Traurige Gedichte aus dem Poesiealbum

ja te volim schrieb am 27.04.2006 - 12:40 Uhr:

Zeit die kaum verrint, fühl mich nur noch leer den ich vermiss dich so sehr,
alles was ich spür ist meine Einsamkeit und denke-
Was du wohl gerade machst?

Wirst du je versteh'n wohin mein Herz mich zieht?

Darf ich weinen aus Sehnsucht nach dir?

Hörst du mein Herz wie laut es schlägt und vor Schmerz zerspringt?

Siehst du wie ich träumend im Sturm der Gefühle steh?

Spürst du wie weh das tut, wenn man seinem Glück gegenüber steht und es verlieren sieht?

Siehst du mein vollgeweintes Kissen nach jeder schlaflosen Nacht?

Schatz, ich liebe dich doch so sehr

Filaki schrieb am 27.04.2004 - 19:04 Uhr:

Doros Sehnsucht .....
Manchmal fühle ich mich wie eine Blume.
Ich steh auf einem großen Feld,
bin eine von vielen und doch werde
ich beachtet.

Es kommen Menschen vorbei, die sagen:
"schau mal, ist die schön"
Manche bleiben stehen und reden mit mir.
Ihre Begeisterung für mich ist schnell da.

Doch genauso schnell ist sie auch
wieder verschwunden,
wenn sie merken, dass ich nicht immer blühe,
dass ich auch mal den Kopf hängen lasse,
oder das ich hier und da einen kleinen
Fehler habe.
Dann bin ich plötzlich nicht mehr schön.
Sie drehen sich um und gehen zu einer
Blume.

Ich dachte immer ich fühle mich wohl;
schließlich werde ich unter all den
vielen Blumen noch von vielen beachtet.
Ich habe es genossen,
wenn sie alle kamen und mit mir redeten.

Sie machten Pläne, versprachen soviel !
Doch was blieb mir davon?
Ich sehne mich nach einem Menschen,
der MICH mag,
der sich nicht gleich zu einer anderen
Blume wendet, wenn nicht alles klappt.

Jemand, der mich für sich haben will
und auch für mich da ist.
Jemand, der bereit ist, um mich zu kämpfen.
Jemand, der meinen Kopf anhebt,
wenn ich ihn hängen lasse, und mir gut zuredet,
wenn ich mich verschließe.

Ich habe Angst, dass jemand kommt und
mich abschneidet,
nur um sich für kurze Zeit an mir zu erfreuen.

Ich würde dann eingehen.
Manche haben es versucht; bis jetzt konnte
ich mich wehren.
Doch bei jedem Kampf trage ich Narben davon,
Narben, die nicht heilen wollen.
Ich hoffe, es kommt bald jemand,
der mich ausgräbt und mich mit meinen Wurzeln
mitnimmt.....

Massei Mara schrieb am 30.04.2005 - 20:33 Uhr:

viele Menschen seh ich
an meinem Fenster vorbeigehen
Paare, die sich bei den Händen halten
die Männer in Anzügen
oder frisch vom Friseur
die Frauen adrett und schön gekleidet
sie lachen und scherzen
sie gehen zum Tanz

es gab mal eine Zeit
da war ich auch dabei
bei den Menschen
die lachen konnten
aus freiem Herzen

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