.
Hoffnung-im-Herzen
 
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Re: Gedanken über Krebs Freunschaft, Liebe Famielie

Beitragvon Elisabetta Monte » 07.03.2011 21:14

Liebe Sabine,

ziemlich betroffen habe ich den ersten Beitrag gelesen. In meiner Familie habe ich Ähnliches erlebt. Aber darauf möchte ich gar nicht näher eingehen. Ich kann dir nachfühlen, wie es dich belastet. Dennoch stimme ich dir zu: das Leben ist schön. Ich möchte vielmehr etwas zu den Fragen sagen, die du gestellt hast.

Kann ich einen Menschen genau danach beurteilen, wie mit wem er sie es befreundet ist?
Oder eben auch was er sie es hat?
Ich kann nur für mich selbst sprechen: natürlich nicht. Freundschaften entstehen meiner Meinung nach spontan, nach Gefühl. Und wenn du jemanden schrecklich findest, kann es doch sein, dass ich ihn/sie mag, egal, wie er/sie auf andere wirkt/was er/sie getan hat oder was er/sie hat? meinst du damit, was man besitzt? Das kann schon gar kein Maßstab sein. Und nein, man kann auch nicht verlangen, dass jemand sich so verhält, wie andere es sich wünschen. Und natürlich ist man nicht verpflichtet, so zu leben, dass man es anderen soweit wie möglich Recht macht. Aber das muss ich dir doch nicht sagen. Eigentlich weißt du das selber, nicht wahr?. Ich versuche so zu leben, es mir Recht zu machen, allerdings, ohne Andere zu beeinträchtigen oder zu verletzen durch mein Verhalten. Man kann es doch ohnehin nicht allen Recht machen. Und je eher man das verinnerlicht, umso besser. Soweit so gut. Ich weiß natürlich auch, dass das nicht immer leicht ist. Man möchte es schon allen Recht machen, ich zumindest (uneingestanden). Aber ich habe auch gelernt, dass das nicht geht!!

Liebe Sabine, ich wünsche dir, dass du deinen Weg findest und es dir einfach nur gut geht.

Liebe Grüße
Elisabetta
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