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Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Re: Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Beitragvon Mamma Mia » 29.11.2009 09:19


Hoffnung
Der einzige Überlebende eines Schiffsunglücks wird an den Strand einer einsamen und unbewohnten Insel gespült. Tag für Tag hielt er Ausschau nach einem Schiff am Horizont. Nach vielen Tagen ergebnisloser Ausschau nach einem Schiff baute er sich eine kleine Hütte aus Holz.Eines Tages kam er von einem Ausflug auf der Insel zurück und stellte fest, dass seine Hütte in Flammen stand. Er hatte alles verloren und seine Stimmung wechselte zwischen Ärger und Verzweiflung.Am nächsten Morgen wachte er durch das Motorgeräusch eines Bootes auf, das sich der Insel näherte. Man kam, um ihn zu retten. "Woher wusstet ihr, dass ich hier bin?, fragte er seine Retter. "Wir haben Ihr Rauchsignal gesehen",
antwortete der Kapitän.

Es ist verständlich, wenn wir zunächst enttäuscht
oder gar verzweifelt sind, wenn etwas schief läuft
oder wir etwas verlieren. Es gibt jedoch immer Hoffnung,
solange wir leben. Und solange wir diese Hoffnung
nicht aufgeben und damit auch uns nicht aufgeben,
haben wir die Chance, das Leben ( zurück) zu gewinnen.
Diese Geschichte lehrt aber auch,
dass wir nicht vorschnell von einem Unglück sprechen sollten,
wenn uns etwas Unangenehmes widerfährt.
Im Nachhinein stellt sich oft heraus,
dass wir Glück im Unglück hatten:
etwas anfänglich Unangenehmes stellt sich als segensreich heraus.
Mamma Mia
 

Re: Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Beitragvon Mamma Mia » 29.11.2009 09:20


Sartebus und Kim
Dies ist die Geschichte von einem alten Mann und einem kleinen Jungen. Der alte Mann hieß Sartebus und der Junge Kim. Kim war ein Waisenkind und lebte ganz für sich allein. Er zog von Dorf zu Dorf, auf der Suche nach Essen und einem Dach über dem Kopf. Doch es gab noch etwas, nach dem er suchte. Kim suchte nach einer Einsicht. "Warum", fragte er sich, "sind wir ein Leben lang auf der Suche nach etwas, das wir nicht finden können? Machen wir es uns selbst schwer, oder soll es einfach so sein, dass wir uns so plagen?"
Auf seinem Weg traf er eines Tages einen alten Mann, und der, so hoffte Kim, ihm vielleicht die eine Antwort geben konnte. Der alte Mann trug auf seinem Rücken einen großen, zugedeckten, geflochtenen Korb, der sehr schwer zu sein schien. Eines Tages machten sie Rast an einem Bach. Der alte Mann stellte erschöpft seinen Korb auf den Boden. Er schien so schwer zu sein, dass selbst ein viel jüngerer und stärkerer Mann ihn wahrscheinlich nicht sehr lange hätte tragen können. "Weshalb ist denn dein Korb so schwer?" fragte Kim Sartebus. "Ich würde ihn gerne für dich tragen." "Nein, den kannst du nicht für mich tragen", antwortete der alte Mann. "Den muss ich ganz alleine tragen."
Viele Tage und Wege gingen Kim und der alte Mann zusammen. So sehr er sich auch bemühte, er konnte nicht herausfinden, was für ein schwerer Schatz sich wohl in dem Korb befand. Erst als Sartebus nicht mehr weitergehen konnte und sich ein letztes Mal zur Ruhe legte, erzählte er dem jungen Kim sein Geheimnis.
"In diesem Korb", sagte Sartebus, "sind all die Dinge, die ich von mir selbst glaubte und die nicht stimmten. Auf meinem Rücken habe ich die Last jedes Kieselsteines des Zweifels, jedes Sandkorns der Unsicherheit und jedes Mühlsteines des Irrweges getragen, die ich im Laufe meines Lebens gesammelt habe. Ohne sie hätte ich die Träume verwirklichen können, die ich mir so oft ausgemalt habe."

