Traumgedichte aus dem Poesiealbum

Am 21.05.2002 - 14:13 Uhr schrieb Sioe:
http://www.bluemoonshadow.de

Traumzeit ...

Die Gedanken des Tages verblassten im Mondlicht der Nacht ...
die Zeit der Illusionen und Träume war soeben erwacht.

Eine leuchtende Welt öffnete mir seine Türen ...
und ließ mich sanfte Geborgenheit spüren.

Ich fiel in eine Wolke voll' bunter Phantasien ...
und schwebte ewig in diesem Zauberreich dahin, wie mir schien.

Eingetaucht in ein Reich einer anderen Dimension ...
genoß ich die mir dargebotene Vision.

Doch in weiter Ferne sah ich ein schimmerndes Licht ...
ein neuer Morgen kündigte sich an und die Sonne glänzte auf meinem Gesicht.

Auch der neu geborene Tag wird mir die rechte Stunde weisen,
um wieder in mein ersehntes Traumreich zu reisen.

(Sioe - 2001)

Moonlight schrieb am 22.05.2001 - 01:51 Uhr:
http://poetrycastle.bei.t-online.de/

Sternstunden

Die Sternstunden sind die Zeiten,
wenn wir durch Träume gleiten.
Die Sternstunden sind immer da,
Augen zu und alles wird wahr.

Die Sternstunden lassen wandeln,
manchmal zögern und auch handeln.
Die Sternstunden fang ich mir ein,
halt sie gut versteckt und ganz geheim.

Die Sternstunden die mich sanft halten,
meine Fantasie ankurbeln und entfalten.
Die Sternstunden sind es die ich liebe,
was wohl ohne Blick in die Sterne bliebe?

© by hexenmond@gmx.de

PLATON schrieb am 14.04.2002 - 21:05 Uhr:

Träumend


Träumend starb ich tausend Tode,
Träumend erkannte ich die Wahrheit meiner Seele,
Träumend entkam ich dem Verließ der Realität des Lebens,
Träumend verbannte ich mein Schicksal hinweg von mir,
Träumend erschien mir die Liebe in vollkommenem Sein,
Träumend war ich auf der Flucht vor dem nächsten Morgen ...
... und verlor!

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