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Traurige Gedichte aus dem Poesiealbum

Benny schrieb am 08. Nov. 2002 23:20 Uhr:
Und wieder ist ein Tag vorbei...
...Und wieder ist ein Tag vorbei,
mit getaner Arbeit,
der Routinelauf im Werk.
Morgen um 8:00 Uhr
aufgestanden,
fertig gemacht wie
jeden Tag,
zur Arbeit gefahren.
Man hat seine Arbeit getan,
es ist Feierabend.
Ich fahre nach Hause,
und wieder ist ein Tag vorbei,
ständige Routine, der Alltag...
...Doch eines ist keine Routine.
Es fehlt etwas, ich fühle es genau.
Aber was ist das?
Ich weiss es nicht!
Und wieder ist ein Tag vorbei,
ich bin zu hause, mein Alltag ist vorbei...
...Aber nein, ich fühle immer noch
es fehlt etwas.
Ich weiss es immer noch nicht!
Ich fühle Einsamkeit,
Ich fühle die Dunkelheit,
und ich fühle Kälte und
einen Schmerz.
Er sitzt ganz tief in meinem Herz...
...Doch jetzt weiss ich es was fehlt,
dann kommt alles in Ruh!
Einzigartig und hundertprozentig
ist was fehlt bist DU!
Doch der Schmerz lässt es nicht zu,
dass ich komm zur Ruh!
In Deinen Armen will ich liegen,
mich fest an Dich schmiegen,
Dich küssen, mit Dir kuscheln.
Dieser Schmerz lässt es nicht zu,
dass ich komm zur Ruh!
Wo? Wo bist nur DU?
Der Schmerz ist die Einsamkeit
und die Sehnsucht.
Ich bin alleine, es lässt mir keine Ruh.
Wo? Wo bist nur DU?
Die Einsamkeit und der Schmerz
tragen mich wieder ins Bett.
Die Sehnsucht und der Schmerz
setzen mich in den Schlaf...
...Und wieder ist ein Tag vorbei
Und die Frage bleibt
Wo? Wo bist nur DU?

cheyenne schrieb am 24.05.2004 - 23:40 Uhr:
Der letzte schmetterling
So tief in mir drin Kann ich ihn noch spüren Würd ihn gern behalten So ungern verlieren
Vor langen jahren Waren dort mal sehr viele Flatterten so heftig Erzeugten kribbelnde gefühle
Flogen überall in mir Wenn ich nur an dich dachte Waren ganz wild Und manchmal ganz sachte
Hätte niemals gedacht Das sie irgendwann sterben Mit jedem tag immer weniger werden
Waren doch so viele So tief in mir drin Frag mich nun ständig Wo sind sie nur hin
Nun lebt nur noch einer Kämpft dort ohne sinn So alleine und einsam Der letzte schmetterling
© by cheyenne 2004

windhauch schrieb am 22.05.2004 - 21:44 Uhr:
der blick schweift zur stadt ich hab das leben ohne dich so satt
ein leeres haus ich halte den schmerz kaum noch aus
zwei streithähne sind mir geblieben die sich alle beide doch lieben
was würd ich alles geben um nur noch einmal einen moment mit dir zu erleben
einmal deine haut zu spüren die ringe an deiner hand berühren
kalter wind schlägt mir ins gesicht die trugwelt zerbricht
meine finger berühren den kühlen stein es soll wohl einfach nicht sein
vielleicht wird uns eines tages der tod erneut vereinen dann müssen wir nicht mehr umeinander weinen...

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