Traurige Gedichte aus dem Poesiealbum

Silence schrieb am 25.April 2000 um 20:37 Uhr:

Ich stehe am Fenster und alles ist still,
ich wandre umher und weiß nicht was ich will,
ich suche nach dir und kann dich nicht finden,
ich sehn mich nach dir und kanns nicht verwinden

Du kamst in mein Leben wie ein Orkan,
du wecktest mich auf, zogst mich in deinen Bann,
du schenktest mir Freude und manchmal auch Leid,
du weißt es genau, ich hab nichts bereut.

Wir waren ein Paar und jeder konnt's sehn,
wir hielten zusammen, ließen uns nie gehn,
wir hatten alles, doch wo ist es hin,
wir, nein ich bin jetzt allein, die Welt sie kann so grausam sein.

Kathrin schrieb am 10.Oktober 2000 um 22:19 Uhr:

Alles nur Fassade

Ich lächle,ich singe und tanze.
Ich könnte die ganze Welt umarmen.
Du siehst,ich bin glücklich - ohne Dich.
Doch mit dem Abend kommt die Einsamkeit.
Dann bin ich unendlich allein.
Und mein Lächeln gefriert.
Ich falle tiefer und tiefer.
Der letzte Lichtstrahl entweicht langsam meinem Körper.
Ich möchte ihn halten,doch ich habe keine Kraft mehr.
Ich drohe in meinen Tränen zu ertrinken.
Du wirst niemals sehen wie schwach ich bin.
Du sollst nicht wissen wie sehr ich Dich brauche.
Die Nacht vergeht und es wird Tag.
Ich lächle,
Du siehst,ich bin glücklich....

Kometenstaub schrieb am 21.01.2003 - 20:26 Uhr:

Wenn das
was gerade noch so schoen war
nur noch schmerzt ...

Wenn das
was einem Fluegel verlieh
nur noch Traenen bringt ...

Wenn das
was man Liebe nennt
einem das Herz verbrennt ...

Dann fragt man sich
was ist davon geblieben?

Ich habe kein Messer
um Dich aus meinem Herzen zu schneiden.
Wuerdest du mir deine Rasierklinge borgen?

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