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Gedanken und Gedichte von Trauer und Tod

Missy19 schrieb am 08.05.2002 - 23:28 Uhr:
Der Krebs
Tränen quillen aus meinem Gesicht.
Ich kann es einfach nicht glauben! Der Krebs, er hat gesiegt! In Kummer er mich wiegt!
Alles leben aus Ihrem Körper weicht, die Haut ist Grau und ausgebleicht! Hände und Füße alles kalt!
Der Krebs die Kraft sich nimmt mit Gewalt!Sie vor sich hinzuvegetieren zu sehen, ich kann es nicht verstehen!
Vor einigen Wochen ging es Ihr noch so gut!
Wir alle fasten neuen Mut! Doch dann vor ein paar Tagen hat das Schicksal zugeschlagen!
Es traf mich wie ein Schlag! Als ob das Leben sie nicht haben mag!
Doch auf der Erde sie sich eh nur quält. Die Kraft zum Atmen ihr bald fehlt!
Bald trägt Gott sie fort...... Zu sich an einen besseren Ort. Ein Ort wo sie hat keine Schmerzen.
Das wünsch ich mir von Herzen!! Denn was könnt es schöneres geben, als bei Gott in Frieden zu leben!
" Machs gut in der Welt des Ungewissens"

schlumpfine schrieb am 14.05.2002 - 00:21 Uhr:
dieses gedicht erzählt vom trennungsschmerz, vom kummer, vom tod in mir selbst, von dem tod,den ich erleben musste,als ich mein baby verlor....dieses leben, das nie eine chance hatte... ich gedenke diesem leben, auch wenn es nicht geliebt wurde, nicht durch seinen vater geliebt... dem das alles nach unserer trennung egal war..
samuel,
wenn diese welt noch ein funken gerechtigkeit besitzt, wenn es eine macht gibt, die grösser, stärker ist, wie wir menschen, wenn es ein Schicksal gibt,dann hoffe ich, das du irgendwann verstehen, begreifen,erfahren, fühlen wirst, was du getan hast... ich wünsche dir bei gott nichts böses,ich hasse dich auch nicht,doch ich wünsche dir nur eine träne mit dem schmerz, den ich fühlen musste, ich hatte keine wahl, ich konnte nicht " nein" sagen und weg gehen....wie du!
du glaubst mir bis heute nichts... wo lebst du und dein gewissen??
du hast dich tief in meine seele vergraben die tänen übermächtig, wie auf dem friedhof leise, nachts mich weinen lassen...
du bist in mir - wie gestorben, verloren , tot.....so stark,dass deine welt mich sterben lässt.. der schmerz meine gefühle erhängt, als wollte ich schreien und du schliesst das Grab ohne Gebet...ohne trauer
ich liebe dich! um den tod weine ich gestorben in mir auch dein kind!

Sammy schrieb am 16.05.2003 - 12:46 Uhr:
Stille Es ist still geworden in meinem Leben- denn du bist nicht hier. Es ist einsam geworden in meinem Leben- denn ich bin nicht bei dir. Erinnerst du dich noch an unsere gemeinsame Zeit? Sie war so voller Glück und Heiterkeit. Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit uns, es trennte uns für die Ewigkeit. Und nun? Nun ist die Stille die bestimmende Kraft in meinem Leben...
In ewiger Liebe an meinen Schatz Sven, den ich bei einem Unfall für immer verloren habe!

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