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Gedichte von Trauer und Tod

engelsteff schrieb am 05.09.2005 - 22:51 Uhr:
Wir haben alles zusammen erlebt, gelacht, geweint u.nach einer tollen Zukunft gestrebt. Wir waren wi Ying u. Yang, kannten uns schon unser ganzes Leben lang. Du warst alles für mich u. ich wusste, Du lässt mich nie im Stich. Als Du in sein Auto stiegst, hatte ich so ein komisches Gefühl im Bauch u. ich wusste Du spürtest das auch. Du gabst mir einen Kuss u. sagtest, wir sehen uns dann morgen u. kleines, mach dir keine Sorgen. Dann fuhren sie los, ich blieb allein. Wie konntest Du nur so leichtsinnig sein? Als plötzlich das Telefon klingelte war es offensichtlich, dass Gefühl im Bauch war wieder mal richtig. Ich fragte, was ist mit JESSICA los? Doch sie konnte nichts sagen, sie weinte bloß. Ich fragte, darf ich mit ins Krankenhaus gehn,? Sie sagte ja, ich hoffe wir dürfen sie sehn. Ganz ruhig lagst Du da u. warst mir trotzdem total nah. Ich sah die Schläuche, die Maschinen u. Verbände an Deinem Kopf u.an Deinen Armen war ein blöder Tropf. Drei Monate kämpftest Du um Dein Leben...
Jessi, warum hast Du den Kampf nur aufgegeben??
Baby, ich vermisse Dich so sehr, aber meine Tränen, die siehst Du nie mehr...
( Für die beste Freundin u. gleichzeitig größte Liebe meines Lebens... )
*27.09.1983 +07.01.2001

Simone schrieb am 14.07.2002 - 20:47 Uhr:
Immer wieder
Immer wieder steh ich hier, bringe Blumen an dein Grab. Immer wieder steh ich hier, vermiss dich jeden Tag.
Immer wieder steh ich hier, mit Tränen im Gesicht. Immer wieder steh ich hier mein Herz beinah zerbricht.
Immer wieder steh ich hier, und denke wie es war. Immer wieder steh ich hier und deine Entscheidung wird mir klar.
Immer wieder steh ich hier, warum gingst du ohne mich? Immer wieder steh ich hier, ich lebe nur für Dich.

Susanne Gayk schrieb am 29.Mai 2000 um 21:52 Uhr:
Ich möchte
Ich möchte sterben
meinen Körper velassen,
als Seele das Meinige suchen.
Das Glück und die Liebe finden,
die mir auf Erden versagt geblieben ist.
Ich möchte das,daß meinige frei werde,
von all dem Schmerz und der Sehnsucht
die mich erfüllt.
Ich wünschte es gebe einen Menschen,
der mich akzeptiert.
Denn dann bräuchte meine Seele
meinen Körper nicht zu verlassen.
8.9.1986

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