Die darin enthaltene Weisheit

Ist es nicht so, dass wir alle, wie Sartebus, Gedanken, Erwartungen und Vorstellungen mit uns herumtragen, deren Gewicht uns belastet und die uns daran hindern, viele der Möglichkeiten zu ergreifen, die das Leben für uns bereithält?
Wie aber können wir herausfinden, was in unserem Korb ist? Wie sieht das Gewicht aus, das uns niederdrückt? Welche Beschränkungen bezüglich unserer Person und der Fähigkeiten existieren nur in unserer Vorstellung, nicht aber in der Realität?
Sartebus wusste leider nicht, dass er die Mühlsteine, die nur in seiner Vorstellung existierten, wegwerfen konnte. Wir haben nämlich die Kontrolle darüber, was wir denken - zu 100 Prozent. Wir bestimmen, welche Gedanken und Sorgen sich bei uns festsetzen und uns negativ beeinflussen. Wenn wir niedergeschlagen sind und uns im Leben schwer tun, dann aufgrund der Last unserer negativen Gedanken. Sie gilt es über Bord zu werfen, ehe sie uns - durch ihr Gewicht - weiter mit sich nach unten ziehen und wir mit ihnen untergehen.

Eine sehr schöne Weisheit findet man in der Sankt-Pauls-Kirche von Baltimore.
Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast und denke daran, wie ruhig es sein kann in der Stille.
Soweit als möglich, ohne dich aufzugeben, sei auf gutem Fuß mit jedermann. Das, was du zu sagen hast, sprich ruhig und klar aus und höre andere an, auch wenn sie langweilig oder töricht sind, denn auch sie haben an ihrem Schicksal zu tragen. Meide die Lauten und Streitsüchtigen, sie verwirren den Geist. Vergleichst du dich mit anderen, kannst du hochmütig oder verbittert werden, denn immer wird es Menschen geben, die bedeutender und besser sind als du.
Erfreue dich an Erreichtem und an deinen Plänen. Bemühe dich um deinen eigenen Beruf, wie bescheiden er auch sein mag. Er ist ein fester Besitz im Wechsel der Zeit. Sei vorsichtig bei deinen Geschäften, denn die Welt ist voller Betrüger. Aber lass deswegen das Gute nicht aus den Augen, denn Tugend ist auch vorhanden.
Viele streben nach Idealen, und überall im Leben gibt es Helden. Sei du selbst. Täusche vor allem keine falschen Gefühle vor.
Sei nicht zynisch, wenn es um Liebe geht, denn trotz aller Öde und Enttäuschung verdorrt sie nicht, sondern wächst weiter wie Gras.
Höre freundlich auf den Ratschlag des Alters und verzichte mit Anmut auf Dinge der Jugend. Stärke die Kräfte deines Geistes, um dich bei plötzlichem Unglück dadurch zu schützen. Quäle dich nicht mit Wahnbildern. Viele Ängste werden durch Müdigkeit und Einsamkeit geweckt. Bei aller angemessenen Disziplin, sei freundlich mit dir selbst. Genau wie Bäume und Sterne, so bist du ein Kind der Schöpfung. Du hast ein Recht auf deine Existenz. Und auch wenn du das nicht verstehst, entfaltet sich die Welt gewiss nach Gottes Plan. Bleibe also im Frieden mit Gott, was auch immer er für dich bedeutet und was immer deine Sehnsüchte und Mühen in der lärmenden Verworrenheit des Lebens seien.Bewahre den Frieden in deiner Seele. Bei allen Enttäuschungen, Plackereien und zerronnenen Träumen ist es dennoch eine schöne Welt.
Sei vorsichtig. Strebe danach, glücklich zu sein.
Mamma Mia
 

Re: Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Beitragvon Mamma Mia » 29.11.2009 09:20


Das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden können
Ein Lehrer bringt zum Unterricht eine Reihe von Gegenständen mit:
einen großen Blumentopf, Golfbälle, kleine Kieselsteine und Sand.
Er füllte den Blumentopf bis oben hin mit den Golfbällen und fragte die Schüler: "Ist der Topf voll?". Die Schüler bejahten dies.

