Gedichte aus dem Poesiealbum

* Filaki * schrieb am 15.02.2004 - 11:02 Uhr:

Heute ist ein neuer Tag
Ich kann ihn verschwenden oder ihn nutzen.
Was ich heute tue, ist wichtig, denn ich tausche einen Tag meines Lebens dafür ein.
Morgen wird dieser Tag für immer vergangen sein.
Er lässt mir das zurück, was ich aus ihm gemacht habe.
Er soll ein Fortschritt sein; Ich will weiter.
Er soll Erfolg bedeuten!
Ich will heute abend mit Genugtuung rückblicken können, damit ich den hohen Preis nicht bereuen muß, den ich bezahlt habe.
Denn die Zukunft ist nur eine Kette von ""Heute""
und heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens.

Patgreiner schrieb am 5.Januar 2001 um 22:25 Uhr:

Als dein Gesicht sich vor mir hob
und aufging über mein Leben.
erkannte ich erst
wie blind und leer ich war.
Was konnte ich dir geben
als meine Liebe nur,mein ganzes sein,
all meinen Schutz und Gottes Segen.
Dein Lächeln schenkte mir der Wald
den Fluss das Meer,als immer neue Gaben,
durch dich erst ward die Welt bunt
für mich gemacht,in tausend Regenbogenfarben.
Jetzt habe ich Angst und muss sie haben,
der Sonnenaufgang geht zu Ende,
durch nicht Gott gesande Hände,
die Freudentränen trocknen ein.
Und doch,ich wende mich nicht dagegen,
weil ich weiß,ich habe aus Liebe Angst!
Ich liebe!ich liebe dich mein Kind,
das eine dunkle Macht mir nimmt
und wandeln lässt auf ungeraden Wegen.
ich gäbe gegen meine Art was drum
wenn diese Angst mir bliebe,
von Angst bin ich gepackt,
von Angst,wie schnell solch Augenblick
des Glücks vorüberweht,
für mich sind alle Farben blass und tot,
wenn dein Gesicht mir untergeht.
Was ich jetzt seh,
lässt meinen Geist die Worte nicht mehr finden,
es naht der Tod,ein ewiger Verlust
jewede Liebe,jede Hoffnung sehe ich schwinden,
ein Kind nie mehr an seines Vaters Brust.
Für dich zu leben war mir aller Freude,
für dich zu sterben bin ich jeder Zeit bereit.
So stell ich mich dem letzten Sturm des Lebens
und frag mich denoch kurz,
soll ich nicht besser fliehen,besser gehn.
Wäre es klüger nicht.dich,die mir vertraut
jetzt einfach aufzugeben,
weil alle Zukunft,alles Glück,dir und mir
durch sie verwehn?
Oh nein!Es sind schon tausend Jahre,
die ich für dich auf Erde gehe,
nie führt ich einen Handel mit der Zeit,
erkaltet ist mein Herz,
von all dem Wehe,
das man so oft hier Kinder tat,
vonn all dem Leid,das niemals ich verstehe.
Für Frieden und Geben
und für Verlust,hab ich gezahlt,
auch dafür, dass ich noch bin
doch täglich weitere Gebühren
die man erzeugt,für deine Seele fordert,
sie machen keinen guten Sinn,
nicht mehr in meinem Leben,
das ohne dich nicht mehr erstrahlt.
Ich strecke nicht die Waffen,
bin ich auch ausgebrannt und leer,
nie zieh ich mich zurück.
Die Welt,die dich gefangen hält,
ist voll seelenloser Clowns und Affen,
macht alle unsere Herzen schwer,
ich wollte nur dein Glück
und das deiner Mama.
Hiefür lasse ich,wenn Gott es will,
mein Leben,
denn noch mal tausend Jahre lang
und grauenvoll wie jetzt,
darf ich ihr nimmermehr erlegen.
So werde ich es denoch wagen,
obgleich schon angehäuft die Tage
mir zu Jahren,
und schon für Ewig die Minuten wiegen,
mein Schwert zu heben und mein Schild
um einmal noch zu streiten,
für dich mein Herz,mein Kind,zu siegen

Gewidmet vom Vater für seine Tochter

Waltraud Heitz schrieb am 20.Januar 2001 um 14:51 Uhr:
http://www.sbo.de/heitz

Gedicht zur Taufe

Nun schreib ins Buch des Lebens
Herr Ihre Namen ein,
und laß sie nicht vergebens
dir zugeführet sein,

Auch präge jedem Kinde
dein Wort recht tief ins Herz
dass es, bewahrt von Sünde,
dir dien in Freud und Schmerz.

Du, der du selbst das Leben,
der Weg, die Wahrheit bist,
uns allen sollst du geben
dein Heil, Herr Jesu Christ.

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