Gedichte über Einsamkeit

Kathrin schrieb am 1.August 2000 um 20:06 Uhr:

Einsam

Noch ein Tag ohne Liebe,
ein neuer Tag allein.
Ohne jede Hoffnung und Ziele,
noch ein Tag ohne Sonnenschein.
Tränen der Verzweiflung,
aus den Augen,einst so froh,geweint.
Sie haben jetzt ein andre Bedeutung,
der Weg ist zu lang und zu weit.
Wunsch und Traum,
das einzige,das bleibt,
keine Luft und kein Raum,
keiner hört,wie man schreit.
Die Trauer vergeht,
und die Tränen versiegen.
Nur die Hoffnung,die zählt,
und die Liebe,die blieben.

Ricarda schrieb am 10.10.2002 - 14:45 Uhr:

allein zu sein ist schrecklich
allein zu sein macht angst
einsamkeit zu fühlen ist erdrückend
aber es gibt etwas, was noch viel schrecklich ist
einsamkeit zu fühlen, wenn man einen partner hat
der einem eigentlich das gefühl geben solte
NICHT einsam und alleine zu sein

Tinchen schrieb am 11.07.2001 - 19:07 Uhr:

Einsamkeit
Es ist wieder mal so weit.
Ich bin allein.
Kinder schlafen schon lange.
Es macht mir Angst.
Wann wird es sich ändern.
Kein Arm da, der mich hält, der mir Wärme gibt.
Keine Schulter da, an die ich mich lehnen könnte.
Kein Ohr, das mir zuhört.
Kein Mund, der mit mir spricht.
Keine Hände, die mich sanft streicheln.
Einsamkeit.
Ich habe auch Arme, die wärme geben.
Schultern, an die man sich lehnen kann.
Ohren, die zuhören.
Ein Mund, der sprechen kann.
Hände, die so gerne streicheln möchten.
Einsamkeit.
Warum bist Du nicht hier.
Was wird aus mir? Ich möchte so gern zu Dir.
Es geht aber nicht.
Was mir bleibt,
ist die Einsamkeit.

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