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Gedanken und Gedichte von Trauer und Tod

Mandymaus schrieb am 12.04.2006 - 23:18 Uhr:
Hallo,
(Gedanken die mich heute noch befassen)
Irgendwann kann es zu spät sein
Wenn man jemanden besonderes mag, sollte man ihm das zeigen.
Wenn man mit ihm tel. will, sollte man ihn anrufen.
Wenn man ihn mal wieder SMSīn will, sollte man ihm schreiben.
Wenn man sich mit ihm treffen will, weil man ihn sehr lange nicht gesehen hat, sollte man das tun.
... denn irgednwann ist es zu spät.
Wie es bei mir war:
Er kam in unsere Klasse und ich merkte....er ist etwas besonderes.... daraus wurde echte Freundschaft bis ein kribbeln im Bauch bei jedem Telefonat.
Wir telefonierten damals jeden Tag, schrieben Briefe ohne ende. Wir hatten uns IMMER was zu erzählen. Doch irgendwann ging es mit dem Berufsleben los, der Kontakt brach nach und nach ab und jeder ging seinen eigenen Weg.
Eines Tages kam eine SMS von ihm, er wollte sich mal wieder mit mir treffen, doch da ich einen Freund hatte, Arbeit und viel Stress hatte, verschoben wir den Termin immer wieder.
Heute würde ich alles rückgängig machen, denn ein paar Wochen nach den SMS verstarb er bei einem schweren Verkehrsunfall. Ich konnte ihm nur an seinem eigenen Grab tschüss sagen....
Es ist jetz mitlerweile fast 2 Jahre her, und ich träume immernoch davon, bzw. wie es wär ihn nochmal vor seinem Tod zu sehen. In dem Traum geht es darum das wir uns verabschieden vor seinem Tod, und daran merke ich das mir das noch heute sehr nahe geht. Deshalb hab ich mir jetzt mal die Seele vom Leib geschrieben.
Liebe Grüße Mandy

Mona schrieb am 09.11.2005 - 20:48 Uhr:
Wir kannten uns seid der Kindheit, waren immer für einander da, hatten grosse Pläne für die Zukunft- gemeinsam! Doch dann am 01.09.04 erfuhr ich das du nicht mehr bei uns bist, DAS war unfassbar, ich wollte es nicht glauben. Rief sofort auf dein Handy an, doch die Mailbox... Ich rannte in mein Zimmer und schliess mich ein. Das konnte nicht sein, nicht du, nicht jetzt! wieso? ich wolle es nicht glauben. Du als stärkste Person die ich kenne, schaffte es nicht. Nein, das darf nicht sein. Ich musste raus, ich rannte... Hatte kein Ziel, an jeder Ecke kamen Erinnerungen..ich rannte, bis ich weinend zusammen brach. Es wollte einfach nicht in meinen Kopf hinein... Dann der Tag der Beerdigung, die Kirche so kalt und leer. Soviele Leute die da saßen wo ich dachte: was tun die hier? Ab dem Ersten mal wo der Pastor deinen Namen erwähnte, warīs vorbei. Ich brach zusammen, konnte mich nicht mehr halten. Von der Bank hinter mir kamen Hände die mir über den Rücken gleiten.... Der Weg zum Friedhof kam mir noch nie solange vor.. Alles um mich herum war tot. In der Leichenhalle ein Sarg, mit meiner besten Freundin drinne. Ich konnte es nicht glauben.Das durfte nicht passiert sein.Dein Kreuz mit deinem Namen drauf war so unwirklich. Es war das wo ich nie drüber nachdenken wollte. Es nie sehen wollte..Der Schritt mit der Rose, in gelb. Du mochtest gelb genauso wie ich. Sie in das Grab zu werfen und danach Erde drüber zu schütten war so.. unbeschreiblich schwer für mich. Heute, wenn ich zum Grab gehe, breche ich aufs neue zusammen. Ich weiss du kannst das nicht lesen,aber ich will dir noch soviel sagen.. was du für ein toller mensch warst und ich dich nie vergess! Du fehlst mir so sehr.. In Liebe Mona

Andre schrieb am 27.02.2005 - 00:50 Uhr:
Hallo prinzessin! Wie geht es dir da oben? Ich/Wir hoffen gut?! Du fehlst uns... Warum hast du das getan??? Warum??? Deine Tochter sehnt sich nach ihrer Mutter... Und ich sehme mich nach dir mein Engel... Du hättest mit mir darüber reden können , ich hätte dir verziehen! Ich liebe dich über alles , das wusstest du auch! Nix und niemand hätte es geschafft mich von dir zu trennen!!! Verdammt! Ich brauche dich! Und deine 2 jährige Tochter auch! Bitte mein engel, komm zu uns!!!
Ich liebe dich mein schatz!!!!!!

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