Nun schüttete der Lehrer Kieselsteine in den Topf, bis diese alle Zwischenräume ausgefüllt hatten. Wieder fragte er: "Ist der Topf nun voll?" Und wieder bejahten die Schüler dies.Nun schüttete der Lehrer Sand in den Blumentopf, bis auch die kleinsten Hohlräume ausgefüllt waren.
"Nun", sagte der Lehrer, "der Blumentopf symbolisiert euer Leben.
Die Golfbälle stehen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben,
wie eure Gesundheit, eure Familie, eure Kinder, eure Freunde.
Wenn ihr nur diese Dinge hättet und alles andere verloren ginge,
dann wärt ihr trotzdem noch sehr reich und euer Leben wäre erfüllt.
Die Kieselsteine stehen für die Dinge wie euer Haus, euer Auto, eure Arbeit. Der Sand symbolisiert all die anderen Dinge wie etwa neue Kleider, Einrichtungsgegenstände, ein neues Handy, fernsehen.Wenn Ihr den Blumentopf zuerst mit Sand füllt, dann ist für nichts anderes mehr Platz in ihm. Dasselbe trifft auf euer Leben zu. Wenn ihr eure Energie und Zeit dafür aufwendet, Kleinigkeiten anzusammeln, dann habt ihr keinen Platz mehr für die wichtigen Dinge in eurem Leben und euer Leben wird nicht wirklich erfüllt sein. Achtet also darauf, dass ihr eure Zeit und Energie zuerst für die wichtigen Dinge verwendet."

Ein Graf wurde sehr alt, weil er
ein Lebensgenießer par excellence war.
Er verließ niemals das Haus,
ohne eine Hand voll Bohnen einzustecken.
Er tat dies,
um die schönen Momente des Tages
bewusst wahrzunehmen und
sie besser zählen zu können.

Für jede positive Kleinigkeit,
die er tagsüber erlebte
– zum Beispiel: einen fröhlichen Plausch auf der Straße,
das Lachen einer Frau,
ein Glas guten Weines –
für alles, was die Sinne erfreut,
ließ er eine Bohne
von der rechten in die linke Jackettasche wandern.

Abends saß er zu Hause und
zählte die Bohnen aus der linken Tasche.
Er zelebrierte diese Minuten.
So führte er sich vor Augen,
wie viel Schönes ihm an diesem Tag widerfahren war und freute sich.
Sogar wenn er bloß eine Bohne zählte,
war der Tag gelungen –
es hatte sich zu leben gelohnt!

Der Schmetterling und der kleine Junge
Ein kleiner Junge sieht,
wie sich ein Schmetterling mühsam aus seinem Kokon befreien möchte.
Er hat Mitleid mit ihm und öffnet deshalb den Kokon
vorsichtig mit seinem Taschenmesser,
so dass der Schmetterling leicht herausklettern kann.
Der Schmetterling macht ein paar Flügelschläge und fällt dann tot zu Boden.
Ganz traurig geht der Junge zu seinem Vater und erzählt ihm von dem Vorfall.
Dieser sagt:
"Der Schmetterling braucht den Kampf mit dem Kokon,
um für das Leben stark genug zu sein".


So lästig und unangenehm Hindernisse und Probleme auch sein können,
so wichtig sind sie doch gleichzeitig.
Durch Probleme machen wir Bekanntschaft mit unseren Fähigkeiten.

Probleme sind wie die Gewichte in einem Fitnesscenter: Sie stärken uns.

Deshalb sollten wir nicht allen Problemen aus dem Weg gehen
und stattdessen dankbar für sie sein. Wenn wir sie meistern,
gehen wir gestärkt aus ihnen hervor.
Mamma Mia
 

Re: Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Beitragvon Mamma Mia » 29.11.2009 09:21


Zwei Freunde
Zwei Freunde wanderten durch die Wüste.
Während der Wanderung kam es zu einem Streit
und der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.
Der Geschlagene war gekränkt.
Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:
"Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen."
Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase.
Dort beschlossen sie, ein Bad zu nehmen. Der Freund, der geschlagen worden war,
blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken.
Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.
Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder erholt hatte,
nahm er einen Stein und ritzte folgende Worte hinein:
"Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet."
Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt:
"Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben,
aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?"
Der andere Freund antwortete: "Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat,
sollten wir es in den Sand schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann.
Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut ist, dann können wir das in einen Stein gravieren,
damit kein Wind es jemals löschen kann."

