|
Gedichte über Einsamkeit

Sven schrieb am 03.08.2001 - 16:35 Uhr:
Schmerzen
Ein leerer Raum Ein Raum, in dem nur ich sein darf Ein Raum, in dem nur eines fehlt...Du Doch Du bist fort- hast mich verlassen Du hast mich zurückgelassen- hast mich verstoßen So bin ich allein Die Einsamkeit zermartert mich- frißt mich auf In mir- Angst, Verzweiflung und Sehnsucht Meine Liebe zu Dir wächst stetig- unaufhörlich Auf Knien flehend blicke ich zur Tür Ich bete, daß Du sie durchschreitest Ich bete, daß Du diesen Raum mit Leben füllst Ich bete, daß Du mir vergibst Ich halte sehnsüchtig meine Hand aus nach Dir Doch Du, Du ignorierst mich- verabscheust mein krankes Wesen So bleibe ich allein Mein Herz zerbricht an der Leere Nichts ergibt mehr einen Sinn...alles ist so sinnlos So gehe ich zu Grunde...sterbe in ewiger Einsamkeit Nun liege ich da...meine Augen zu schwach zu sehen- Mein Mund zu schwach zu Sprechen- Meine Hände zu schwach zu Greifen Ganz schwach höre ich Gelächter- erkenne Deine Stimme Du bist glücklich...glücklich ohne mich Ich sammle meine letzten Kräfte und krieche zur Tür Ich will Dich nur einmal noch sehen Du siehst mich an Ein letztes Mal öffne ich meine Augen Ich sehe Dich an Ich sehe Dich an...sehe, daß Du mich auslachst Ich falle zu Boden...mein Herz tut einen letzten Schlag So liege ich da- tot- regungslos Ich starb allein...ich starb in Einsamkeit Du lachst Dein Lachen...einst so schön Nun voller Verachtung und Hohn Du lachst lauter und lauter Ich zerfalle zu Staub Staub, der vom Wind verweht wird Niemand wird sich mehr an mich erinnern Niemand wird um mich trauern Niemand... Niemand... Ich starb in Einsamkeit Ich ging zu Grunde an der Liebe zu Dir Liebe...unerfüllte Liebe ...Einsamkeit
Sven Reuter, 27.06.01

Moonlight schrieb am 12.08.2001 - 00:33 Uhr: http://www.poetrycastle.de
Zwischen Einsamkeit und Hoffnung
Ich seh Dich an, spür Deine Hand und doch bin ich ausgebrannt. Du bist bei mir und doch so fern, Du auf der Erde, ich auf nem Stern.
Ich seh Dich an, seh Dein Gesicht doch ist es dunkel, sehe kein Licht. Du bist bei mir und doch so weit, zwischen Hoffnung und Einsamkeit.
Ich seh Dich an, seh Deinen Blick und doch schaust Du nicht zurück. Du bist bei mir, doch bist Du weg, all das Hoffen hat keinen Zweck.
© by Moonlight hexenmond@gmx.de

Mondelfe schrieb am 17.09.2001 - 14:56 Uhr:
Jede Nacht
liege ich wach kann nicht schlafen
Dunkelheit im Zimmer die Schatten der Nacht greifen mit kalten Fingern nach mir
Einsamkeit in meinem Herz und in meiner Seele und doch auch ganz viel Liebe für Dich
Du bist nicht hier bei mir liebst mich nicht
Bin allein mit der schwarzen Tiefe der Nacht lass mich fallen in das dunkle Loch
möchte endlich schlafen um nicht denken zu müssen
erschöpft vom Weinen schlaf ich endlich ein
erwach am nächsten Morgen mit der Angst vor der nächsten Nacht

Zurück || Übersicht || Weiter
Home || Lovebook || Links

© Loveletters4you 2000-2003
|