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Gedanken und Gedichte von Trauer und Tod

Stefanie Ermler schrieb am 23.06.2001 - 00:06 Uhr:
Tränen in deinem Gesicht
Ich stehe da und sinke zusammen, schließe die Augen ..... für immer. Höre dich schreien und weinen, nun bist du ganz allein. Da sehe ich ein grelles Licht Und einen Engel.... Ich hör ihn sprechen. Er redet mit mir und deutet auf mich. Er will mich .... er will mich holen. Ich will zu ihm gehen doch es ist mehr ein Schweben.
Ich blicke noch mal zurück, noch mal zurück zu dir. Du sitzt bei mir, Tränen im Gesicht, rote Wangen Ein Schrei auf deinen Lippen. Du schüttelst und hältst mich ....
Ich gehe weiter, weiter in das Licht. Immer tiefer und tiefer, dem Engel hinterher. Das Licht wird heller und blendet .... Ich halte mir die Hände vor die Augen und geh weiter....
Nun sitze ich auf einer kleinen weichen Wolke. Sehe nach unten, sehe dich. Sehe dich vor meinen Grab stehen Du weinst und trauerst. Ich spüre, du liebst mich immer noch.
Ich bin immer für dich da, pass auf dich auf und sehe dir immer zu Bis du zu mir kommst .... Und wir zusammen wieder glücklich sind Ich freu mich auf diesen Tag der Vereinigung, freue mich auf dich .... Bis dahin sehe ich zu dir runter und sehe die Tränen in deinem Gesicht.

Lactra schrieb am 23.05.2003 - 19:43 Uhr:
Fragen
Hättest du uns gebraucht? Was hast du in den letzten Sekunden gedacht? Hast du uns Vorwürfe gemacht? Was hat dich zu dieser Tat gebracht? Haben wir dich allein mit den Problem gelassen?
Fragen, die du uns nicht mehr beantworten kann. Antworten, die uns jetzt wichtig sind. Eine Suche, die ein trauriges Ende hatte. Eine Ende das keine ahnen konnte - nur du allein.
Die wichtigeste Frage: Geht es dir besser, wo du jetzt bist? Verzeih uns, dass wir nie für dich da waren. Hoffentlich gibt es irgendwann Antworten zu den Fragen.
Für meinen Onkel, der uns einfach allein gelassen hat...

cheyenne schrieb am 29.06.2001 - 13:16 Uhr:
DER RICHTER ÜBER LEBEN U TOD!:-((
da ist ein mann, sein leben ist ihm nur verdruß, er fasst nen einsamen entschluß! kehrt auf der autobahn ganz einfach um, und fährt das ganze anders rum!
es ist die falsche richtung die er fährt, was er da macht ist grundverkehrt! er weiß das und es ist ihm ganz egal, er will nicht mehr, ihr könnt mich mal!
er ist verzweifelt, ist in not, in fünf minuten vielleicht tot! wenn er das für sich selbst entscheidet, sein problem, er ist es der da leidet!
doch was er tut wer kanns verstehn, man sowas kann ich gar nicht sehn. ein anderes auto ist sein ziel, sind menschenleben denn nur spiel?
er fährt mit 190 sachen, das andere auto kann nix machen, in falscher richtung fährt der idiot, drei menschen sind nun einfach tot!
er war verzweifelt und am ende, sah keine zukunft,keine wende, hat anderen dabei nur leid gebracht, sicher, daß hat er nicht bedacht!
trotzdem wer soll ihm das vergeben? er nahm anderen menschen das leben! menschen die glücklich sind gewesen, seine entscheidung war zu vermessen!
hätt er sich selber umgebracht, und hätt das mit sich ausgemacht, ne idee geboren aus schmerz und not, er war der richter über leben und tod!
ne entschuldigung gibts dafür keine, ist das was ich dazu heut meine! doch wer sollte ihn dafür anklagen? gibt`s gott? die antwort muß ich euch versagen!
*copyright bye cheyenne

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