|
Gedichte von Trauer und Tod
Koyote_ugly schrieb am 12.April 2001 um 20:18 Uhr:
Mondschein
sternenklare Nacht,
sie ist wieder einmal aufgewacht,
im traum hat sie ihn gesehn,
doch er wollte von ihr gehn...
hat sich einfach abgewandt,
als sie direkt vor ihm stand,
seine augen waren kalt und leer,
sie kannte ihn nicht mehr.
sie brach zusammen,
der schmerz begann sich in ihr herz zu klammern.
sie ertrug es nicht mehr,
es tat so weh,
sie konnte es nicht ertragen,
sich mit seinem anblick zu plagen.
sie ging hinunter zum fluss,
gab seinem bild einen letzten kuss
und schritt ins kalte nass,
schritt für schritt tiefer hinein,
um für immer von diesem ort weg zu sein......

sternendieb schrieb am 11.01.2002 - 23:10 Uhr:
Zwei Menschen die verliebt einst tranken, bis ihn Liebe sie versanken, geniesten was das Leben uns geboten, und dann, ausgelöscht ins Reich der Toten.
Ihre Ohren, die einst Liebesworte lauschten, mussten Stille dafür tauschten, Sie sind nun ertaubt für alle Zeiten, Hören jetzt stille bis in alle Ewigkeiten.
Lippen, die Worte für mich fanden, Worte, die ich immer hab verstanden. mit verheißungsvollem Schimmer dann verstummten sie für immer.
Ihre Hände voller Zärtlichkeiten wenn sie warm und leise gleiten, um zu Lieben wie geschaffen, bis sie weiß und kalt erschlaften.
Ihre Stimme, wie Zauberhafte Melodien die Nachts durch meine Träume ziehen hör ich sie mein ganzes Leben? Sehe sie Nachts in Räumen schweben.
Ihre Zunge gedacht für höhere Genüsse, Eine reine Gaumenfreunde Ihre Küsse, so einfach und doch sehr auserlesen. Und auch das ist vorbei; einfach Gewesen.
Ihre Nase, sie liebte jeden schönen Duft, modert vor sich hin, in einer dunklen Gruft. Mit einem Duft hat sie sich so gern berauscht, Auch dass hat sie für das drübensein getauscht..
Hören, Fühlen, Sprechen, Sehen, Einfach sterben und Vergehen alles so gewohnte einfach lassen. Ich werde es wohl niemals fassen.
Weiter will ich daran weben, ganz erlöschen wird ihr leben, wie in einer bösen Sage. Einst, an meinem Todestage.

waltraud heitz schrieb am 19.November 2001 um 10:29 Uhr: http://www.sbo.de/heitz
Letzte Bitte
DerTag geht nun zur Neige
und leise kommt die Nacht.
Ich danke dir für alles
was du für mich gemacht.
Du hast mich stets getröstet,
wenn mir was nicht geglückt.
und hast so oft aus Liebe
ein Auge zugedrückt.
Jetzt geht mein Weg zu Ende,
und leg ich mich zur Ruh,
so falte meine Hände,
und dann nimm Deine Hände,
drück mir die Augen zu...

Zurück || Übersicht || Weiter
Home || Lovebook || Links

© Loveletters4you 2000-2003
|