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Traurige Gedichte aus dem Poesiealbum
Susanne Gayk schrieb am 29.Mai 2000 um 21:57 Uhr:
Dazwischen!
Ich bin traurig und glücklich zugleich.
Glücklich bin ich nach außen,
aber meine Seele weint.
Ich schaue in Deine Augen,
sie strahlen mich an,
sagen viel, doch ich beherrsche ihre
Sprache nicht.
Ich blicke in Dein Gesicht,
aber ich weiß nicht was dieses
Lachen sagen soll.
Werde ich Deine Sprache je verstehen?
1997

Kerstin schrieb am 13.Juni 2000 um 12:34 Uhr: http://1freespace.com/art/kerstins
Traurigkeit
Mein Inneres zieht sich ganz fest zusammen
ich fühl mein Herz – es ist so schwer
der Druck auf meine Augen wächst,
seh‘ keine klaren Bilder mehr.
Zuerst will ich die Tränen noch halten,
doch dann muß ich sei einfach laufen lassen,
- der Schmerz so groß –
ich kann’s nicht fassen
es rinnt mir heiß über’s Gesicht.
Ich fühl‘ als wär mein Herz gespalten,
seh keinen Trost mehr
kein Sonnenlicht.
Es dauert immer eine Weile
bis sich Hoffnungsbalsam wieder
auf meine Seele legt
und rosahell mein Gemüt einkleidet,
der Trauer Wolken einfach hinwegfegt!

sunny48 schrieb am 8.Oktober 2000 um 18:34 Uhr: http://metropolis.de/kurze_janina.html
Die Sonne neigt sich, sie stirbt in ihren letzten Strahlen,
schon ist Finsternis am Horizont zu sehen!
Zu schnell der Lauf der Zeit, um Glück noch zu erfahren,
die Blume bricht, die Blüten verweh`n!
Unbeständig erscheint mir der Gang der Liebe,
kalt- und heißblütig umgreift sie mein Herz,
meine Seele weint, oh wüßte ich, wie ich sie vertriebe,
diese unsichtbare Macht-überwältigender Schmerz!

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