Traurige Gedichte aus dem Poesiealbum

sunshine schrieb am 25.Februar 2001 um 20:03 Uhr:

ich liebe dich,
und wenn du mich genauso liebst,
schenk ich dir mein herz.

doch wenn du's nicht willst,
und es einfach fallen lässt
zerbricht es in tausend stücke.

es ist nun ein gebrochenes herz
mit löchern,
die man nicht mehr flicken kann.

und es kann nie wieder
einen menschen so lieben,
wie es dich einmal geliebt hat.

mäxX schrieb am 19.Februar 2001 um 13:24 Uhr:
http://maexx2001.de.vu

IHR STOLZ

Ihr Stolz lässt sie
gegeneinander kämpfen,
macht sie zu Rivalen
von Freundschaft mehr kein Wort.

Ich weiß es nicht genau,
ich kann es nur erahnen,
warum ihr Stolz den Kopf
regiert und sie zum handeln zwingt.

Sie zerfetzen sich wie wilde Hunde
und alles was bleibt
ist eine Wunde, in mir,
denn sie kämpften um mich...

und ich weinte bitterlich,
doch sie hörten es nicht,
ihr Gebell war zu laut,
sie hörtne mich nicht leise schluchzen
und jetzt ist alles aus.

Keine Freunde - keine Hunde,
nur noch blutige Fetzen,
sie kämpften bis zum letzten,

bis sie endlich die Wahrheit erkannten
und die Schuld bei sich selbst fanden
- sie hatten es endlich verstanden.

Doch die Einsicht kam zu spät
- ich war verletzt, verstört allein,
ich hatte sie beide verlassen...
konnte das die Realität gewesen sein?!


Der Kampf war zu Ende,
die Gegner tot
und der Köder kaputt...


Denn den Sieg im Kampf des Stolzes
kann nur der gewinnen,
der weiß was er hat und
der als erster einsieht,
dass er einen Fehler gemacht hat...

Moonlight schrieb am 8.März 2001 um 23:19 Uhr:
http://poetrycastle.bei.t-online.de/

Mechanische Wiederkehr

Momente dieser Erinnerung, können nicht mehr vernichten.
Dieser verlagerte Schmerz, kann keinen Schaden anrichten.
Dieser Erinnerungszirkus, der sich in dem Kopf noch dreht.
Er ist eigentlich zu, der Vorhang fiel, in der die Manege steht.

Doch die Träume der Nacht, holen das Treiben leider zurück.
Angst und Dunkelheit entsehen langsam, Stückchen für Stück.
Einschleichend und bösartig, wie tollwütige beissende Katzen.
Kriechen sie an mich ran, um zu zerreissen mit riesigen Tatzen.

Sie trampeln tapsend über mich, kratzen tückisch an der Seele.
Rauben die Fantasie und saugen den Atem, aus meiner Kehle.
Versuchen mich immer wieder, mit Bildern nieder zu drücken.
Mein Herz zu zerschmettern und mit Melanchonie zu schmücken.

Doch am Morgen danach, da ist die dunkle Vorstellung vorbei.
Ich atme tief durch, bin erlöst von den Qualen, bin endlich frei.

© by Moonlight hexenmond@gmx.de

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