Traurige Gedichte aus dem Poesiealbum

Bloody schrieb am 02.03.2003 - 02:05 Uhr:

Jeden Tag stirbt ein Teil von mir.
Ein Prozess der mich Leiden lässt.
Ein Prozess der mich nicht am Glück teilhaben lässt.
Ein Prozess der Schmerzen in mir lässt.
Ein Prozess der alles in Frage stellt.
Ein Prozess der mich beten lässt wann das alles vorbei ist.
Jeden Tag frage ich mich: Gott, wann bin ich wieder glücklich?

mysteryrainbow schrieb am 12.06.2002 - 02:16 Uhr:

Rastlose Suche –
Ziellos, ruhelos
Wohin ?

Alles egal.
Was ich tue,
egal wohin,
immer liege ich quer.

Anonym und gesichtslos
Bleibe ich hastend
Von einem Raum zum
Anderen,
von einer Treppe zur
nächsten,
von einer Tür zum
Schatten.

Wo ist mein Ziel
Geblieben ?
Der Traum,
erwachsen zu werden,
selbst die Wege zu
suchen
und entscheiden zu
können – geradlinig ?

Ziel für Ziel,
Punkt für Punkt,
Tag für Tag.
Wohin ?

Ein Zirkel – kein Ende.
Ein Kreislauf – kein Sinn.
Hastende, ruhelose Leere,
angefülltes Nichts.

Wo sind sie
Die Orte der Geborgenheit
Des Glücks
Der Gemeinschaft ?

Maja schrieb am 31.05.2002 - 12:47 Uhr:
http://www.mitdemherzgetraeumt.de

Betrug

Den ganzen Tag
rede ich mir ein:
ich hab mich nicht nach Dir gesehnt
letzte Nacht
und
ich denke auch nicht
an Dich jeden Tag,
höre nicht in Gedanken
Deine Stimme
oder
sehe Dein Gesicht

Jeden Tag,
jede Stunde
vergesse ich Dich
und
belüge mich

Noch tiefer jedoch
schmerzt mein Wissen
so sehr ich mich auch nach Dir sehne
muss ich dich doch vermissen
um unsere Herzen
vor dem größten Selbstbetrug
zu schützen

Zurück || Übersicht || Weiter

Home || Lovebook || Links

© Loveletters4you 2000-2003