Gedichte aus dem Poesiealbum

tumleh schrieb am 19.05.2002 - 18:14 Uhr:
http://www.beepworld.de/members9/tumleh

Was bis vor . . .

. . nicht langer Zeit - nur unseren Engeln gestattet war,
wird oder ist bereits auch für die Menschheit wahr,
wir werden schwerelos und segeln durchs All,
und die Geschwindigkeit ist weit schneller - als der Schall . . .

. . zuerst schickten wir nur unbemannte Schiffe los,
die Erwartung auf der Erde war unheimlich gross,
es folgte die erste Besatzung - sie kam lebend zurück,
super Gehirne waren notwendig - und SEHR viel Glück . . .

. . der Mond wurde bald umflogen und betreten,
untersucht nach möglichen, brauchbaren Vorräten,
ob darauf Leben möglich, oder könnte es geschaffen werden,
als Zweigstelle von hier wie es ist - auf Erden . . .

. . bald werden Menschen am Mars spazieren gehn,
mit ferngesteuerten Kapseln haben wir ihn schon gesehn,
es wird daran gearbeitet - nichts ist zu teuer,
die Neugier ALLER - ist das treibende Feuer . . .

. . eine fixe Station schwebt schon lange um die Welt,
in Zusammenarbeit ALLER - verbunden wegen dem Geld,
sie wird von verschiedenen Nationen laufend besucht,
und auch Private - mit vielen Millionen - haben bereits gebucht . . .

Verfasst, in Liebe mit Herz . . . tumleh

Moonlight schrieb am 20.03.2002 - 23:29:
http://poetrycastle.bei.t-online.de/

Kasimir die Osterlaus

Kasimir die Osterlaus,
die war in einem Bärenfell zuhaus.
Die Laus war satt und wollte mehr,
einen niegelnagelneuen Teddybär.

So krabbelte sie aus dem Fell,
machte sich auf die Suche schnell.
Zuerst ist sie auf eine Möwe gestiegen,
doch da konnte sie nur unbequem liegen.

Da hoppste sie eilig weiter,
schon war sie ein kleiner Reiter.
Hoch zu Ross ging es über Stock und Stein,
doch das fand die Laus gar nicht fein.

Sie wurde dolle durchgeschüttelt,
von nord nach ost- quer durchgerüttelt.
Da hüpfte sie von dannen,
um sich eine Giraffe einzufangen.

Die war aber ziemlich schnell,
die Laus fiel runter - purzelte aus dem Fell.
Dann dachte sie, so ein Hund wird gebraucht
und so hat sie dann Nachbars Lumpi geschlaucht.

Doch der bekam so ein Halsband gegen Flöhe,
sowas ward doch wirklich die Höhe.
Nun wurde es der Laus endlich klar,
ihr alter Teddy war doch so wunderbar.

Nur konnte sie den Gesellen nirgens entdecken,
denn der Bär war sauer, tat sich verstecken.
Der Winter ging und das Frühjahr kehrte ein,
die Laus jammerte und war so allein.

Dann sah sie etwas Felliges am Waldrand,
ihr Freund der Teddy, zerlumpt und abgebrannt.
Doch das war der Laus nun so egal,
denn so ein alter Bär ist doch phänomenal.

Zu Ostern fand sie ihren Teddy wieder
und sie sangen wieder gemeinsame Lieder!

Und die Moral, aus dieser Nacht?
Wenn Moonlight nicht schläft wird
quatsch gemacht*g*

© by Moonlight hexenmond@gmx.de

Klaudia schrieb am 25.10.2001 - 12:34:

Herbsttag

Herr:Es ist Zeit.Der Sommer war shr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein,
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat,baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist,wird es lange bleiben,
wird wachen,lesen,lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern,wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke

Zurück || Übersicht || Weiter

Home || Lovebook || Links

© Loveletters4you 2000-2003