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Gedichte aus dem Poesiealbum
dANi schrieb am 12.09.2001 - 16:00 Uhr:
Bei all dem Getümmel auf der Erde, bei all dem schrecklichem Leid, bei all dem Krieg der Herrscher, der Mächter,Christen,Soziallisten, Glaubensschender, Sie besitzen nur Neid!
Bei all dem Gewusel in unseren Köpfen, bei all der Liebe die wir aus "unseren" Herzen und Seelen schöpfen, Denken doch die Großen nur... (und das zu unserem Leid) nieder mit den Schwachköpfen, wir Großen haben das prachtvollere Kleid.
Es nützt kein Zorn und auch keine Rache, es hilft kein Milionendollarschiessgewehr, oder gar Atomwaffe...
Es gibt Leute die wissen Nur die Liebe in uns und zu unserem Schatz wird uns helfen, wenn der Schwachsinn auch an uns kratzt. Habt keine Angst!
...ich bin erschrocken über das,was passiert ist,doch verliere ich nicht die Nerven... mein tiefstes Beileid für die, deren Verwandten ums Leben gekommen sind und ich bin sicher,auch die die keine Verwandten dort haben und wissen was Liebe ist, werden Tränen vergiessen und mit euch fühlen.

Saskia schrieb am 12.09.2001 - 20:09:
Wieso?
Seit gestern keine ruhige Minute mehr gehabt... Wieso? Kein Auge in der Nacht zugetan... Wieso? Ständig mit der Angst im Nacken leben... Wieso? Immer wieder die gleichen Bilder sehen... Wieso? Weil es sich immer um das gleiche schreckliche Ereignis dreht!
Keiner auf der Welt kann jetzt noch einen klaren Gedanken fassen, nur weil irgendwelche Menschen meinen sie müssen die Macht in die Hand nehmen und durch diese tausende das Lebensende "bescheren"! Ich möchte gern mal wissen was in diesen kranken Köpfen vorgeht - aber ich denke dass das für mich unverständlich bleibt.Haben diese Leute keine Skrupel? Warscheinlich nicht, sie wissen nicht was es heißt Familie zu haben geschweige denn zu lieben. Auf keinen Fall sollten wir jetzt die Augen davor verschließen!!!

Angie O´Riordan schrieb am 15.09.2001 - 22:40:
Das Staubkorn
Klein, komm ich mir vor. Ein Blatt im Sturm. Klein, komm ich mir vor. Im Angesicht dessen, was war und sein wird. Klein, komm ich mir vor. Ein Staubkorn im Universum. Groß, in meiner kleinen Welt. Groß, für die, die mich lieben und schätzen. Ich wachse. Jede Minute, jede Stunde, jeden Tag, ein klein wenig mehr. Werde größer und... Zerfalle, zu dem Staubkorn, das ich bin. Doch ohne das Staubkorn gäbe es keine Welt.
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