Gedichte über Einsamkeit

Indigogirl schrieb am 21.05.2003 - 19:05 Uhr:

Einsamkeit

das seltsame an Ihr ist
man fühlt sich in seiner Haut
wie ein Alien

Menschen
hasten ... eilen ...laufen ... rennen
und irgenwie macht man da mit

Ein lautes Lachen hinter mir
Ein zänkischen Weib
versprüht ihr Gift gerade
an eine arme Kassiererin

Eine Hochtzeitsgesellschaft
fährt laut hupend durch die Strassen

- Lebensfreude -

spielende Kinder
auf belebten Strassen

Und ich
sehne mich
nach stilleren Stunden
freue mich über den Vogel
der sich gerade
auf mein Fensterbrett niederlässt

er erinnert mich an Dich

- und Draussen
tobt das Leben -

in Liebe
indi

mäxX schrieb am 13.05.2001 - 21:09 Uhr:
http://maexx2001.de.vu

Sieg der Begierde


Das Handeln siegt über den Verstand

- Gefühle nehmen über Hand -

Wenn das Verlangen großen Vorsprung hat,

lässt es das Denken hinter sich

- die Gedanken fallen ganz und gar aus -

Der Reiz des Verbotenem löscht

die Flammen der wahren Liebe

- Lust regiert den Körper -

Der Tag vorbei,


Verlangen gestillt,


Getanes getan,

Echte Liebe verloren,

allein zurückgelassen...



Denn zu spät kommt die Nacht der Einsicht,

in der der Sieger merkt,

dass er sich in der Welt der


Einsamkeit eingeschlossen hat...

cheyenne schrieb am 05.06.2001 - 05:45 Uhr:

~~~***~~LAUTE STILLE~~***~~~

die stille die hier herrscht ist laut
ich wünscht ich könnt aus meiner haut
der klang der stille tut mir weh
meine tränen zerfließen zu einem see

die einsamkeit hält mich gefangen
ich hoffe hier und will nicht bangen
die einsamkeit ist wie ein tier
sie frisst mich auf, hält mich gefangen hier

die sehnsucht gibt mir flügel trägt mich fort
ich bin bei dir , an einem anderen ort
die sehnsucht sie umfängt mein herz
macht mich willenlos in meinem schmerz

die leidenschaft ist eine sucht
ich fühl wie ich dich überall such
die leidenschaft tief in mir drin
sie zieht mich ständig zu dir hin

die liebe die ich im herzen trag
ich weiß wie schrecklich ich mich plag
die liebe macht mich atemlos
die sucht nach dir ist riesengroß

die hilflosigkeit die in mir wächst
ich bin nicht ich, bin wie verhext
die hilflosigkeit gibt mir auch kraft
sie zieht mich hoch mit aller macht

die dunkelheit umgibt mich wie ein schild
ich wünschte mir ich hätt dein bild
die dunkelheit nimmt mir die sicht
ich will dich seh`n und seh dich nicht

die leere die ich in mir trag
ich spür sie immer tag für tag
die leere in mir höhlt mich aus
wie komm ich da bloß wieder raus

die verzweiflung hier ohne dich zu sein
ich will sie nicht und fühl mich so allein
die verzweilung sie ist permanent
ich fühle wie sie mich umfängt

die nacht geht fort jetzt wird es morgen
ich merk das kaum hab immer die gleichen sorgen
die helligkeit tut mir in den augen weh
es macht mich traurig was ich seh

die stille die hier herrscht ist laut
noch immer steck ich in meiner haut
der klang der stille unerträglich
der schmerz den ich fühle ganz unsäglich

*copyright by chyenne*
~*in liebe für cinnamon*~

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