Traurige Gedichte aus dem Poesiealbum

Heimatloser Gesell schrieb am 9.April 2001 um 23:47 Uhr:

Unendlicher Schmerz

Mein Herz blutet
Meine Seele weint

Ein Schrei
der ungehört verhallt

Ein Schrei nach DIR
weil´s dich nicht gibt
für mich

Ein Schrei nach Liebe
die nicht da ist
und nimmer kommt

Und immer wieder die Frage
warum nicht?
warum nicht für mich?

Die Frage nach dem Sinn
wenn die Hoffnung stirbt

warum bin ich da?
wozu bin ich da?
wenn´s DICH doch eh´ nicht gibt

Unverständnis
unendlicher Schmerz
unendliches Leid
unendlich?
warum?

Mein Herz blutet
Meine Seele weint

wie lange noch?
wie lange?

Moonlight schrieb am 19.März 2001 um 16:06 Uhr:
http://poetrycastle.bei.t-online.de/

Königin für eine Nacht

Sie war seine Königin, für eine einzige Nacht.
Gab alles hin, für diesen unwichtigen Moment.
Hat sich hingegeben, unheilvoller Übermacht.
Sich blossgestellt, so wie sie kein anderer kennt.

Sie wollte doch nur ein klein wenig, vom Glück.
Dafür hatte sie, all ihre großen Ideale verraten.
Ihr Herz wurde zerbrochen, Stückchen für Stück.
Verloren sitzt sie nun, allein im Zaubergarten.

Er hat sie nur belogen und die Gefühle getreten.
Sie schamlos betrogen, ihre Jugend ausgenutzt.
Nicht´s half, keine Tränen und auch kein Beten.
Sein höhnisches Grinsen, hat sie beschmutzt.

Weinend steht sie nun da, blickt in den Himmel.
Stunden danach, klagt sie ihre Dummheit an.
Der böse Ritter lacht, reitet keinen Schimmel.
Dieser Recke, wahrlich kein Held, oder Galan.

Sie gab auf und ging traurig durch die Nacht.
Er hat sie hinterrückst, im innersten getroffen.
Sein Jagdinstinkt und Gier, ist wieder erwacht.
Dämonenfratze, tut auf´s nächste Opfer hoffen.

Er wird es jagen und dann, gefangen nehmen.
Das Herz entzünden und zum Lodern schauen.
Mit jedem seiner Blicke, es in Sicherheit wähnen.
Mit einer Jungfrau, wieder Luftschlösser bauen.

Dann wird die nächste, unschuldige junge Maid,
an seine Treueschwüre und Ehrlichkeit glauben.
Es wird sie quälen und enttäuschen mit der Zeit.
Wieder wird er gewinnen und ihre Seele rauben.

Dann wird die nächste, seine Königin der Nacht.
Die daran glaubt, seine Liebe sei für die Ewigkeit.
Er wird ihre Seele ruinieren, schleichend sacht.
Denn der schwarze Ritter, wird niemals gescheit.

Die Jahre werden vergehen, er wird älter werden.
Wird auf ein sinnloses Leben zurück schauen.
Einsam ohne geliebt zu haben, wird er sterben.
Die Königinnen aber, werden nie mehr vertrauen.

© by Moonlight hexenmond@gmx.de

Just Me schrieb am 8.März 2001 um 17:03 Uhr:

Wieder in Deinen Haaren wuscheln.
Wieder in Deine wunderschönen Augen sehen.
Dich wieder spüren.
Deine Küße nicht anders als damals.
Habe heute jeden Augenblick, jede Berührung,
jeden Kuss intensiv gespürt.
Nur, um dies alles morgen wieder vergessen zu müssen.

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