Gedanken und Gedichte von Trauer und Tod

käks schrieb am 18.12.2004 - 21:45 Uhr:

dies ist noch ein gedicht an meinen dad

wenn ich nach hause komm,erwarte ich dich,
doch du bist da nicht
dein platz is leer
du sitzt dort nicht mehr
ich knie hier an deinem grab
wo ich mich lange hab nicht hingewagt
der schmerz is noch zu groß
warum gingst du bloss?
du fehlst mir
du bist nicht mehr hier
ich brauche dich sonst schaff ich es nicht
wollte mir das leben nehmen
doch man hat es mir wieder gegeben
warum?weshalb?wieso?
lässt du mich hier stehn,soo?
siehst du nicht die tränen in meinen augen
ich kann es einfach niuch glauben
du sagtest ich sei dein leben
aber wie soll das leben ohne den anderen weitergehn?

Waltraud Heitz schrieb am 16.05.2004 - 18:44 Uhr:
http://www.sbo.de/heitz

Wir sind in diesem Erdenleben,
uns nur auf Zeit geschenkt,
einander nur begrenzt gegeben,
nur selten manīs bedenkt.

Ein Lächeln, noch im Angesicht,
das unser Herz erhellt
verlischt in sich, vergesst es nicht,
es gibt nichts, das es hält.
Er ist den langen Weg gegangen,
verloren unserm Blick,
ließ uns in Schmerz und Leid gefangen,
in Traurigkeit zurück.

Es ist von Ihm in uns geblieben:
Die Liebe, die er gab.
sie wird ewig überleben,
weit über Tod und Grab.

diese Zeilen gaben mir Trost
beim Tode meines Bruders Günter

Warum? schrieb am 18.01.2006 - 02:34 Uhr:

Warum musstest Du gehn?
Ich kann es nicht versteht?
Lässt deine Tochter allein,
sie ist doch noch so klein!
Sie wird sich nicht erinnern,
vergessen wer Du warst,
vergessen wie Du aussahst.
Doch ich,
ich werde mich erinnern,
ich werde nicht vergessen,
wer Du warst,
wie Du aussahst.
Deine Tochter ist noch so klein,
Du lässt sie allein,
nun hat sie nur noch mich,
warum lässt Du sie im stich!?
So viele Fragen,
warum musste das geschehn?
Warum musstest du gehn?

In Erinnerung an meinen lieben Ex-freund
und Vater meiner Tochter der im
Dezember 05 verstarb

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