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Weihnachtsgedichte aus dem Poesiealbum
Emil Weber schrieb am 14.12.2001 - 13:00 Uhr:
Von grünen Tannen ganz umstellt, liegt still ein Haus am End der Welt.
Darinnen haust auf seine Art ein alter Mann mit langem Bart.
Wenns Winter wird,da gibt zu tun, da kann er nur am Abend ruhn. Und wenns die ersten Flocken schneit, da lächelt er:Bald ists soweit. Und eines Abends schwebt ganz sacht Ein Engel wieder durch die Nacht.Er schwebt umglänzt von goldnem Schein aufs Häuschen zu und geht hinein.
,,He,Alter'', - ruft er -, ,,sei bereit: Die Zeit ist da,es ist so weit!'' Der Engel aber,dass ihrs wisst, kein andrer als das Christkind ist. Ihm dient der Alte treu und recht: Knecht Ruprecht ists,des Christkinds Knecht. Längst fertig sind die Sachen all, Der ESEL wartet schon im Stall. Der gute Graue,dick vom Ruhm bekommt nun tüchtig was zu tun. Zwei große Säcke bis zum Rand gefüllt - so gehts ins Menschenland. Am Nächsten klopts bei euch dann an. Du kriegst'nen Schreck.
Der Weihnachtsmann!
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