Traurige Gedichte aus dem Poesiealbum

Susanne schrieb am 16.Februar 2001 um 17:11 Uhr:

ABSCHIED oder die Geschichte einer Liebe

Es ist noch gar nicht so lange her,
da war zwischen uns noch soviel mehr.

Im Oktober letzten Jahres fing es an,
erst am Telefon und nach einer Woche dann
sahen wir uns das erstmal an.
An einem Mittwoch ist das gewesen,
da stand er vor mir, dieses liebe Wesen.
Ein großer Mann mit schönen Augen,
ich konnte mein Glück kaum glauben.
Es war für uns beide, das glaube ich,
Liebe auf den ersten Blick, für dich und auch für mich

Die Zweifel kamen schnell bei dir
du hattest eine zerbrochene Ehe hinter dir.
Nach einer Woche, an einem Donnerstag, war klar
wir beide sind ein Liebespaar.
Wir liebten uns, hatten eine schöne Zeit,
doch plötzlich war er da, der erste Streit.

Warum hast du mich versetzt?
An einem Wochenende, ich war entsetzt.
Wo warst du nur, kein Anruf du entgegennahmst.
Aufgelegt hast du, ich war voller Gram-
Du mit einer anderen Frau, das unterstellte ich dir,
wollte mein Leben nicht mehr mit dir.

Doch meine Liebe, sie trieb mich zurück zu dir.
Ich wollte wissen, was ist los?
Du sagtest, die Entfernung ist zu groß.
Was war wirklich mit dir los?

Nach kurzer Zeit kam von Dir ein JA,
doch nichts war mehr, wie es mal war.
Das wurde mir sehr schnell klar.
Da war ne Mauer um dich herum!
Kurze Frage: Warum?

Das Dreamgirl77 gab es dann nach kurzer Zeit,
ich war zu allen "Schandtaten" bereit.
Deine Mauer niederzureißen war mein Ziel,
doch ich verlangte wohl viel zu viel.

Champagner und Erdbeeren wollten wir verzehren,
mit dem Menschen, den wir am meisten begehrten.
Das warst du für mich und ich für dich.
Wir sagten uns beide: Ich liebe dich.

In Wyk auf Föhr gefiel es uns sehr
und anschließend war es nicht mehr ganz so schwer.
Du wurdest offener und ich freute mich schon,
doch dann kam Weihnachten, der blanke Hohn.

Ich hatte mich zu früh gefreut
und seitdem gibt es für uns nur noch Leid.
Ich beendete unsere Beziehung, zu unserem Entsetzen,
doch wollte ich mich Dir nicht mehr länger lassen verletzen.
Du hattest mir so weh getan,
mein Herz war so voller Gram.

Du wolltest mit mir reden im letzten Jahr,
doch ich wäre dann zerbrochen, ja.
Du schautest hinter mir her,
verstandest die Welt nicht mehr.
Es war vorbei
und auch mir war es nicht einerlei.

Deine Mauern wurden wieder höher,
ich wollte dir doch wieder kommen näher.
du solltest aufwachen,
daß nicht alles kannst mit mir machen.
Du wolltest keine Tür mehr zu mir finden,
ich sollte aus deinem Leben verschwinden.
Verletzungen führten wir uns zu,
der Grund ist dein Schweigen, du.

Andere gäbe es in deinem Leben,
dein Herz wäre wieder vergeben.
Ich mußte lesen, Liebe wäre es nur bei dreien gewesen,
und ich wäre nicht dabei gewesen.
Tina war die Nummer drei,
bin ich dir wirklich gewesen einerlei.

Doch glaube ich es dir nicht,
denn dein Verhalten ganz andere Bände spricht.

Das es so endete, ist unser beider Schuld,
wir hatten wohl beide nicht genug Geduld.

Ach, könntest du doch über deinen Schatten springen,
vielleicht würde es uns mit der Zeit gelingen,
über Freundschaft unsere Liebe wieder zum Erblühen zu bringen.

Doch dein Herz ist so voller Schmerz,
es bricht mir fast das Herz.

Doch die Türen, die ich dir geöffnet habe,
du hast sie nicht nur zugeschlagen,
verriegelt, verrammelt, abgeschlossen, Schlüssel weggeworfen.

In den letzten Tagen hast du mich sehr getroffen,
wie bei MecKotz die Fritten,
ich muß doch sehr bitten.
Ist nur Hass von deiner Liebe geblieben?

Ich habe dir soviel geschrieben,
manches war verletztend, ich gebe es zu,
doch mein Gefühl sagt mir, es traf alles auf dich zu.

Weil ich dich und dein inneres Leid erkannt,
hast du mich aus deinem Leben verbannt.
Der einzige Grund, woher ich das weiß.
ist der, daß ich selbst mitgemacht den Scheiß.
Als Depressionen langhin bekannt,
doch für sich selbst wird es selten so erkannt.

Ich hätte dir sehr gern geholfen.
Doch jetzt haben wir uns totel verworfen.
Für immer????
Ich hoffe nicht, es könnte für mich nicht kommen schlimmer.

Wir brauchen Zeit
uns zu befreien aus unserer inneren Einsamkeit.

Halt deine Seele nicht länger gefangen,
sonst wirst du ewig bangen,
Liebt mich jemand oder nicht,
bin ich es wert oder nicht?

Trotzallem was geschehen ist:
ICH LIEBE DICH.

Doch zur Zeit gibt es kein Zurück,
erst wenn du gefunden hast dein inneres Glück.
Finde zu dir selbst zurück!!!
Und mit ein bisschen Glück
gibt es für uns das ganz große Glück
in Lübbecke oder in Osnabrück

Sonja schrieb am 27.Oktober 2000 um 21:30 Uhr:
http://travel.to/Tanz_der_Vampire

Kein Unterschied

Über mir kreisen Motten im fahlen Lichtkegel der Laterne,
schwarze Wolken verdecken den Himmel
und die Sterne scheinen tot zu sein.

Ich schließe meine Augen
und dann sehe ich Dich wieder an.

Lese in Deinen Blicken,
dass Du mich nicht kennst,
aber vielleicht willst Du mich auch einfach nicht kennen.

Innerlich habe ich lange zu weinen begonnen.

In einer Sprache,
die Du nicht verstehst,
versuche ich Dir zu erklären,
doch Du versuchst gar nicht erst zuzuhören.

Stille herrscht wieder,
dann drehst Du Dich um
und gehst fort.

Irgendwo bellt ein Hund
und wer weiss,
vielleicht stehe ich noch immer
im fahlen Licht der Laterne, allein!

Elfe schrieb am 9.Februar 2001 um 21:38 Uhr:

Wenn man verliebt ist sieht man immer nur das schöne an ihm
Man denkt nie an das was passieren könnte,
auch wenn es absolut offensichtlich ist
man denkt sich: bei mir ist da was anderes
Er liebt mich
mir würde er soetwas nicht antun
man glaubt den richtigen gefunden zu haben
denn er ist so einzigartig, er ist alles für dich
er schaut dich an als wärst du alles auf der Welt
er berührt dich als wärst diu aus Samt
er küßt dich, und du fühlst die ewigkeit
du liebst ihn über alles
und er vergißt dich als wärst du nichts
Dieser schmerz ist unbeschreiblich
du weißt genau er ist nicht eine einzige Träne wert
nicht einen einzigen Gedanken
und doch verschwendest du jeden an ihn
an ihn
den du so geliebt hast
an ihn
den du so liebst
und in dir lebt seine liebe weiter
sie ist das einzige was dir bleibt
neben der erinnerung
und das schmerzhafteste was du dir antun kannst

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