Die Geschichte zweier Brüder
In einer Untersuchung wollte man herausfinden,
welchen Einfluss die Umwelt auf die Persönlichkeit und die Entwicklung
des Menschen hat.

Im Rahmen dieser Untersuchung wurden auch zwei Brüder,
es waren eineiige Zwillinge, befragt.
Der Vater der beiden war ein Alkoholiker.
Er hatte mehrere Straftaten begangen und saß im Gefängnis.

Der eine der beiden Brüder war wie sein Vater geworden.
Er hatte Alkoholprobleme, wurde straffällig und landete im Knast.

Der andere war ein erfolgreicher Geschäftsmann.
Er war verheiratet, hatte zwei Kinder und hatte es zu einigem Reichtum gebracht.

Man stellte beiden dieselbe Frage:
"Woran liegt es, dass Sie zu dem geworden sind, was Sie sind".

Beide antworteten darauf dasselbe:
"Was kann man anderes erwarten bei einem Vater wie dem meinem?"


Es sind nicht die Umstände und Bedingungen, unter denen wir aufwachsen,
die darüber entscheiden, wer wir sind und was aus uns wird.

Wir haben keinen oder nur wenig Einfluss auf die Lebensbedingungen,
in die wir hineingeboren werden. Wir entscheiden jedoch darüber,
wie wir mit ihnen umgehen und was wir aus ihnen lernen.


Wir sind nicht das Opfer anderer Menschen oder der Umstände.
Es sind unsere Entscheidungen, was wir mit dem anfangen,


was wir sehen und erleben, die über die Qualität unseres Lebens entscheiden.

Wir alle haben die Macht und den Einfluss,
unserem Leben die Richtung zu geben, die wir uns wünschen.
Die einzige Voraussetzung hierfür ist,
dass wir an uns und die Fähigkeit glauben,
der Kapitän unseres Lebens und unserer Gefühle zu sein.
Es gibt einen schönen Cartoon,
den wir hier aus rechtlichen Gründen nicht abdrucken dürfen.
In ihm ist ein sehr erfolgreicher Mann zu sehen, der vor seinem eigenen Flugzeug steht
und von einem Reporter gefragt wird: "Und das Rezept Ihres Erfolgs?".
Der Mann antwortet: "Mein Vater hat immer gesagt, aus dir wird nichts".
Auch er sah in den Worten seines Vaters einen Ansporn,
erst recht etwas aus sich und seinem Leben zu machen.

Ob man glaubt, etwas zu können,
oder glaubt, etwas nicht zu können,
man behält immer Recht.
Mamma Mia
 

Re: Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Beitragvon Mamma Mia » 29.11.2009 09:21


Die Geschichte von der traurigen Traurigkeit
Als die glutrote Sonne am Horizont dem Tag langsam entschwinden wollte,
ging eine kleine zerbrechlich wirkende Frau einen staubigen Feldweg entlang.
Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln
hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Fast am Ende dieses Weges,
saß eine zusammengekauerte Gestalt, die regungslos auf den trockenen,
ausgedörrten Sandboden hinunterstarrte.
Man konnte nicht viel erkennen,
das Wesen das dort im Staub des Weges saß, schien beinahe körperlos zu sein.
Es erinnerte an eine graue aber weiche Flanelldecke mit menschlichen Konturen.
Als die kleine zerbrechlich wirkende Frau an diesem Wesen vorbeikam,
bückte sie sich ein wenig und fragte:
"Wer bist du?"

Zwei fast regungslose Augen blickten müde auf.
"Ich? Ich bin die Traurigkeit." flüsterte die Stimme stockend und so leise,
dass man sie kaum zu hören vermochte.

"Ach, die Traurigkeit !" rief die kleine Frau erfreut,
als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.

"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit vorsichtig?
"Aber ja, natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast Du mich ein Stück
meines Weges begleitet."

