Gedichte von Trauer und Tod

Ela schrieb am 9.Februar 2001 um 18:48 Uhr:

Das Leben einfach wegwerfen?

Sich aus Liebe umbringen? Vor lauter Kummer?
Klar tut es weh,
wenn man die große Liebe verliert.
Man will aufgeben,
spürt nur noch Einsamkeit und Trauer.
Es ist die schwerst Zeit,
und Liebeskummer überwinden dauert lang.
Vergessen wird man die gemeinsame Zeit nie.
Aber sich deshalb das Leben nehmen?
Freunde und Familie so einfach allein lassen?
Das Leben muß weitergehen, so schwer es fällt.
Jeder wird es schaffen...
Einfach sterben, das ist es nicht wert,
denn man lebt nur einmal!

Just Me schrieb am 8.März 2001 um 17:10 Uhr:

Bleib bei mir, so lange es noch geht.
Lass uns die Zeit, die wir noch haben, gemeinsam verbringen.
Und wenn wir alles erlebt haben,
was wir noch erleben wollten,
dann lass uns ZUSAMMEN aus dem Leben gehen.
Denn dein Blut fließt in mir und was Dir geschieht, geschieht auch mir.


DU hast für mich gelebt. ICH werde für Dich sterben.

Serafne schrieb am 15.August 2000 um 20:13 Uhr:

Zu spät

Ich hatte Tränen im Gesicht,
als ich Ihm sagte
„ Ich liebe dich! “
Doch Er glaubte mir nicht.
Ich ging durch die Straßen,
mein Herz war so leer,
leben wolltest ich nicht mehr.
Ich fing an zu hassen
und nahm Heroin.
Ich wurde süchtig -
alles wegen ihm.
Er hatte eine andere,
ich merkte es kaum.
Ich hörte den Zug kommen
und sah auf die Schienen versonnen.
Zu spät stand er am Grab,
mit Tränen im Gesicht und flüsterte:
"Ich liebe dich"

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