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Traurige Gedichte aus dem Poesiealbum

anyone schrieb am 02.04.2003 - 21:16 Uhr:
Dieser Schmerz den ich verspür ist nur ein letzter Teil von dir den ich sicher mit der Zeit genau wie dich verlier..

Ulli schrieb am 02.04.2003 - 02:16 Uhr:
Einsam und taurig schaue ich aus dem Fenster, Dunkelheit. Mein Herz schlägt schwer, unregelmäßig, gleich dem dumpfen Geräusch der kalten Regentropfen, die gegen die Scheibe schlagen und wie Tränen an ihr herunter fließen. Leise ist das stete Ticken der Uhr zu hören. Die Zeit verrinnt. Unsere Zeit, die es doch nie gegeben hat. Meine Gedanken schweifen ins Nichts und sind trotzdem immer bei Dir. Ich wünschte Du könntest ihre Sprache verstehen. Willst Du es nicht? Kannst Du es nicht? Tief in Gedanken versunken lehne ich meinen gegen das kalte Glas und schließe die Augen. Und immer noch rinnen dicke Regentropfen daran herunter.
Gewidmet an Tino

Anja schrieb am 03.04.2006 - 20:44 Uhr:
Entflohen aus dem Kummer, In den nächsten Kummer hinein. Raus aus dem Beziehungsschlummer Willkommen zum Alleinesein.
Werde ich jemals das Glück finden? Voll Zärtlichkeit, Liebe und Zuneignung, Oder wird am Schluss das Leben verschwinden? Und mir bleibt nichts als Erinnerung.
Ich habe keine Antworten, nur Fragen. Niemand, den ich frage, weiß mehr, Fühle mich von Schicksal gebeutelt und geschlagen, Das Leben ist doch bloß traurig und leer...

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