Traurige Gedichte aus dem Poesiealbum

Ani schrieb am 02.07.2002 - 18:10 Uhr:

ich habe genug tränen geweint
verzweifelt nach einem wahren Wort geschreit

ich bin nicht die, die sich nicht zu erkennen gibt
aber die, die auf ein direktes aufrichtiges Wort wartet

ich glaube auch nicht an geschriebene Worte,
von mir gab es schon gesagte...
Dir mitten ins Gesicht

Wenn ich hier noch länger verweile,
brech ich zusammen, verstehst du was ich meine?

doch ich kann nicht gehen, bin zu schwach.
Nichts ist so wie es scheint, ich hab es niemals bös gemeint.
doch auch ich kann nur ein bestimmtes Maß an Dingen tragen...

denn ich bin kein Engel, meine Flügel sind schon vor langer Zeit gebrochen worden.

Ich hab gelernt auf beiden Beinen durchs leben zu gehen.
Nur manchmal, da schmerzen die gebrochenen Flügel, welche ich nie ganz verlor...

Digit schrieb am 4.Juni 2000 um 14:33 Uhr:

Ich schlag meine Augen auf,
ich kann nicht schlafen.
Ich muß ständig an dich denken,
doch das scheint dir egal zu sein.
Ich könnt verzweifeln,
doch ich brauche dich.
Ein Leben ohne dich,
gefällt mir nicht!

Anita schrieb am 8.Juni 2000 um 15:00 Uhr:
http://www.janet05.de

Frei wie ein Vogel!
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frei wie ein Vogel

die Arme ausbreiten und abheben.

Davonfliegen, ganz weg von hier,

weit weg von all dem,was mir weh tut.

Weit weg von Dir. Vom Wind lassī ich mich tragen,

dorthin wo es ein Herz gibt, das mich mag.

Dorthin, wo ich Dich vergessen kann.

Doch all dies geht nicht, denn ich bin kein Vogel,

bin nur ein Mensch , der mit freund und leid,

Kummer und Glück, Schmerz und Liebe,

Tränen und Hoffung

fertig werde muß !

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