Traurige Gedichte aus dem Poesiealbum

unbekannt schrieb am 11.Oktober 2000 um 14:18 Uhr:

Manche sterben durch Unfall.
Manche sterben durch Krankheit.
Manche sterben durch Gewalt.
Manche sterben an Altersschwäche.
Manche sterben durch ihre eigenen Hand
Viele sterben durch Lieblosigkeit -
das ist der schlimmste Tod,
weil man danach noch weiterlebt.

Ich rieche nicht mehr den Duft deiner Haut,
vermisse deinen Atem in meinem Gesicht,
sehne mich nach deinem Lächeln,
erinnere mich an deine honigblonden Haare.
Ich möchte wieder in deinen blauen Augen
versinken und mich verlieren,
die Ketten der Entfernung sprengen
und einen Sturm der Gefühle entfesseln.
Ich vermisse dich...

Meine Stimmung könnt nicht schlechter sein
Ich bin verbittert, mies, gemein
Meine Häßlichkeit lastet so schwer auf mir
Daß ich für schönheit verlor das gespür
Geist und seele lieben darnieder
Ich bin mir selbst gründlich zuwider
Ich nörgle und streite und blase nur trübsal
Und jammere über mein trauriges schicksal
Frauen sind schnöde, perfid und mißraten
Oh nächste liebe laß mich nicht warten.

Kerstin schrieb am 27.05.2001 - 17:23 Uhr:

Was nützt es das ich dich liebe
du wirst ja doch nie mein
und hoffnungslose Liebe
bringt nichts als Tränen ein.
Ach hätten meine Augen die deinen nie gesehn
dann könnte ich jetzt still
an dir vorüber gehn.
Ach hätten meine Lippen die deinen nie
geküsst dann wüsste ich jetzt nicht was ware Liebe ist.
Darum will ich jetzt lassen
auch wenn das Herz mir bricht
und will die nicht hassen
die mit dir glücklich ist.

sebastian schrieb am 5.November 2000 um 18:51 Uhr:

Ich wollte Dir
mein Herz schenken
doch Du sagtest
Du könntest es
nicht annehmen
weil Du mir nichts
dafür zu geben hättest
Vorsichtig
gabst Du es mir zurück
wie einen Schmetterling
dessen Flügel
zerbrechen
wenn man sie
berührt
Ich nahm es
dankbar
dass Du
es gut behandelt hattest
Doch irgendetwas
war damit geschehen
denn
es passte nicht mehr
an seinen Platz

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