Der Pulsschlag bestimmt den Takt, er wird immer schneller, immer heftiger, er wird rasend. Hände streicheln die Instrumente, locken einen leisen, zarten, sanften Ton aus ihnen, der immer lauter wird und zu schreien beginnt. Der Atem spielt die Melodie, mal schnell, mal langsam, mal leise, mal laut, mal voll Gefühl, mal vor Erschöpfung. Berührungen leiten die Pauken, sie geben einen harten, tiefen, schweren Ton von sich, sie lassen den Boden vibrieren. Die Nähe bringt die Harmonie und schließt die Dissonanzen aus. Geräusche applaudieren, geben dem Ganzen seinen Sinn.
Zwei Körper vereinen sich zu einem Orchester aus Liebe.
Cindel schrieb am 03.01.2002 - 13:14 Uhr:
Geträumt von dir...
Ich war heut Nacht im Traum bei dir… Bin davon aufgewacht es war kurz vor vier… Atem ging heftig - heiß war die haut… Die Einsamkeit heut Nacht war viel zu laut…
Wollt ich könnt mich an dich schmiegen… Mit dir in höchste Sphären fliegen… Hände glitten über nackte haut… Jede stelle so vertraut….
Mein Körper laut nach dir rief… Verlangen geweckt was in mir schlief… Wollt mich in Sinnlichkeit verbiegen… Tat mich alleine lieben…
Schauer die mich erzittern ließen… Tat es mit vollen Zügen genießen… Träume mich wieder zu dir… Heute Nacht kurz vor vier….
WENN... DEINE LIPPEN MEINEN KÖRPER BERÜHREN MAG ICH MICH IN DIR TOTAL VERLIEREN IM... TAUMEL DER SCHLAFLOSEN NACHT MICH ERGEBEN DEINER LEIDENSCHAFT WENN... DEINE HÄNDE STREICHELN ÜBER MEINE HAUT ICH DEINEN GERUCH VON VERLANGEN AUFSAUG IM... RYTHMUS DER BEGIERDE WIR UNS BEWEGEN DIE VERSCHMELZUNG ZWEIER SONNEN ERLEBEN BIS... DIE STERNE UM UNS VERGLÜHEN BRENNENDEN ATEM AUF MEINEM KÖRPER FÜHLEN IM... RAUSCH MICH BLINDLINKS FALLEN LASSEN VERSCHMELZUNG MIT ALLEN SINNEN ERFASSEN
GEBETTET AUF FLIEGENDEN WOLKEN DREHEND IM KREIS WIR DER SINNLICHKEIT FOLGEN DUNKELHEIT UNSERE SCHATTEN VERSCHLINGT NICHTS UND NIEMAND UNS ZU TRENNEN GELINGT