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Traumgedichte aus dem Poesiealbum
Jana schrieb am 30.08.2001 - 12:39 Uhr: http://silence.at/sleepangel
*** SEELENTIEFE ***
EIN GEDANKE HUSCHT IN DER NACHT VON EINEM TRÄUMER GEFÜHLVOLL ERDACHT
ZEILEN AUS DEM INNENLEBEN DIE SICH WORT UM WORT ERGEBEN
IST ES REALITÄT ODER GLAUBEN WAS DARF MAN SICH IN DIESER WELT ERLAUBEN
AN WELCHE WAHRHEIT SOLL MAN DENKEN UM DIE WUNDER AUF SICH ZU LENKEN
DIE DAS LEBEN REICHER MACHT IN TRÄUMEN ERSTELLT UND DORT GEDACHT
DAS GEDANKEN HÖHER FLIEGEN WIR IHNEN BEDINGUNGSLOS ERLIEGEN
UNSEREN WÜNSCHEN ZUFLUCHT GEBEN SIE IN GOLDENE FESSELN LEGEN
WELCHEN IDEALEN SOLL MAN EINGESTEHEN DAS WIR DIE DINGE ANDERS SEHEN
ALS DIE MENSCHEN OHNE BEWANDNIS FÜR DAS SCHICKSAL VON ATLANTIS
GEBEN DEN GEDANKEN EINE GESTALT DIE IN UNSEREM INNEREN WIEDERHALLT
ERLEBEN UNVERSTÄNDLICHE DINGE SIND UNSER EIGENER HERR DER RINGE
TRÄUMEN WEITER AUCH IM LICHT WASSER UNSERE SEELE BRICHT
DIE GEFÜHLE IN TAUSEND DIMENSIONEN SCHWIMMEN MIT DEN ILLUSIONEN
IN UNSERER UNBEKÜMMERTEN WEISE HÖREN WIR DIE ENGEL SINGEN LEISE
SCHAUEN HINTER JEDE MAUER DER VERNUNFT WAS DORT VERSTECKT IM NEBELDUNST
WIR LEBEN DAS UNSERE LEBEN VIEL MEHR IM GEBEN ALS IM NEHMEN
IM INNEREN DEN ZAUBER UND MAGIE JEDOCH VERSTEHEN WERDEN WIR ES NIE
DAS WIR IN ALLEM LESEN KÖNNEN UNBEGREIFLICHES BEIM NAMEN NENNEN
HABEN EINE OFFENE WELT ZU FÜSSEN LIEGEN DÜRFEN SIE UMARMEN OHNE UNS ZU VERBIEGEN
SEHEN IN MENSCHEN IHRE GUTE SEITE EIN TIEFER BLICK IN DESSEN SEELENWEITE
UND DOCH SIND WIR ALLEIN MIT DIESER MACHT JEDER FÜR SICH DIE EIGENE WELT ERDACHT
UNSAGBAR VIELE MENSCHEN DIE SO SIND MIT JEDEM LEBEN EIN NEUER TRAUM BEGINNT
EIN WORTSPIEL DAS KEIN ENDE KENNT EIN TRAUM DER SICH IM NICHTS VERRENNT
TRÄUMER KENNEN DIESES GLOCKENLÄUTEN WISSEN WAS DIESE WÖRTER HIER BEDEUTEN

Moonlight schrieb am 28.12.2001 - 22:26 Uhr: http://poetrycastle.bei.t-online.de/
Traum 02
Es ist Nacht und der Traum nimmt mich gefangen, ich wandle über die Stufe, um ins Tal zu gelangen. Der Anfang erscheint, er tritt sanft mir entgegen, nimmt mich mit sich und ich folge seinen Wegen.
Dieser Weg führt nach Bree verblüffender Weise und ich sehe Aragorn auf dieser nächtlichen Reise. Ich folge dem Anfang und mein Herz das hüpft, ich bin in einen Traum von Tolkien wohl geschlüpft.
Dieser schnelle Läufer ist im Wald gut zu sehen und ich, kann seine Hilfe sehr gut nun verstehen. Ich folge, schreite voran bis ins Bruchtal und weiter, denn ich höre hinter mir noch andere Reiter.
Mein Einhorn trägt mich weiter, weiter voran und ich weiss nicht, wo dieser Traum mal began. Weiss nicht ob das Wetter nun schlecht oder Spitze, fühl keine Kälte und auch keine teuflische Hitze.
Der Anfang treibt mich weiter, es gibt viel zu sehen, und im Nu, sah ich Frodo schon in Imladris stehen. Bin nicht verwundert, denn im Traum rast die Zeit, vom Anfang bist Ende ist es keine Unendlichkeit.
Meine Augen sind nicht Müde, der Weg tut sich auf, ich seh Beschwernisse und dann einen Höhlenlauf. Auch die Trauer über Gandalf, erfüllt mein Herz, denn jemanden zu verlieren erfüllt mich mit Schmerz.
Das Einhorn trägt mich weiter, ich stecke im Sog, so ein Zeitsprung hatte ich nie, durch den ich nun flog. Der Wald der Elben werd ich Lothorien heut erreichen? Werden die Blätter aus dem Weg mir weichen?
Huch? Ich stellte Fragen, drehte mich um und sah, das dies nur wieder einer meiner Träume war!
© by Moonlight hexenmond@gmx.de

Anja schrieb am 03.09.2001 - 10:46 Uhr:
Träumer
Bau dir ein Haus aus deinen Träumen an einem weißen Strand umringt von grünen Wäldern einem Riff, wo hoch oben ein Adler fliegt ins Blau. Wo das Rauschen der Wellen ein Lied für dich singt und am Abend die Sonne im Meer verbrennt, der Horizont zum Greifen nah und doch unendlich ist wo die Farben des Regenbogens in deinen Augen strahlen, wenn du mich küsst.

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