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Traurige Gedichte aus dem Poesiealbum
Linda schrieb am 29.März 2001 um 19:22 Uhr:
Sehen
Ich sehe wie du vor mir stehst,
und ich sehe wie du von mir gehst.
Ich sehe wie du andere küsst,
und ich sehe wie du mich erdrückst.
Aber ich sehe deine Gefühle nicht
und sehe wie dabei mein Herz zerbricht.
Für alle die wissen wollen woran sie bei ihrem Partner sind.

Moonlight schrieb am 28.März 2001 um 04:36 Uhr: http://poetrycastle.bei.t-online.de/
Nachtschicht
Der Morgen bricht wieder an und ich kann nicht schlafen.
Wander einsam, durch die dunkelheit, in dieser Nacht.
Wär ich ein Schiff, dann bitteschön, wo ist mein Hafen?
Hab nur noch einen Gedanken, Du hast es geschafft.
Wolltest Du mich heulend, verzweifelt, am Boden sehen?
Dann Herzlichen Glückwunsch, es ist so geschehen.
War das alles gelogen, nur ein kleines Spiel für Dich?
Kann nicht´s daran ändern, bist trotzdem alles für mich.
Rufe innerlich Deinen Namen, aber hörst Du mich auch?
Angst im Hirn und dumpfes Stechen, tief unten im Bauch.
Bin soweit unten, kann man noch tiefer runter sinken?
Bade in einem Tränenmeer und hoff, daran zu ertrinken.
Hoffst Du, das ich ohne Dich, in diesen Moment erfriere?
Laut pochendes Herz, das quält mich hämmernd weiter.
Soll ich sagen, das ich ohne Dich, den Verstand verliere?
Sitz gefangen, in einem tiefen Loch und seh keine Leiter.
Wo bist Du, was machst Du, was hab ich falsch gemacht?
Diese Fragen, die haben mich, um den Schlaf gebracht.
Kannst Du, oder willst Du mich nicht mehr verstehen?
Werde solange rufen, bis wir uns endlich wiedersehen.
Wußtest Du, das man Löcher in Wände reingucken kann?
Bin halt verzweifelt, ohne meinen lieben Sternenmann.
Hattest Du schon mal das Gefühl, nicht weiter zu wissen?
Alles was ich will bist Du, jammer in mein Kopfkissen.
Jammer ich noch, oder tu ich es etwa in meinen Traum hören?
Die Sehnsucht ist gerade dabei, meinen Geist zu zerstöhren.
Bin ich völlig verrückt geworden und verdreht, selbst im Traum?
Dann bitte weck mich auf, verwisch den bösartigen Schaum.
© by Moonlight hexenmond@gmx.de

Moni schrieb am 22.März 2001 um 12:18 Uhr:
Gedicht des Liebeskummers
Ich sitze hier und weine,
denn ich denke an uns beide.
Ich fühle mich so allein,
denn ich wünsche mir bei Dir zu sein.
Warum ist mein Leben so schwer?
Ich Lieb Dich doch so sehr!!
Ich möchte mit Dir lachen,
und andere schöne Sachen machen.
Möchte mich bei Dir geborgen fühlen,
doch mir ist nur noch zum heulen.
Was hab ich bloss getan,
dass mir das wird angetan?
Warum krieg ich nicht den Mann,
den ich von ganzem Herzen lieben kann?
Du bist meine grosse Liebe,
doch manchmal gibst Du mir nur Hiebe.
Hiebe in mein Herz,
die mir bereiten so viel Schmerz.
Wie soll ich es Dir noch sagen,
ohne immer zu klagen?
Ich träum von schönen Nächten mit Dir,
doch Du kommst nie zu mir.
Ich wünsche dass Du mich in Deinen Armen hällst,
und mich für immer behällst.
Doch manchmal glaube ich, es bleiben Träume,
und die sind bekanntlich Schäume.
(Meine Träume sind doch keine Schäume) *smile*

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