Traumgedichte aus dem Poesiealbum

Sioe schrieb am 23.05.2002 - 19:58 Uhr:
http://www.bluemoonshadow.de

Die Macht der Traumelfe

Mitternachts schenkst Du mir einen wunderbaren Traum,
doch fliegst Du auch am Tage durch Zeit und Raum.

Den Tagträumern gehört die Welt und ihre Macht,
aber Dein wahrer Zauber erstreckt sich über die Nacht.

Bösen Menschen bescherst Du eine grausame Vision ...
den guten eine einsame Reise in eine herrliche Dimension.

Bist die Herrscherin über unsere Phantasie -
manchmal beneide ich Dich um diese Magie.

(Sioe - 2002)

Moonlight schrieb am 29.06.2001 - 04:49 Uhr:
http://poetrycastle.bei.t-online.de/

Die Träumer

Die Träumer dieser Welt sind nicht verloren,
denn aus jedem Traum wird Hoffnung geboren.
Auch wenn manches liegt in der Tiefe, im argen.
Ein Träumender der wird niemals verzagen.

Er wird die Augen schliessen und dann hören,
durch den Wind fliegen und die Götter beschwören.
Ein Träumer ist mal irreal und leicht verschroben,
aber das hat in der Realität noch keiner behoben.

Träume zu haben und in Gedanken zu schweifen,
Einhörner zu sehen und nach Sternen greifen,
das hat noch keinen geschadet und tut auch nicht weh,
deswegen ist es besser wenn ich ins Traumland geh.

Zu den Träumen der Nacht, die mich sanft küssen,
dort muss ich niemanden von Euch vermissen.
Dort wo die Sonne endlos mit sanfter Güte regiert,
wo die Märchenwesen haben so manchen verführt,

dort in den Traumland, da möchte ich jetzt stehen
mit den Freunden der Nacht mich wortlos verstehen.

Traum...komm und nimm mich mit auf die Reise
Traum...komm und sei sanft und behutsam leise

Traum...nimm mich in Deinen Garten nun auf
Traum...ersetz Realitäten, zeig den Sternenlauf

© by Moonlight hexenmond@gmx.de

dANi schrieb am 09.09.2001 - 11:04 Uhr:

Ist ein Traum nicht auch Realität?
Er wird gebastelt,erdacht, gefühlt...
Ein Traum ist unsere Stütze,
für ein Jeden wenn er schläft.

Ein Traum kann Vergangenheit sein.
Meist real, kaum mehr Schein.
Ein Traum kann Zukunft sein.

Laßt uns nicht an den Träumen zweifeln,
er ist doch bei uns,
damit wir begreifen.

Ob böser oder schöner Traum,
ob wir klettern auf einen Baum,
ob wir schlummern im Blumenfeld,
ob wir quasi überfahren von einem doofen Clown,
ob wir nach Luft ringen in einem Meer von
Sand...
ein Traum bringt uns Licht,
ohne jemanden in die Augen zu schaun.
Und immer wieder warten wir gespannt,
auf das nächtste Abendteuer,welches uns bringt so oft in ein wunderschönes Land.
In Arbeit aus Herz und Seele und dem Verstand.

Träume sind keine Schäume,
sie sind real.

(C)by dANi 2001

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