"Ja, aber ...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht und nimmst reiß aus?
Hast du denn keine Angst vor mir ?"

"Warum sollte ich vor dir davonlaufen ? Du weißt doch selbst nur zu gut,
dass du jeden Flüchtigen einholst. Man kann dir nicht entkommen.
Aber, was ich dich fragen möchte:
Warum siehst du so betrübt und mutlos aus ?"

"Ich ... ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit klangloser Stimme.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr.

"Traurig bist Du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf.
"Erzähl mir doch, was dich so sehr bedrückt."

Und die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören?
Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.

"Ach, weißt du", begann die Traurigkeit zögernd, "es ist so,
dass mich einfach niemand mag. Niemand will mich.
Dabei ist es doch nun mal meine Bestimmung
unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen.
Aber jedesmal wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück.
Sie fürchten sich vor mir und meiden mich."

Die Traurigkeit schluckte schwer.
"Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich verstoßen wollen. Sie sagen:
Ach was, das Leben ist heiter und fangen an zu Lachen.
Aber ihr falsches erzwungenes Lachen
führt zu Magenkrämpfen. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht.
Und dann bekommen sie Herzschmerzen.
Sie sagen: Man muss sich zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen
in den Schultern und im Rücken, im ganzen Körper. Verkrampft sind sie.
Sie drücken die Tränen tief hinunter und haben Atemnot. Sie sagen:
Nur Schwächlinge weinen. Dabei sprengen
die aufgestauten Tränen fast ihre Köpfe. Manchmal können sie dadurch
nicht mal mehr Sprechen.
Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen,
damit sie nicht fühlen müssen."

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.
"Und dabei will ich den Menschen doch nichts Böses, ich will ihnen doch nur helfen. Denn wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen und zu heilen. Weißt du, wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut, und manches Leid bricht dadurch immer wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde,
und das tut sehr weh.

Aber nur wer mich zu sich läßt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden erst wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich Ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grellen Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit und ewiger Enttäuschung zu. Ich glaube, sie haben einfach nur unbändige Angst zu weinen
und mich zu spüren. Deshalb verjagen sie mich immer wieder."

Dann schwieg die Traurigkeit. Ihr Weinen war erst schwach,
dann stärker und schließlich ganz innig und verzweifelt
und die vielen kleinen Tränen tränkten
den staubigen, ausgedörrten Sandboden.
Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkenen Gestalt tröstend in die Arme.
Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte das zitternde Bündel. "Weine nur, kleine Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst.
Du sollst nicht mehr alleine wandern. Ich werde auch dich von nun an begleiten,
damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt."

Die Traurigkeit hörte zu weinen auf.
Sie sah zu ihrer neuen Gefährtin auf und betrachtete sie erstaunt:
"Aber ... aber, wer bist du eigentlich ?"
"Ich ...", sagte die kleine und zerbrechlich wirkende Frau und lächelte dabei
wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen, " ... bin die Hoffnung!


Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast;
es hängt nur davon ab, was du denkst.
Mamma Mia
 

Re: Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Beitragvon Mamma Mia » 29.11.2009 09:22


Die 33 Saboteure des Glücks
Denke permanent schlecht von dir

Mach deinen Wert immer vom Ergebnis deines Handelns abhängig

Mach stets gute Miene zum bösen Spiel

Wenn du unglücklich bist, dann finde nicht heraus, warum

Verzeih dir niemals deine Fehler

Vergleiche dich stets mit anderen

Sei nie mit dem zufrieden, was du hast

Verzeih anderen niemals deren Fehler und Schwächen

Halte dir ständig die Nachteile des Älterwerdens vor Augen

Übernimm nie die Verantwortung für dein Handeln

Traue keinem über den Weg

Zeige nie deine wahren Gefühle

Spiele das "Wenn ..., dann ...-Spiel"

