Traumgedichte aus dem Poesiealbum

Am 19.04.2003 - 19:05 Uhr schrieb Mein Herz:

das schöne
am Traum
ist die
Grenzenlosigkeit

ohne Schranken

doch
das Erwachen
ist es

was mich
manchmal
ganz Klein
macht

und mich
erinnert
an die
Realität

des Augenblicks

Magdalena schrieb am 11.05.2006 - 21:39 Uhr:

Was ich träume?
Ich träume von vollkommener Freiheit.
Vom Wind in den Haaren und
der Unendlichkeit vor mir.
Ich träume davon
keinen Schmerz und kein Bedauern
mehr zu spüren.
Bedauern schmerzt und
Schmerz tötet.
Ich träume davon
die Arme auszubreiten und
fort zu fliegen.
Die Last auf meinen Schultern
hinter mir zu lassen.
Ich träume von gewaltiger,unendlicher Liebe
die erstrahlen lässt.
Von Augen
die glitzernd in mich hineinsehen.
Von Händen
die mich über Schluchten tragen.
Wovor ich Angst habe?
Dass ich nicht genug Kraft aufbringen kann
an meine Träume zu glauben.

Chocolat schrieb am 23.05.2006 - 15:19 Uhr:

träume....

träume
schweben himmelwärts
um all die lästigen pflichten
weit hinter mir
zurückgelassen

wünsche
begleiten sie
freiheit der gedanken
sind seelenbalsam

erkennen
der möglichkeiten
bringen mich wieder zurück
auf den boden der tatsachen

doch
weiss ich bestimmt
bald werden
sie wieder schweben
die träume

....himmelwärts

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