Traurige Gedichte aus dem Poesiealbum

Toddels schrieb am 16.November 2000 um 23:35 Uhr:

Sitze hier allein.
Alles wirkt so unendlich leer.
Schaue ziemlich trübe drein.
warum wird`s nicht leichter, Ist`s so schwer?

Deine Augen, nur ein Blick,
läßt mein Herz so schnell nur rasen,
doch in meinem Kopf macht`s Klick:
alles nur Träume, nur leere Phrasen.

Meine Gefühle interessiert das gar nicht.
Du bist weg, auf einem anderen Pfad,
warst für mich so viel, das Licht,
doch genau das macht es so schad`.

Ich weiß, Du willst all das nicht hören,
bloß mit wem soll ich denn sprechen?
Ich liebe Dich, das könnt` ich schwören,
doch meine Liebe ist am zerbrechen.

Die Entscheidung ist schon längst gefallen
und nichts wird das noch ändern.
Bin gefangen in meinen eigenen Hallen,
wünschte, ich wär in fernen Ländern.

Ich hoffe, Du kannst mir verzeihen,
wünsch` Dir so viel, ohne Last.
Danke für die Zeit, die ich durfte mir leihen.
Danke für die Liebe, die Du mir gegeben hast.

Ricarda schrieb am 26.07.2002 - 14:10 Uhr:

Wenn du eine Träne siehst,
eine Träne, in der du nur Schmerz liest,
eine Träne, die einsam deine wange runterläuft,
So einsam und allein,
denn sie kann nicht bei anderen tränen sein.
Wenn diese Träne dann in deiner Haut versiegt,
wenn sie einsam ihren tot entgegenläuft,
dann weißt du, du WARST verliebt.

Lyrillies schrieb am 28.11.2002 - 21:06 Uhr:
http://www.lebensfeuer.com

Einsames Verschwinden

Wie durch Nebel
sehe ich einen Strand.
Einsam und verlassen liegt er da.
Im Mondschein.
Nein!
Dort vorne sitzt jemand,
ich sehe nur seine Silouhette,
doch weiß ich,
wer es ist.
Ich bin es.
Ich schaue still aufs Meer hinaus,
in Gedanken versunken.
Langsam löse ich mich auf,
bin verschwunden.
Nur meine Fußspuren führen hinunter
Zum Meer.

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