Manipuliere andere nach Strich und Faden

Verlange von dir, alles perfekt machen zu müssen

Glaube, dass andere deine Gefühle verletzen können

Glaube, dass du dich nicht ändern kannst

Verlange, dass wichtige Leute dich mögen müssen

Sieh dich als Opfer deiner Vergangenheit und deiner Lebensumstände

Rechne stets mit dem Schlimmsten

Zweifle an deinen Fähigkeiten

Glaube, dass du keine Kontrolle über deine Gefühle hast

Sei überzeugt, dass du ein Pechvogel bist

Arbeite und leiste nur so viel, dass du nicht unangenehm auffällst

Fühle dich für andere und deren Wohlbefinden verantwortlich

Lass dir vorschreiben, wie du zu leben hast

Gehe allen Unannehmlichkeiten und Schwierigkeiten aus dem Weg

Rede ständig über Krankheiten

Mach dir Sorgen um das Morgen

Suche und finde immer ein Haar in der Suppe

Rechne stets damit, zu versagen

Bemühe dich, es allen recht zu machen

Reg dich ständig über Ungerechtigkeiten auf
Mamma Mia
 

Re: Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Beitragvon Mamma Mia » 29.11.2009 09:22


Lebensregeln
Die Lebensregeln des 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso
Wenn Du verlierst, verliere nicht den Lerneffekt.
Befolge grundsätzlich die folgenden drei Regeln:
denke (weil große Liebe und große Ziele große Risiken in sich bergen) an
- Respekt für Dich selbst
- Respekt für andere und
- Respekt (Verantwortung) für alle Deine Handlungen.
Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.
Lerne die Regeln, damit Du weißt, wie Du sie brichst.
Wenn Du merkst, dass Du einen Fehler gemacht hast, unternimm unverzüglich etwas, um ihn zu korrigieren.
Verbringe jeden Tag einige Zeit mit Dir selbst.
Begegne Veränderungen mit offenen Armen, aber verliere dabei nicht Deine Wertmaßstäbe.
Denk daran, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.
Lebe ein gutes ehrbares Leben - wenn Du älter wirst und zurückdenkst, wirst Du es ein zweites Mal genießen können.
Eine freundliche Atmosphäre in Deinem Haus ist die beste Grundlage für Dein Leben.
Wenn Du mit lieben Freunden streitest, bezieh Dich nur auf die aktuelle Situation - lass die Vergangenheit ruhen.
Teile Dein Wissen, so erlangst Du Unsterblichkeit.
Sei freundlich zur Erde.
Besuche einmal im Jahr einen Ort, den Du noch nicht kennst.
Denk daran, die beste Beziehung ist die, in der die Liebe für den anderen größer ist, als das Verlangen nach dem anderen.
Bewerte Deine Erfolge daran, was Du aufgeben musstest, um sie zu erzielen.
Widme Dich der Liebe und dem Kochen mit wagemutiger Sorglosigkeit.
Mamma Mia
 

Re: Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Beitragvon Mamma Mia » 29.11.2009 09:23


Die Zehn Gebote der Gelassenheit
Die Zehn Gebote der Gelassenheit
1. Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.
2. Nur für heute werde ich große Sorgfalt in mein Auftreten legen: vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemand kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern - nur mich selbst.
3. Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin - nicht für die anderen, sondern auch für diese Welt.
4. Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.
5. Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist eine gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.
6. Nur für heute werde ich eine gute Tat verbringen, und ich werde es niemandem erzählen.
7. Nur für heute werde ich etwas tun, für das ich keine Lust habe zu tun: sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass es niemand merkt.
8. Nur für heute werde ich fest glauben - selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten - , dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.
9. Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist - und ich werde an die Güte glauben.
10. Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen - und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: der Hetze und der Unentschlossenheit.
Mamma Mia
 

Re: Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Beitragvon Mamma Mia » 29.11.2009 09:23


