Gedanken und Gedichte von Trauer und Tod

Gewitterhexchen Mel schrieb am 05.01.2002 - 01:35 Uhr:

Erinnerung an meinen besten Freund
Es war ein schöner Tag,
warm und sonnig.
Die Sonnenstrahlen so schön,
erfreuten mein Gemüt.

Dieser Tag wurde genutzt,
mit Freunden zu verbringen.
Grillen und Feiern war angesagt,
aber nichts lief wie geplant.

Froh gelaunt saßen wir in den Autos,
Musik im Radio, Essen im Korb,
auf dem Weg zum Grillplatz,
es wurde viel gelacht und gesungen.

Ein einzelner Augenblick reichte aus,
um diesen schönen Tag zu zerstören,
statt Lachen - Tränen und Wut,
das reine Chaos - überall Blut.

Ein Unfall zerstörte Dein junges Leben,
welches doch gerade richtig begann.
Deine Zukunft wurde Dir genommen,
die Erinnerung uns gelassen.

Ein LKW nahm Dir die Vorfahrt,
eine Reaktion nicht mehr möglich,
ungebremst fuhrst Du hinein,
so sollte das Leben nicht sein.

Dich aus dem Wrack zu holen,
Dich so blutend zu sehen,
zu wissen, das keine Chance bestand,
machte mich so hoffnungslos.

Ich nahm Dich in meine Arme,
stütze Deinen blutenden Kopf,
versuchte Dir meine Kraft zu geben,
dies alles hier zu überstehen.

Dieser Moment, Dich sterbend im Arm,
wissen, daß keine Hoffnung besteht,
Dein Leben so enden soll,
was brach es mir das Herz.

Der Notarztwagen kam,
zu spät, um Dir zu helfen.
loslassen wollt ich Dich nicht,
konnte es nicht begreifen.

Dich gehen zu lassen, war so schwer,
mein Herz doch in Deinem war,
Sehnsucht und Tränen ließen mich fallen,
der Weg nach oben so schwer.

Nie mehr Deine Augen sehen,
nie mehr Dein Lachen hören,
nie mehr Deine Nähe spüren,
wieso durftest Du nicht leben?

Jeden Tag denke ich an Dich,
stell mir vor, wie es heute wäre,
wärst Du noch hier unter uns,
warum durftest Du das nicht?

Maincoon schrieb am 18.03.2005 - 23:12 Uhr:

Einfach fort!!

Du gings einfach fort.
Ohne das ich die Chance hatte mich von dir zu verabschieden.
Ich mache mir vorwürfe,
weil ich mich nach dem Streit mit Steffi nicht mehr gemeldet habe.

Als ich hörte das du gestorben bist,
fühlte es sich so an als ob mein eigener Vater gestorben ist.

Du wars immer gut zu mir.
Du hast mich nicht wie die beste Freundin deiner Tochter gesehen, sonder wie dein eigenes Kind.

Ich vermisse dich so sehr.

Wenn ich jetzt bei euch ins Haus komme, denke ich immernoch das du im Wohnzimmer sitzt und mich freundlich begrüßt...so wie früher.
Doch so wird es nie wieder sein.
Ohne dich ist das Haus so leer und kalt.
Deine Wärme fehlt.

Peter, ich hoffe du verzeist mir das ich nicht mehr da war.

Deine (Tochter) Rita

Heidi schrieb am 05.11.2005 - 00:26 Uhr:

Ich sitze hier im Dunkeln
mein Herz wie blei so schwer.
Du bist fort und ich seh dich nicht mehr.
Vor drei Jahren hast du dir das Leben genommen,
und wirst nicht mehr zurück kommen.
Du fehlst mir so sehr, ich vermisse Dich.
Tag und Nacht seh ich dein Gesicht.
Dein Lächeln, deine Augen, sogar deine Stimme höre ich.
Ich wünscht ich könnt Dir noch einmal sagen ich liebe Dich!
Ich würde Dir so gerne sagen, wie stolz ich bin dass ich dich lieben und kennen durfte.
Ich würde Dir gerne sagen, wie stolz ich bin eine Tochter von Dir zu haben, die Dir so sehr ähnelt.
Und noch vieles mehr...
Warum hast du meine Hilfe nicht angenommen?
Du fehlst mir so sehr!
Für meinen Engel Klaus verstorben am 16.11.02

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