Gedichte voller Wut und Enttäuschung aus dem Poesiealbum

Cindel schrieb am 27.11.2001 - 10:13 Uhr:

Was soll das...

Habe deine Mail gelesen
bin sehr traurig darüber gewesen
wie kannst du so was schreiben
siehst du gern andre leiden

weil dich jemand unglücklich gemacht
hattest du dir ausgedacht
du suchst dir einfach Eine aus
und machst 'ne Retourkutsche draus

wolltest auch mal sehen wie das ist
wenn man jemand fallen läßt
wolltest mit mir nur spielen
gelacht wenn ich sprach von Gefühlen

wolltest mich leiden sehen
und dabei neben mir stehen
wolltest sehen wie mein Herz bricht
tut mir leid das tut es nicht

mach dich nicht schlechter als du bist
wie auch immer es gewesen ist
das glaubst du doch wohl selber nicht
verlier nicht dein wahres Gesicht

nur weil du jetzt der Verlierer bist
schreib bitte nicht so ein Mißt
sie's als eine Lehre an
verletze nicht - benimm dich wie ein Mann

7roses schrieb am 18.07.2001 - 14:10 Uhr:

Zerrisen die Liebe, gebrochen das Herz.
Auf gehts nach vorne, vergessen der Schmerz.
Rosen, die stechen, sie blühen trotzdem so schön,
wichtig ist nur, Dich nicht mehr wiederzusehn.
Einmal geblutet, die Wunde ist noch zu sehen,
ich werde jetzt einen besseren Weg gehen.

Lisa V. schrieb am 17.09.2001 - 20:14 Uhr:

An jemanden, den ich mal geliebt habe und von dem ich glaubte, geliebt zu werden:

... und bitte,
zeig bloß keine Gefühle.
Lass keine Tränen zu,
hör niemals auf dein Herz.

Versuch nicht dir einzugestehen,
du könntest mich vermissen.
Sag bloß nicht,
es täte dir leid.

Vergrab deine Gefühle,
tief in deiner Seele.
.. So, wie du es immer
getan hast.

Vielleicht merkst du irgendwann,
dass man Gefühle zeigen soll,
Schmerzen zulassen muss
und Tränen helfen können.

Vielleicht merkst du
eines Tages,
dass du mich für immer
verloren hast.

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