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Traurige Gedichte aus dem Poesiealbum
sunshine schrieb am 10.Februar 2001 um 16:26 Uhr:
Angst
ich sitze hier und habe angst.
es ist eine unbeschreibliche angst,
die man nicht in worte fassen kann.
man sagte mir ich solle doch einfach glücklich sein,
die schöne zeit genießen.
doch kann mir einer sagen wie ich das
mit dieser schrecklichen angst anstellen soll.
ich weiss es ist schön
vertrauen in einen menschen zu haben,
der einem viel bedeutet.
man kann sich gehen lassen
und die zeit in seinen armen genießen.
doch wenn man wieder allein ist,
kommt die angst.
angstdas vertrauen könnte missbraucht werden,
einfach mit den füßen getreten werden
und man spürt innerlich schon den schmerz,
der sich mit der angst vereint
und einen ganz langsam auffrisst,
immer weiter bis zu einem punkt,
wo noch kleine hoffnungen versuchen,
gegen diesen schmerz anzukämpfen.
doch sie werden immer schwächer
und wenn diese schmerzen
tief in deinem herzen angekommen sind
ist es vielleicht schon zu spät
es zu schaffen
die angst zu überwinden!

Moonlight schrieb am 10.Februar 2001 um 03:34 Uhr: http://poetrycastle.bei.t-online.de/
Traurige Erinnerung
Ich will Dich und keinen anderen, verzehre mich nach Dir.
Sitz allein in meinen Zimmer, wünscht mir Du wärst hier.
Doch ich bleibe grübelnd einsam, traurig und ganz allein.
Ich weiß Du bist bei "Ihr", wirst niemals mehr bei mir sein.
Ich begehre Dich immer noch und kann nichts dagegen tun.
Meine Gedanken an Dich, die lassen mein Herz nicht ruh´n.
In all meinen Träumen, bist Du bei mir, spüre Deine Hand.
Wie sie sanft über meine Lippen streicht, zärtlich wie Samt.
Ich wollte vergessen und Dich aus dem Herzen schneiden.
Doch meine Gefühle handeln anders, drum muß ich leiden.
Jede Geste von Dir sitzt tief, ist in meinen Herzen gefangen.
Wünsche mir mein Gefühl für Dich, wär mit Dir gegangen.
Wie weit Du auch fort bist, aus meinen Leben verschwunden.
Wirst Du von mir, in meinen nächtlichen Träumen gefunden.
Ich hab jede Nacht, Dein Bild vor mir, muß an Dich denken.
Werde diese Liebe immer behüten, sie nie weiter verschenken.
Jede meiner Tränen für Dich, sammel ich in meinen Kissen.
Und wenn die Nacht beginnt werde ich dich wieder missen.
Niemand kann Dich, aus meiner Seele reißen, Du bist mein.
In meinen Herzen, wird diese Liebe zu Dir, für immer sein.
© by Moonlight hexenmond@gmx.de

Smileline schrieb am 26.Oktober 2000 um 20:57 Uhr:
Zu spät
Die Zeit ist vorbei und kehrt niemehr zurück.
Langsam merkt man sein vergangenes Glück.
Die Zeit ist vorbei, man kann nichts machen.
Nicht denken, nicht schlafen, nicht lachen.
Es ist sinnlos, wenn man tausende
Tränen vergießt.
Denn man merkt meistens zu spät, wie sehr man einen Menschen
liebt!!!

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