Traum des Sultans
Ein Sultan hatte geträumt, er verliere alle Zähne. Gleich nach dem Erwachen fragte er einen Traumdeuter nach dem Sinn des Traumes. "Ach, welch ein Unglück, Herr!" rief dieser aus. "Jeder verlorene Zahn bedeutet den Verlust eines Deiner Angehörigen!" - "Was, du frecher Kerl", schrie ihn der Sultan wütend an, "was wagst du mir zu sagen? Fort mit Dir!" Und er gab den Befehl: "50 Stockschläge für diesen Unverschämten!"
Ein anderer Traumdeuter wurde gerufen und vor den Sultan geführt. Als er den Traum erfahren hatte, rief er: "Welch ein Glück! Welch ein großes Glück! Unser Herr wird alle die Seinen überleben!" Da heiterte sich des Sultans Gesicht auf, und er sagte: "Ich danke Dir, mein Freund. Gehe sogleich mit meinem Schatzmeister und lasse Dir von ihm 50 Goldstücke geben."
Auf dem Weg sagte der Schatzmeister zu ihm: "Du hast den Traum des Sultans doch nicht anders gedeutet als der erste Traumdeuter!" Mit schlauem Lächeln erwiderte der kluge Mann: "Merke Dir, man kann vieles sagen; es kommt nur darauf an, wie man es sagt!"
Mamma Mia
 

Re: Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Beitragvon Mamma Mia » 29.11.2009 09:24


Das wünsche ich dir
Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen,
mögest du den Wind im Rücken haben,
möge die Sonne warm dein Gesicht bescheinen,
möge Gott seine schützende Hand über dir halten.

Mögest du in deinem Herzen dankbar bewahren,
die kostbare Erinnerung der guten Dinge in deinem Leben.
Mamma Mia
 

Re: Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Beitragvon Mamma Mia » 29.11.2009 09:24


Ein Lächeln
Es verschafft dem Müden eine Pause,
Aufmunterung dem Mutlosen,
Sonnenschein dem Traurigen
und ist der Natur bestes Mittel gegen Sorgen.

Es ist nicht zu kaufen,
zu leihen oder zu stehlen.
Seinen Wert erhält es dadurch,
dass man es verschenkt.

Mancher ist zu müde,
um dir ein Lächeln zu schenken.
Schenke du ihm ein Lächeln von dir,
denn es hat niemand so sehr ein Lächeln nötig wie der,
der kein Lächeln mehr geben kann.
Ein Lächeln kostet nichts,
aber es gibt so viel.

Es bereichert die, die es erhalten
ohne diejenigen ärmer zu machen,
die es geben.

Niemand ist so reich oder so mächtig,
dass er ohne es auskommt,
und niemand ist so arm,
dass er es sich nicht leisten könnte.

Ein Lächeln erzeugt Fröhlichkeit zu Hause,
fördert Wohlwollen im Beruf,
ist ein Erkennungszeichen der Freundschaft.
Mamma Mia
 

Re: Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Beitragvon Mamma Mia » 29.11.2009 09:24


Schicksal in deinen Händen
Säe einen Gedanken, erntest du eine Tat;
säe eine Tat, erntest du eine Neigung:
säe eine Neigung, erntest du eine Gewohnheit;
säe eine Gewohnheit, erntest du einen Charakter;
säe eine Charakter, erntest du ein Schicksal:
demnach liegt das Schicksal in deinen Händen.
(uralte indische Weisheit)
Mamma Mia
 

Re: Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Beitragvon Mamma Mia » 29.11.2009 09:25


die richtige Lösung
Mögest du immer
deine eigene Lösung finden!
Steine auf deinem Weg
kannst du selbst wegräumen,
wenn sie klein sind.
Wenn sie groß sind,
kannst du sie umgehen.
Mögen deine Augen
immer die richtige Lösung sehen!
Mamma Mia
 

Re: Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Beitragvon Mamma Mia » 29.11.2009 09:25


Ich wünsche Dir
Ich wünsche Dir für jeden Tag genügend Zeit,
um mit Freude all das zu genießen,
was unser Leben so bunt und schön macht.
Viele kleine Inseln des Glücks
wünsche ich Dir im Ozean des Alltags.
Mamma Mia
 

Re: Geschichten über die Liebe und anderes wichtiges

Beitragvon Mamma Mia » 29.11.2009 09:25


Lebensrezept
Man nehme:

12 Monate, putze sie ganz sauber
von Bitterkeit, Geis, Pedanterie und Angst
und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile,
So dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.

Es wird jeden Tag einzeln angerichtet aus:
1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor.

Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu,
1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt.

Dann wird die Masse reichlich mit Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen
kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es
Täglich mit Heiterkeit.
Mamma Mia
 

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